Abo
  • Services:

Mac OS X: Apple ist langsam bei Updates gegen Schadsoftware

Mit einem Update kann Apple nun über die integrierte Schutzfunktion XProtect alias File Quarantine den Flashback-Trojaner in der Variante B erkennen. Für das Update hat Apple allerdings fast einen Monat gebraucht und deckt damit vermutlich nicht alle Varianten des Trojaners ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple reagiert langsam auf Trojaner.
Apple reagiert langsam auf Trojaner. (Bild: F-Secure)

Mit einem Update der XProtect-Liste hat Apple nun den Flashback-Trojaner in der Variante B mit auf die schwarze Liste gepackt. Die neue Definitionsdatei sollte verhindern, dass der Trojaner ausgeführt wird. Wie Cnet herausgefunden hat, könnte das Update aber nicht gegen aktuelle Schadsoftware helfen, obwohl es sehr spät eine neue Variante des Flashback-Trojaners hinzugefügt hat. Laut Cnet wurde das vorherige Update am 1. November ausgeliefert. Auf unserem System wurde die nun aktuelle Definitionsdatei am 29. November 2011 installiert.

Stellenmarkt
  1. Software AG, Darmstadt
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Schon seit Oktober 2011 gibt es etwa die Variante C des Trojaners, und die hat es in sich. Da Sicherheitsfirmen mitunter unterschiedliche Versionsnummern verwenden, ist allerdings nicht klar, ob Flashback.C (F-Secure), der auch als Flashback.D (Intego) bekannt ist, bei Apple nicht Flashback.B genannt wird.

Der Trojaner, der keine Sicherheitslücken ausnutzt und vor allem auf unerfahrene Nutzer abzielt, versucht, per Social Engineering auf das System zu kommen. Er gibt sich als Adobe-Flash-Installer aus und wird auf diversen Webseiten im Netz beworben. Das Besondere an der Variante C: Flashback.C kann XProtect ausschalten und so zukünftige Updates verhindern. Für den Fall, dass XProtect diese Variante doch erkennen kann, hilft das Update nur für Nutzer, die sich Flashback.C noch nicht eingefangen haben.

Für Anwender ist es vergleichsweise schwer herauszufinden, wie aktuell der in Mac OS X integrierte Malware-Schutz ist. In den Sicherheitseinstellungen wird nicht erwähnt, welche Version der Definitionsdatei gerade installiert ist und wie aktuell diese ist.

Wer wissen will, welcher Schutzstatus der Mac-Nutzer gerade hat, muss tief im Dateisystem herumstöbern. Unter /system/Library/CoreServices befindet sich eine sogenannte Bundle-Datei mit dem Namen Coretypes.bundle. In diesem Paket, dessen Inhalt getrennt eingesehen werden muss, gibt es im Ordner Content/Resources eine Datei mit dem Namen XProtect.meta.plist. Das Datum dieser XML-Datei gibt Aufschluss über die Aktualität.

XProtect ist auch bekannt als Safe Download List und File Quarantine. Der Abstand zwischen den Updates ist zum Teil sehr groß.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

AlecTron 30. Nov 2011

...und wahrscheinlich hatte jeder Angst, dass er Lizenzgebühr für seine Schadsoftware an...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /