Abo
  • Services:
Anzeige
Oscad erstellt einen übersichtlichen Leitfaden zur Nutzung von Open-Source-Lizenzen.
Oscad erstellt einen übersichtlichen Leitfaden zur Nutzung von Open-Source-Lizenzen. (Bild: Telekom/Screenshot: Golem.de)

Oslic und Oscad: Ratgeber für freie Lizenzen

Oscad erstellt einen übersichtlichen Leitfaden zur Nutzung von Open-Source-Lizenzen.
Oscad erstellt einen übersichtlichen Leitfaden zur Nutzung von Open-Source-Lizenzen. (Bild: Telekom/Screenshot: Golem.de)

Linuxtag 2013 Die Telekom hat Lizenzratgeber für den Einsatz von Open-Source-Software erstellt. Oslic sammelt die Bedingungen freier Lizenzen, Oscad fasst das ausführliche Regelwerk kompakt zusammen.

Was muss ein Entwickler beachten, wenn er freie Software einsetzt, die etwa unter der GPLv2 (General Public License) oder GPLv3 steht? Diese Fragen versucht das Projekt Oslic (Open Source License Compendium) der Telekom zu beantworten. Dort wurden Informationen zu zahlreichen freien Lizenzen und deren Bestimmungen zusammengestellt.

Anzeige

Oslic ist ein Nachschlagewerk für alle, die freie Lizenzen einsetzen wollen. Das Werk gilt aber als zu umfangreich und unübersichtlich. Das soll Oscad (Open Source Compliance Advisor) ändern. Ein einfaches Abfrageformular soll die wesentlichen Fragen zu Open-Source-Lizenzen schnell und kompakt beantworten und nutzt dabei die Informationen aus dem Oslic.

Oscad gegen den Paragrafenwust

Eine der größten Hürden für den Einsatz freier Software seien Unkenntnis oder Vorurteile gegenüber den Lizenzbedingungen, sagte Karsten Reincke, der das Projekt bei der Telekom betreut. Deshalb habe die Telekom, die Open-Source-Software auch intern nutze und in ihrer Cloud anbiete, das Nachschlagewerk erstellt. Reincke sei mit Oslic aber nicht zufrieden gewesen, da sich Entwickler oder Einkäufer ohne juristische Kenntnis mühsam durch den dort gesammelten Paragrafendschungel hätten schlagen müssen.

Aus diesem Grund habe Reincke das Frontend Oscad entwickelt. Anhand weniger Abfragen erfährt ein Entwickler dort, was beispielsweise passiert, wenn er Gimp einsetzt und dafür einige Plugins entwickelt oder den Code umschreibt. Oscad gibt dazu einen kurzen Überblick über die lizenzrechtlichen Konsequenzen. Mit Hilfe von Aufgabenlisten können so alle Anforderungen einer Lizenz abgearbeitet und umgesetzt werden.

Oscad steht unter der GNU Affero General Public License. Das Formular ist noch in einem Betastadium. Der Sourcecode ist auf Github veröffentlicht. Das Nachschlagewerk Oslic wurde unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht und ist ebenfalls auf Github erhältlich.


eye home zur Startseite
k.reincke 23. Mai 2013

Den Hinweis auf einen Fehler bzgl Auswahlmöglichkeiten "4yourself" und "2others" auf...


Confluence: Tobias Schäfer / 02. Jul 2013

Third Party



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Comline AG, Oldenburg
  3. CSL Behring GmbH, Marburg
  4. über Staff Gmbh, München (Home-Office möglich)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 246,94€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Interessante Idee...

    IchBIN | 04:01

  2. Re: So funktioniert die App:

    Komischer_Phreak | 03:55

  3. Re: Es gibt keinen kostenlosen Google-Service

    divStar | 03:39

  4. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige...

    divStar | 03:37

  5. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    bombinho | 03:34


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel