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Mac OS X: Mac Defender wehrt sich gegen Apples Dateiquarantäne

Nur wenige Stunden nachdem Apple mit dem Sicherheitsupdate 2011-003 die Schadsoftware Mac Defender unschädlich gemacht hat, haben die Angreifer ihre Software angepasst. Eine neue Variante erkennt Mac OS X 10.6 nicht mehr. Ein Katz- und Mausspiel beginnt.
/ Andreas Sebayang
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Bild: Gareth Cattermole / Getty Images

Eine neue Variante des Mac Defenders sorgt weiterhin für Ärger auf der Mac-Plattform. Apple hat zwar mit dem Sicherheitsupdate 2011-003 Mac Defender und seine Ableger ausgeschaltet. Allerdings ist eine neue Form aufgetaucht, die die Regelsätze des Betriebssystems zur Erkennung von Schadsoftware umgeht, wie ZDnet berichtet(öffnet im neuen Fenster) .

Da die Schadsoftware keine Sicherheitslücken ausnutzt, sind informierte Anwender nicht in Gefahr. Die Software versucht per Social Engineering potenzielle Opfer dazu zu bewegen, den Mac Defender zu installieren. Apple hat mit dem letzten Update aber einen Mechanismus eingebaut, der es ermöglicht, täglich neue Signaturen von Schadsoftware automatisiert herunterzuladen. Apple wird gegen die Anpassung der Schadsoftware vermutlich erneut vorgehen. Aber auch die Angreifer werden sich wieder darauf einstellen.


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