Aufgrund einer erfolgreichen Klage der Electronic Frontier Foundation (EFF) musste die US-Regierung Dokumente veröffentlichen, die abermals einen massiven Datenmissbrauch durch die NSA belegen. Selbst das Foreign Intelligence Surveillance Court hat demnach das Vertrauen in den Geheimdienst verloren.
NSA oder CIA zahlen für den Zugriff auf Kunden- und Gesprächsdaten im Ausland, sagt der frühere hochrangige NSA-Mitarbeiter William Binney. Dies habe nichts mit Bekämpfung des Terrorismus zu tun.
Mark Zuckerberg und Marissa Mayer haben beim Techcrunch Disrupt über die Zusammenarbeit von Facebook und Yahoo mit der NSA gesprochen. "Offen gesagt meine ich, dass die Regierung die Sache vergeigt hat", sagte Zuckerberg.
Auch Samsung wird künftig Smartphones mit 64-Bit-Architektur anbieten. Damit reagiert der koreanische Hersteller direkt auf Apples Vorstellung des neuen iPhone 5s, das einen A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur hat.
IDF Intels Kirk Skaugen hat auf der Entwicklerkonferenz einen Broadwell-Prozessor mit seinem Haswell-Pendant verglichen. Der neuere Chip arbeitet im Cinebench-Benchmark schneller bei deutlich geringerer Leistungsaufnahme - finale Messwerte aber hat Intel vermieden zu zeigen.
Update Durch einen Angriff auf Vodafone-Server ist ein Unbefugter in den Besitz von zwei Millionen Kundendaten gelangt. Vodafone will alle betroffenen Kunden per Brief informieren. Ein Verdächtiger wurde bereits ermittelt, er soll den Angriff mit Insiderwissen begangen haben.
Ein Hacker, der für die Staatstrojaner-Hersteller tätig war, rät anderen, sich Gedanken über das eigene Handeln zu machen. Für einen Ausstieg sei es nie zu spät.
Die Entwicklungsversion des kommenden FreeBSD 10 verzichtet nun standardmäßig darauf, GCC und Libstdc++ auf Systemen zu bauen, die LLVMs Clang unterstützen. Die GPL-lizenzierte Software kann aber weiterhin genutzt werden.
Das BSI verbreitet über Jahre eine komplett unsichere Software zur Verschlüsselung. Es ist aber nicht die einzige Panne bei staatlichen Verschlüsselungsprodukten.
Der Lima-Treiber-Entwickler Verhaegen schreibt, Intel verhindere mit dem Entfernen der XMir-Patches jeglichen fairen Wettbewerb zwischen Wayland und Mir. Das Unternehmen habe damit jeglichen moralischen Vorsprung gegenüber Canonical verspielt.
Verschiedene Personen berichten dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von einer gravierenden Sicherheitslücke in der Verschlüsselung des von der Behörde bereitgestellten Programms GSTool. Statt Dank erhalten sie juristische Drohungen.
Der Sprecher des Bundesinnenministeriums belehrt den Bundesdatenschützer, dass Prism, Tempora und XKeyscore nicht in seinen Aufgabenbereich fallen würden. Doch Peter Schaar sieht das anders.
Mehrere Behörden und Unternehmen sollen Opfer eines Cyberangriffs aus Nordkorea geworden sein. Das Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat den dafür verwendeten Trojaner namens Kimsuky untersucht.
Schlappe vor Gericht: Wegen der Datenerfassung aus offenen WLAN-Netzen muss Google eine Sammelklage in den USA hinnehmen. Für Datenschützer ein "wegweisendes Urteil".
Das Update auf das neue iOS brachte schon im vergangenen Jahr die Höchstlast im Internet. In diesem Jahr dürfte die Over-the-Air-Auslieferung von iOS 7 das mobile Internet noch stärker belasten.
Die Linux-Entwickler wehren sich dagegen, den Code für den Zufallsgenerator in Intels Ivy-Bridge-Chips zu entfernen. Er nutzt Nists SP800-90-Standard. Dort wird eine Hintertür der NSA vermutet.
