Abo
  • IT-Karriere:

Deutsche Telekom: Geschäftskunden von Abschaffung der Flatrate nicht betroffen

Das Ende der Flatrate trifft nur den Privatkunden der Telekom. Nur Entertain-, Call-&-Surf- und IP-Tarife seien betroffen, sagte ein Sprecher. "Von Abzocke kann keine Rede sein", betont der Konzern jedoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Outdoor DSLAM der Telekom in Multifunktionsgehäuse
Outdoor DSLAM der Telekom in Multifunktionsgehäuse (Bild: Deutsche Telekom)

Die Unternehmenskunden der Deutschen Telekom sind nicht von der Abschaffung der Flatrate betroffen. Auf Anfrage von Golem.de erklärte Unternehmenssprecher Philipp Blank, dass sich die Änderung nur auf die Entertain-, Call-&-Surf- und IP-Tarife beziehen. "Andere Tarife sind nicht betroffen", sagte Blank.

Stellenmarkt
  1. Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. VRmagic Holding AG, Mannheim

Die Telekom hatte angekündigt, ihre Flatrate-Produkte nicht mehr für Neukunden anzubieten. Ist eine Volumengrenze erreicht, sehen die Leistungsbeschreibungen künftig eine einheitliche Reduzierung der Datenübertragungsrate auf 384 KBit/s vor. Bei Tarifen mit Geschwindigkeiten bis zu 16 MBit/s liegt die Grenze bei 75 GByte im Monat, 50-MBit/s-Zugänge werden bei 200 GByte gedrosselt, bei 100 MBit/s liegt die Obergrenze bei 300 GByte und bei 200-MBit/s-Verträgen bei 400 GByte.

Offenbar gab es heftige Reaktionen der Kunden der Telekom, weshalb der Konzern ein Q&A online gestellt hat. Darin heißt es: "Die Einführung der neuen Tarife erfolgt schrittweise: Zunächst werden zum 2. Mai 2013 die Leistungsbeschreibungen für neue Verträge angepasst." Wann die Telekom die Drosselung tatsächlich einführt, wird nicht gesagt, dies hänge "von der Verkehrsentwicklung im Internet ab. Wir gehen bisher davon aus, dass wir die Limitierung technisch nicht vor 2016 umsetzen." Die Details der Zubuchoptionen werde die Telekom "rechtzeitig bekanntgeben".

Auf die Frage, ob 75 GByte nicht viel zu wenig seien, antwortet die Telekom: "Im Schnitt verbraucht ein Kunde heute 15 bis 20 GByte. Das geringste integrierte Datenvolumen wird 75 GByte betragen. Von Abzocke kann keine Rede sein, die meisten Kunden werden von der Volumenbegrenzung nicht betroffen sein."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 8,99€
  2. 2,99€
  3. 4,34€
  4. 3,74€

neocron 25. Apr 2013

richtig ... nur verursacht das mMn nicht den meisten Traffic ganz ehrlich, wer sich...

Charles Marlow 25. Apr 2013

nur in Deutschland will es der Quasi-Monopolist drosseln und einem als "Flatrate" verkaufen.

Arcardy 24. Apr 2013

Ha, mit der Telekom käme ich auf 40 kbyte/s! Würde es dann schneller?

crazypsycho 24. Apr 2013

Komische Berechnung der Statistik. Statistisch hat er 0 Gänse geschossen. 0 Treffer durch...


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
    Razer Blade 15 Advanced im Test
    Treffen der Generationen

    Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
    2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

    In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
    In eigener Sache
    Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

    Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

    1. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung
    2. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
    3. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?

      •  /