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Prism-Skandal: Zuckerberg empört über NSA und US-Regierung

Mark Zuckerberg und Marissa Mayer haben beim Techcrunch Disrupt über die Zusammenarbeit von Facebook und Yahoo mit der NSA gesprochen. "Offen gesagt meine ich, dass die Regierung die Sache vergeigt hat", sagte Zuckerberg.

Artikel veröffentlicht am ,
Zuckerberg auf dem Techcrunch Disrupt
Zuckerberg auf dem Techcrunch Disrupt (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Auf der Konferenz Techcrunch Disrupt hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg Fragen von Techcrunch-Gründer Michael Arrington zum NSA-Skandal beantwortet. Er empörte sich darüber, dass der NSA-Skandal für ein Unternehmen mit internationaler Nutzerschaft geschäftsschädigend war.

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"Wir nehmen das sehr ernst. Ich glaube, es ist meine Aufgabe und die der anderen, jeden zu schützen, der Facebook nutzt, und alle Informationen, die bei uns geteilt werden. Es ist Aufgabe der Regierung, uns alle zu schützen und auch die Wirtschaft und Unternehmen zu schützen. Und ich glaube, sie haben dabei versagt, dies auszubalancieren. Offen gesagt meine ich, dass die Regierung die Sache vergeigt hat."

Kritik übt er vor allem an den Aussagen der Regierung. "Anfangs wurde uns erklärt, macht euch keine Sorgen, im Grunde wurden keine US-Amerikaner ausgeforscht. Da dachte ich: Na wunderbar, das hilft ja wirklich den Unternehmen, die versuchen, Dienste für Menschen überall auf der Welt anzubieten. So schaffen wir Vertrauen in amerikanischen Internetunternehmen. Vielen Dank an alle für so eine offene Aussage. Ich glaube, das war wirklich übel."

Auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer äußerte sich im Gespräch mit Arrington zur Zusammenarbeit des Unternehmens mit der NSA. Arrington fragte, was passiert wäre, wenn Yahoo einfach die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten verweigert und die Datenweitergabe öffentlich gemacht hätte, auch wenn dies verboten war. "Verschlusssachen zu veröffentlichen, bedeutet Landesverrat. Dafür landet man im Allgemeinen in Haft", sagte sie. "Im Jahr 2007 hat Yahoo gegen den neuen Patriot Act und Teile von Prism und Fisa geklagt. Wir haben verloren. Die Sache ist so, wir haben verloren, und wenn sie nicht kooperieren, dann ist es Verrat."

Das Unternehmen Lavabit, das verschlüsselte E-Mail-Dienste anbot, hatte sich dagegen der Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten verweigert. Guardian-Journalist Glenn Greenwald zitierte Edward Snowden mit der Aussage: "Ladar Levison und sein Team haben lieber den Betrieb ihrer zehn Jahre alten Firma eingestellt, statt die verfassungsmäßigen Rechte ihrer rund 400.000 Nutzer zu verletzen."

Zudem haben Facebook, Yahoo, Microsoft und Google von der NSA sogar Ausgleichszahlungen in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar erhalten, damit neue Techniken für Prism implementiert werden.

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Baron Münchhausen. 16. Sep 2013

Sieht so naiv vorgespielt aus aus.

Peter Brülls 14. Sep 2013

----------------------------------------------------------------------------&#8211...

Baron Münchhausen. 13. Sep 2013

Versprochen.

egal 13. Sep 2013

Da bist du aber schlecht informiert, denn es betrifft quasi jeden, Facebook hat z.B...

Cycl0ne 13. Sep 2013

werden die Tollsten Ideen gebaut (Firma hier, Firma da), aber wenn es darum geht die...


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