Wer künftig Javascript-Inhalte per Gmail versenden will, muss auf alternative Wege ausweichen. Ab Mitte Februar wird es nicht mehr möglich sein, auf direktem Wege .js-Dateien mit Gmail-Nutzern auszutauschen.
Ausgerechnet das Installationsprogramm für eine Antivirussoftware hat ein Sicherheitsproblem. Angreifer könnten Symantec-Nutzern darüber manipulierte DLL-Dateien unterschieben.
Ein Mitglied der Gruppe Crackas with Attitude hat sich vor Gericht schuldig bekannt, den CIA-Chef und andere hochrangige US-Regierungsmitarbeiter per Social Engineering angegriffen zu haben. Nach dem Hack ging die Gruppe in geschmackloser Weise auch gegen die Familien der Opfer vor.
Mehrere Gbyte an Quellcode und einige Admin-Zugänge wurden bei dem von Kim Dotcom gegründeten Dienst Mega.nz kopiert. Nach Angaben des Unternehmens sind keine Nutzerdaten betroffen.
Update Deepsec 2016 Sicherheitssoftware macht die Nutzer sicherer - zumindest in der Theorie. Sicherheitsforscher haben gravierende Sicherheitslücken in einer Firewall-Suite von Kerio aufgedeckt - inklusive einer sechs Jahre alten PHP-Version.
Ein neue Ransomware durchsucht die Festplatten der Nutzer nach Hinweisen, um eine individuelle Erpressungsbotschaft zu generieren. Auch auf dem Gerät hinterlegte Social-Media-Profile werden genutzt, um Nutzer zur Zahlung zu bewegen.
Immer wieder wurde der Betrieb von Krankenhäusern im Jahr 2016 durch Ransomware gestört. Eine Spezialklinik in Großbritannien hatte Glück im Unglück - und konnte mit einer Backup-Strategie größeren Schaden abwenden.
Immer wieder werden gehackte Steam-Accounts genutzt, um Malware zu verbreiten. In einem aktuellen Fall wird Nutzern per Social Engineering ein falsches Flash-Update untergeschoben, das dann eine Fernwartungssoftware installiert.
Nach dem Hack des AOL-Accounts von CIA-Direktor John Brennan hat das FBI knapp ein Jahr später zwei Verdächtige verhaftet. Beide Verdächtige machten schwere Fehler, die letztlich zu ihrer Festnahme führten.
Mit Krypto-Mining lässt sich viel Geld verdienen - vor allem, wenn man fremde Computer für sich schürfen lässt. Eine Malware, die das ermöglicht, hat das Projekt Internetwache.org aufgespürt und analysiert. So harmlos die Software aussieht, so gefährlich ist sie.
/39Kommentare/Eine Analyse von Tim Philipp Schäfers und Sebastian Neef
Auf der Defcon hat ein Hacker verschiedene Angriffsszenarien gegen den Bezahldienst Samsung Pay vorgestellt, mit denen auf fremde Rechnung eingekauft werden kann. Samsung widerspricht einigen der Darstellungen, räumt aber Schwächen ein.
Locky ist zurück. Vor wenigen Wochen war mit dem zugehörigen Botnetz auch die Infrastruktur der Ransomware verschwunden. Die Kriminellen haben der Ransomware zudem neue Funktionen zur Verschleierung hinzugefügt.
Der Airport-Router und Time-Capsule von Apple haben offenbar Probleme mit bestimmten DNS-Anfragen. Die Sicherheitslücke wurde jetzt geschlossen, möglicherweise konnten Angreifer das Netzwerk der Nutzer kompromittieren.
Hacker konnten Nachrichten manipulieren und Nutzern gefälschte, bösartige Links unterschieben. Die Sicherheitslücke betrifft Facebooks Messenger-App und die Browserversion des Chats.
Biete Schokolade, suche Passwort: Statt mühsam mit Viren und Trojanern lassen sich viele Menschen einfach mit Schokolade zur Herausgabe ihrer Kennwörter bewegen - noch dazu freiwillig.
In der Version 4 wird Googles Safe-Browsing-API responsiv: Auf Smartphones soll sie sich anders verhalten als auf dem Desktop. Damit sollen Ressourcen gespart werden. Auch ein Referenzclient wurde veröffentlicht.
RSA 2016 Apple Pay ist praktisch und gilt als sicher. Doch das System lässt sich von Kriminellen missbrauchen, um digitale Kreditkartenkopien zu erstellen.
Kriminelle Banden versuchen immer wieder, Passwörter und andere persönliche Informationen von Nutzern zu entwenden oder Malware auf deren Rechnern zu installieren - unter anderem mit gefälschten Werbeanzeigen. Google will jetzt mit einer Vorschaltseite dagegen vorgehen.
Mit einem Update der Play Services bringt Google seinen Schutz vor potenziell schadbringenden Internetseiten jetzt auch für die Android-Version des Chrome-Browsers. Bei der Übertragung der Datenbanken setzt Google auf lokale Besonderheiten und eine starke Datenkomprimierung.
Die Polizei in Niedersachsen hat einen Erpresser-Trojaner entdeckt, der die Daten erst ver- und dann wieder entschlüsselt. Zumindest behaupten das die Erpresser. Die Entschlüsselung soll allerdings in aller Öffentlichkeit geschehen. Private Fotos könnten damit in falsche Hände geraten.
Die Adressen von Freunden des CIA-Direktors John Brennan sind jetzt für jedermann nachvollziehbar - Wikileaks hat mehrere Dokumente veröffentlicht, die aus dem E-Mail-Account des CIA-Direktors stammen sollen. Brennan hatte seinen privaten AOL-Account offenbar auch für dienstliche Zwecke genutzt.
Der Chef der CIA benutzt offensichtlich auch für dienstliche Zwecke seinen AOL-Account. Jetzt wollen mehrere Teenager Zugang zu den Mails gehabt haben.
Ein komplexer Angriff nutzt eine trickreiche Kombination aus Clientzertifikaten und einem statischen Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch. Der Angriff ist nur in sehr speziellen Situationen relevant, doch es zeigt sich wieder einmal, dass das TLS-Protokoll selbst Sicherheitslücken hat.
In Japan gibt es derzeit Versuche, iOS-Nutzer anzugreifen. Eine Sicherheitslücke ist nicht betroffen. Die Angreifer setzen stattdessen auf ein Unternehmensangebot von Apple und auf Nutzereingaben. Erfolg hat die One-Click-Fraud-Kampagne allenfalls bei naiven Nutzern.
Wer Sicherheitslücken findet, fliegt: Die Fluggesellschaft United Airlines startet ein Bug-Bounty-Programm und zahlt mit Bonusmeilen statt Geld. Es darf jedoch nicht überall nach Schwachstellen gesucht werden.
Statt mit einem Passwort können sich Bankkunden mittlerweile mit ihrer Stimme am Telefon identifizieren. Akustische Biometriesysteme werden in immer mehr Firmen eingesetzt. Die Gefahr: Auch Geheimdienste und Staaten können auf die Technik zugreifen.
Die Malware der Operation Volatile Cedar ist nicht leicht aufzuspüren, auch wenn sie sich nicht mit ausgereifter Spionagesoftware vergleichen lässt - denn die Angreifer setzen sie nur gezielt ein und entwickeln sie akribisch weiter.
Sie nennen sich Wüstenfalken und spionieren hochrangige Opfer im arabischen Raum aus. Die Spionagesoftware ist selbstentwickelt, infiziert wird ausschließlich durch Social Engineering. Dabei machen sie sich eine arabische Eigenheit zunutze.
Update Blackhat ist ein düsterer Film über die Bedrohung durch Cyberkriminelle, der am 5. Februar in Deutschland anläuft. Er ist spannend, wenn man die teils unglaubwürdige Geschichte akzeptiert.
Update Israelische Security-Forscher haben einen neuen Weg für eine Seitenkanalattacke auf PCs gefunden. Mit einem Smartphone und einem Desktoprechner, die beide keine Onlineverbindung haben, können sie ein eingetipptes Passwort mitlesen.
Langweilige Traktate von Islamistenführern waren gestern: Extremisten nutzen das Internet immer professioneller für ihre Propaganda. Forscher tun sich schwer, dem ständigen Wandel zu folgen - und während sie über Ethik und Moral diskutieren, schaffen Behörden Fakten.