IDF Intel hat erläutert, wie durch die Kombination aus Broadwell-CPU und Windows 8.1 die Leistungsaufnahme von Displays drastisch reduziert werden soll. Vor allem die Media Buffer Optimization für Videos mit einer verringerten Wiederholrate hilft bei der Verlängerung der Akkulaufzeit.
Das National Institute of Standards and Technology (Nist) rät von der Nutzung des Zufallszahlenstandards Dual_EC_DRBG ab, nachdem aus den Dokumenten von Edward Snowden bekanntwurde, dass der Algorithmus eine mögliche Hintertür der NSA enthält. Der Standard soll nun neu überprüft werden.
Apples neues Spitzentelefon heißt iPhone 5S. Das Smartphone wird in Gold, Weiß und Schwarz angeboten, scannt Fingerabdrücke und fotografiert besser. Der neue A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur soll unter iOS7 deutliche Geschwindigkeitsvorteile bieten. Apps müssen dafür aber angepasst werden.
Apples neues mobiles Betriebssystem iOS 7 erscheint nicht direkt nach dem September-Event, sondern erst eine Woche später. Das hat Apple auf seiner Veranstaltung am Dienstagabend mitgeteilt.
Oracle hat das Java Developer Kit 8 als Developer Preview freigegeben. Der endgültige Erscheinungstermin wurde mehrfach verschoben. Im März 2014 soll Java 8 veröffentlicht werden.
Der Informatikprofessor Matthew Green ist von seiner Universität aufgefordert worden, einen Blogbeitrag über die NSA zu entfernen. Ursprung der Anfrage war wohl die Physikfakultät, die eng mit der NSA zusammenarbeitet.
Unter dem Motto "Linux für München" verteilt die Münchner Stadtverwaltung Datenträger mit Ubuntu 12.04 LTS in den städtischen Bibliotheken und will damit Linux als Alternative zu Windows bewerben.
Künftig lassen sich in Fotos mit einfachen Mitteln einzelne Gegenstände drehen und verschieben wie in einem 3D-Programm. Möglich macht das die Software 3-Sweep, die auf der Siggraph Asia 2013 vorgestellt wird.
Microsoft bietet Windows 8.1 RTM ab sofort über MSDN und Technet zum Download an. Eigentlich sollte es darüber erst ab 18. Oktober 2013 heruntergeladen werden können.
Futuremark hat den grafiklastigen Benchmark 3DMark nun auch für das Betriebssystem iOS fertiggestellt. Mit dem Benchmark sollen Anwender nun betriebssystemübergreifend ihre Geräte testen können. Für Android ist der Benchmark bereits seit April 2013 fertig.
Der neue X.org-Treiber von Intel wird Ubuntus XMir nicht unterstützen. Der Code war wenige Tage in einer Vorabversion des Treibers vorhanden und ist auf Weisung des Intel-Managements wieder entfernt worden.
Kim Dotcom hat etwas über seinen kostenlosen Musikservice verraten, der Künstlern viele Freiheiten bringen soll. Bisher war nur bekannt, dass der Mega-Betreiber mit einer Adware, ähnlich wie Adblocker, Anzeigen auf Webseiten austauschen wollte, um die Einnahmen aus der Werbung zu sich und den Musikern zu leiten.
Das Konzept ist von Jack inspiriert: Verschiedene virtuelle Instrumente wie Synthesizer oder Effektgeräte lassen sich miteinander verbinden und so kombiniert benutzen. Mit Patchfield steht Musikern nun solch ein Soundserver für Android zur Verfügung.
Die deutschen Behörden vertrauen den US-Geheimdiensten offenbar doch nicht in Sachen Spionage. Ein Tiefflug über dem Frankfurter US-Konsulat sollte für Aufklärung sorgen.
Opera hat einen von Grund auf neu entwickelten Browser für das iPad veröffentlicht: Coast. Dieser ist sehr schlicht gehalten und stellt die Inhalte in den Vordergrund.
Seagate kündigt eine Art Datenrettungsversicherung an. Wer einen über zwei bis vier Jahre laufenden Vertrag abschließt, dem hilft Seagate bei der Wiederherstellung seiner Daten, sollte die Festplatte in dieser Zeit kaputtgehen und ersetzt, falls nötig, auch die Platte.
Entgegen anderslautenden Beteuerungen horcht die NSA auch Wirtschaftsunternehmen gezielt aus. Dazu zählt auch der Dienstleister, der den gesamten internationalen Zahlungsverkehr verwaltet.
Die NSA soll auch in der Lage sein, verschlüsselte Verbindungen zu knacken. Ein Überblick über kryptographische Algorithmen und deren mögliche Probleme.
Der Verantwortliche für das Merkelphone kann Hintertüren in handelsüblichen Betriebssystemen nicht ausschließen. Daher wurde der L4-Mikrokern als Betriebssystem entwickelt.
Adobe hat seine Bildbearbeitung Photohop CC aktualisiert und mit neuen Funktionen versehen. Für Webdesigner besonders spannend ist die Möglichkeit, einzelne Ebenen oder Ebenengruppen automatisch als Einzelbild zu speichern. Die dem zugrundeliegende Bibliothek hat Adobe als Open Source freigegeben.
Der US-Geheimdienst CIA hat jahrelang mit deutschen Geheimdiensten an einer geheimen Datenbank gearbeitet. Dort wurden Informationen zu mutmaßlichen islamistischen Terroristen gesammelt. Die dafür verantwortliche Anti-Terror-Einheit trug den Namen Projekt 6.
Die NSA hat laut einem Medienbericht Arbeitsgruppen für jedes große mobile Betriebssystem. Die Angreifer können Kontaktlisten, SMS, E-Mail und Aufenthaltsorte auslesen.
"Wir brauchen Verschlüsselungssoftware, die auch wirklich jeder versteht und anwenden kann", so der US-Bürgerrechtsaktivist Jacob Appelbaum bei der Demo Freiheit statt Angst. Eine starke Verschlüsselung sei der Anfang des Widerstands gegen die neue Tyrannei der heutigen Zeit.
Ifa 2013 Sony hat auf dem Berliner Messegelände das Vaio Fit vorgestellt. Das neue Notebook ist etwas ungewöhnlich, da Sony das Gelenk nicht versteckt, sondern sogar betont. Außerdem gibt es eine Option auf 2.880 x 1.620 Pixel.
Ifa 2013 Lust, die Wohnung neu zu gestalten, aber keine Ahnung wie? Das US-Unternehmen Matterport hat einen 3D-Scanner entwickelt, der ein 3D-Modell von einem Raum erstellt, an dem die neue Einrichtung geplant werden kann.
Das Vorhaben Brasiliens, eine staatliche E-Mail zu schaffen, die vor ausländischen Geheimdiensten geschützt ist, ist kein Vorbild für Deutschland. Das Bundesinnenministerium redet stattdessen über De-Mail.
Ifa 2013 Lenovos Marketingchef Nick Reynolds hat Windows RT als überflüssig bezeichnet. Seit Intels Haswell-Generation würden Ultrabooks mit Windows 8 einen Tag lang durchhalten.
Phil Zimmermann hat die E-Mail-Verschlüsselung PGP erfunden. Im Interview fordert er, gegen den Überwachungsstaat zu kämpfen und Dienste wie Whatsapp zu codieren.
Ein Wissenschaftler aus Düsseldorf hat vergeblich versucht, mit einer Klage durchzusetzen, dass Google einen rechten Schmähartikel bei Wordpress nicht mehr im Suchindex anzeigt.
Google kündigt zum fünften Geburtstag von Chrome eine neue Art von Chrome-Apps an. Sie verhalten sich wie normale Desktop-Applikationen, die auch offline laufen und bei denen vom Browser nichts mehr zu sehen ist. Damit wird Chrome endgültig zu einer App-Plattform.
Die NSA ist in der Lage, verschlüsselte Datenübertragungen im Internet zu knacken. Dazu nutze sie große Rechenkapazitäten, arbeite mit Herstellern zusammen, um Hintertüren zu platzieren, und schwäche gezielt Verschlüsselungsstandards, berichten die New York Times, der Guardian und ProPublica gemeinsam auf Basis der Unterlagen von Edward Snowden.
Google hat aktuelle Zahlen zur Verbreitung der eingesetzten Android-Versionen veröffentlicht. Das zweite Mal in diesem Jahr wurden dabei die Parameter für die Zählweise der Android-Verbreitung geändert.