Für Webdesigner: Photoshop CC erzeugt automatisch Bilder aus Ebenen

Photoshop CC bekommt mit dem Update September 2013 zwei wesentliche Neuerungen: einen automatischen Export von Ebenen und eine verbesserte Bildentwacklung. Der automatische Export von Bildern aus Ebenen oder Ebenengruppen ist vor allem für Webdesigner gedacht, die so die einzelnen Elemente ihrer Entwürfe direkt in Webseiten verwenden können.
Wird der Name einer Ebene oder Ebenengruppe mit einer Dateiendung versehen, speichert Photoshop fortan die Inhalte im jeweiligen Bildformat in einem Unterverzeichnis. Unterstützt werden die Endungen .jpg, .png und .gif. Zudem muss die automatische Generierung der Bilddateien einmal für jede PSD-Datei im Dateimenü aktiviert werden.
Dabei können optional auch Exportparameter gesetzt werden. Beispielsweise können Bildqualität, Skalierungsfaktor oder Bildgröße angegeben werden. Wie dies im Einzelnen funktioniert, erläutert Adobe in der Hilfedatei zu Photoshop CC(öffnet im neuen Fenster) .
Generator als Open Source
Der automatische Export von Ebenen als Bilder basiert auf Adobes Bibliothek Generator(öffnet im neuen Fenster) , den Adobe als Open Source auf Github unter der MIT-Lizenz veröffentlicht hat. Dabei handelt es sich um eine Javascript-Bibliothek, die mit Node.js ausgeführt wird. Sie ermöglicht es, Photoshop CC mit Javascript zu erweitern. Als Beispiel-Plugin(öffnet im neuen Fenster) liefert Adobe den automatischen Bildexport mit, der ebenfalls unter der MIT-Lizenz steht.
Bilder entwackeln
Darüber hinaus hat Adobe die Funktion zum Entwackeln von Bildern verbessert(öffnet im neuen Fenster) : Dazu wurde das User Interface umgestaltet, was zu schnelleren Ergebnissen führen soll. Zudem lässt sich die Artefakt-Unterdrückung abschalten und für Retina-Displays gibt es eine HiDPI-Vorschau.
Hinzu kommen diverse kleine Verbesserungen, die Adobe in einem " What's-New(öffnet im neuen Fenster) "-Dokument zusammenfasst.