Hacken sei wie Zaubern, sagt die Hauptfigur des Hacker-Films Who Am I - Kein System ist sicher, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Der Plot entspinnt eine zunächst verwirrende Geschichte, die sich später als überdeutliches Filmzitat entpuppt.
Apple will mit einer erweiterten Zwei-Faktor-Autorisierung neuer E-Mail-Benachrichtigungen die Sicherheit für den Zugriff auf die iCloud verbessern. Das sagte Apple-Chef Tim Cook in einem Interview mit dem Wall Street Journal.
Der Diebstahl der freizügigen Fotos mehrerer US-Prominenter sei keiner Lücke in ihren Systemen geschuldet. Vielmehr seien ihre Konten gezielt angegriffen worden, schreibt Apple in einer Mitteilung. Anwender sollten trotzdem beunruhigt sein.
Über das Mailpoet-Plugin wurden anscheinend bereits mehrere Zehntausend Wordpress-Webseiten mit Schadsoftware versehen. Der Angriff funktioniert laut den Entdeckern auch, wenn das Plugin nicht aktiv ist.
Kaspersky und Citizen Lab haben einen Staatstrojaner für mobile Endgeräte gefunden, der aktiv eingesetzt wird. Die mobilen RCS-Trojaner können ein infiziertes Gerät orten, damit Fotos machen, auf Kalendereinträge zugreifen und die Kommunikation überwachen.
Auf der anderen Seite der Erde haben Unbekannte begonnen, mit kompromittierten Apple-IDs iPhones zu sperren und Lösegeld zu fordern. Betroffen sind vor allem diejenigen, die sich ihre ID hacken ließen und keinen Passwortschutz im iPhone eingestellt haben.
Re:publica 2014 Angebliche H&M-Gutscheine oder Fake-Videos auf Facebook: Cyberkriminelle bedienen sich immer neuer Methoden, um an persönliche Daten zu gelangen - oft erfolgreich. Denn beim Social Engineering bleibt die größte Schwachstelle der Nutzer selbst.
Beim Einrichten seines neuen iPhones erschienen plötzlich Adressen und Fotos eines Fremden aus Apples iCloud. Der Fremde hatte zwar den gleichen Namen, aber eine geringfügig andere E-Mail-Adresse als Apple ID.
Auf einschlägigen Foren wird ein Banking-Trojaner für Linux verkauft. "Hand of Thief" soll unter anderem Code in Webseiten von Banken injizieren können.
Eine bislang unbekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 wird aktiv ausgenutzt, um Trojaner auf Rechnern eines Opfers zu installieren. Angreifer hatten bislang Mitarbeiter der US-Atomwaffenforschung im Visier.
Wer sein Passwort für eine Apple ID vergessen hat, muss normalerweise einige Sicherheitsabfragen bestätigen. Kurzzeitig reichten aber wenige Informationen, um beliebige Zugänge zu übernehmen. Die Sicherheitslücke zeigt, wie wichtig es ist, sich für solche Fälle vorzubereiten.
Die Webseite sparkasse.de hat am Montag, dem 18. Februar 2013 über einige Stunden Schadsoftware verteilt. Viele Details nennt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband jedoch nicht.
Java SE 7 Update 11 ist anfällig für mindestens zwei Sicherheitslücken. Angreifer können darüber beliebigen Schadcode ausführen und ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Einen Patch gibt es bislang nicht.
Vier Entwickler sollen bei ihrem Wechsel von AMD zu Nvidia mehr als 100.000 geheime Dokumente mitgenommen haben. Ob Nvidia den Auftrag erteilt hat, ist allerdings fraglich.
29C3 In vielen großen Firmen gibt es Installationen von Cisco-Telefonen. Hacker haben nun einen Weg gefunden, in alle diese eigentlich sicheren Telefone einzubrechen.
Per Social Engineering ist es Betrügern 2012 gelungen, die gesamte digitale Identität eines Wired-Journalisten verschwinden zu lassen. Im Real Life ließen sie sogar eine ganze Brücke mitgehen.