• IT-Karriere:
  • Services:

Social Engineering

Facebook-Scam mit Firefox-Erweiterung

Ein neuer Facebook-Scam erweitert auch gleich die Funktionen des Firefox-Browsers. Per Social Engineering werden klickwillige Nutzer dazu überredet, die Anwendung Facebook Connect in den Mozilla-Browser zu installieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Logo
Facebook-Logo

Ein neuer Typ von Angriffen auf Facebook-Nutzer verbreitet sich nicht nur mit Pinnwandeinträgen bei Freunden, sondern installiert auch gleich noch eine Firefox-Erweiterung, wie Symantec in seinem Blog berichtet. Die Erweiterung mit dem Namen Facebook-Connect wird nicht automatisch installiert. Vielmehr versucht der Angriff, den Nutzer von der Nützlichkeit der Anwendung zu überzeugen. Die Erweiterung gibt vor, dass der Nutzer herausfinden kann, wer wie oft sein Profil besucht.

Stellenmarkt
  1. Hughes Network Systems GmbH, Griesheim
  2. Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, Münster

Wer die Warnung des Browsers vor nicht vertrauenswürdigen Anwendungen ignoriert, kann den Stalker im Bekanntenkreis dennoch nicht entlarven. Eine derartige Funktion bietet Facebook nicht an, Facebook-Nutzer hegen dennoch den Wunsch nach so einer Funktion und sind damit für solche Angriffe anfällig. Statt den Stalker sieht der Anwender nun vermehrt Popups.

Laut Symantec wurde die Erweiterung rund 27.000-mal pro Woche heruntergeladen, also nur von einem verschwindend geringen Anteil der Nutzer des sozialen Netzwerks, das immerhin 500 Millionen aktive Nutzer angibt. In absoluten Zahlen sind ein paar zehntausend Anwender durchaus als lohnenswertes Ziel einzuordnen. Die Erweiterung ist ein Greasemonkey-Skript-Kompilat und derzeit wohl harmlos. Die Angreifer könnten dies aber ändern, so Symantec.

Es handelt sich hierbei nicht um eine Sicherheitslücke im Browser, dementsprechend sind Gegenmaßnahmen auch nicht einfach umzusetzen. Facebook selbst macht anscheinend schon Gebrauch von seinen Löschmöglichkeiten, um zumindest die abgesetzten Pinnwandeinträge zu entfernen. Mitunter kommt aber auch das Facebook-Team nicht schnell genug mit dem Löschen hinterher. Wer die Anwendung bereits installiert hat, der kann sie zum Glück einfach wieder entfernen, so Symantec. Zumindest gegen diesen Angriff hilft zumindest das Aktivieren von SSL in den Facebook-Einstellungen (Konto - Kontoeinstellungen - Kontosicherheit).

Angriffe auf Facebook-Nutzer gibt es immer wieder. Häufig wird die Methode gewählt, den Nutzer davon zu überzeugen, dass Stalker sichtbar gemacht werden. Die Angriffsmethoden werden immer ausgefeilter. Zuletzt gab es den weit verbreiteten Angriff We Catch Stalkers im Februar 2011, der ebenfalls keiner Sicherheitslücken bedurfte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

antares 22. Mär 2011

Nachdem die alten tricks von 2000-2005, damals noch mit spam-mails gemacht, scheinbar mit...

zilti 22. Mär 2011

Jedem das, was er verdient. Dummheit tut weh.

derHeiko 22. Mär 2011

Echt? Booohhhrrr, wie krass. Das es sowas im Internet gibt, wo man anonyme kommentare...


Folgen Sie uns
       


Samsung QLED 8K Q800T - Test

Samsungs preisgünstiger 8K-Fernseher hat eine tolle Auflösung, schneidet aber insgesamt nicht so gut ab.

Samsung QLED 8K Q800T - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /