Google: Chrome-Apps statt Desktop-Apps

Google kündigt zum fünften Geburtstag von Chrome eine neue Art von Chrome-Apps an. Sie verhalten sich wie normale Desktop-Applikationen, die auch offline laufen und bei denen vom Browser nichts mehr zu sehen ist. Damit wird Chrome endgültig zu einer App-Plattform.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome als Plattform für Desktop-Apps
Chrome als Plattform für Desktop-Apps (Bild: Google)

Sie laufen offline, auf Wunsch im Vollbild, in jedem Fall aber, ohne dass ein Browser sichtbar ist, werden direkt vom Desktop gestartet, haben Zugriffe auf USB und Bluetooth, können Desktop-Benachrichtigungen versenden, aktualisieren sich automatisch und werden automatisch auf alle mit einem Account verbundenen Geräte synchronisiert: So beschreibt Google seine neue Generation von Chrome-Apps, die Google im Chrome Web Store nun offiziell freigeschaltet hat.

Stellenmarkt
  1. Frontend-Entwickler:in
    LBD-Beratungsgesellschaft mbH, Berlin (Home-Office möglich)
  2. Consultant IT Security (m/w/d)
    Hays AG, Ulm
Detailsuche

Rund fünf Jahre nach Erscheinen der ersten Version des Browsers Chrome wird dieser damit nun zu einer Plattform für Applikationen. Entwickelt werden sie mit Webtechnik wie HTML, CSS und Javascript. Google bietet für diese vormals Packaged Apps genannten Programme aber zusätzliche APIs an, damit Entwickler unter anderem direkt auf USB, Bluetooth und die integrierte Kamera zugreifen können, wenn der Nutzer dies einmalig bei der Installation erlaubt hat.

Erstmals vorgestellt wurden die sogenannten Packaged Apps im Juli 2012. Sie wurden anfangs zwar über den Chrome Web Store per Direktlink angeboten, konnten von Nutzern dort aber nicht über die Suche gefunden werden. Das änderte sich im Mai 2013, seitdem tauchen die Chrome Packaged Apps auch in der Suche des Chrome Web Store auf, sofern ein Nutzer die Dev-Channel-Version von Chrome nutzt. Nun schaltet Google dies für alle Chrome-Nutzer in der stabilen Version des Browsers frei.

Da die Packaged Apps also schon seit einer Weile verteilt werden, kann Google zum offiziellen Start auf einige Vorzeige-Apps verweisen. Dazu zählen die einfache Bildbearbeitung Pixlr Touch Up, die Todo-Listen-App Wunderlist und das Spiel Cracking Sands.

Golem Akademie
  1. C++ 20: Concepts - Ranges - Coroutinen - Module
    14.-18. Februar 2022, online
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler
    2.-3. November 2021, online
  3. Advanced Python - Fortgeschrittene Programmierthemen
    27.-28. Januar 2022, online
Weitere IT-Trainings

Allerdings funktioniert das Ganze zunächst nur unter Windows, den dafür notwendigen Chrome App Launcher bietet Google aber seit gestern auch für Mac OS X in einer Vorschauversion an. Eine Linux-Version soll ebenfalls folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


velo 26. Sep 2013

Wie aktiviert man das oder wie installiert man das? finde keine download.

elgooG 10. Sep 2013

danke =)

Haxx 06. Sep 2013

- Chrome Packaged apps funktionieren auch ohne google account. Nur halt manche APIs...

Christo 06. Sep 2013

Was ich eigentlich meinte ist: NaCL für Chrome asm.js für alle Anderen

Anonymer Nutzer 06. Sep 2013

Es ging mir weniger um den Inhalt der Updates , sondern um die Technik daran zukommen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
M1 Pro/Max
Dieses Apple Silicon ist gigantisch

Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
Eine Analyse von Marc Sauter

M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
Artikel
  1. Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
    Google
    Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

    Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

  2. Etisalat UAE: Wir haben das beste Netzwerk der Welt
    Etisalat UAE
    "Wir haben das beste Netzwerk der Welt"

    Das Land, wo 98 Prozent der Haushalte FTTH haben, hat ein Programm für die verbliebenen 2 Prozent gestartet. Kunden wollen 1 GBit/s in jedem Raum.

  3. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /