Sicherheitslücke

Adium-Nutzer sollten nicht jede Datei annehmen

Nutzer des Mac-OS-X-Messengers Adium sollten genau hinsehen, wenn ihnen jemand eine Datei mit eigenartigem Namen schicken will. Wie Noptrix herausgefunden hat, kann die Software damit dazu gebracht werden, HTML- und Javascript-Code auszuführen.

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Evil Menu Duck - das Adium-Maskottchen
Evil Menu Duck - das Adium-Maskottchen (Bild: Adam Betts/GNU GPL)

Levent "Noptrix" Kayan stuft die von ihm im Instant-Messenger Adium gefundene Sicherheitslücke ("HTML/Javascript-Injection / Cross-Site Scripting") als mittel bis schwerwiegend ein. Wie er herausfand, kann sie genutzt werden, um anderen Adium-Nutzern präparierte Dateien zu schicken, deren Dateiname HTML- und Javascript-Code enthält und von Adium ausgeführt wird. Das könnte laut Noptrix für Phishing genutzt werden - oder mit etwas Überredungskunst ("Social Engineering") auch den Zugang zu fremden Mac-OS-X-Rechnern ebnen.

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Betroffen sind laut Noptrix Adium-Versionen bis 1.4.2. Auf Nachfrage von Golem.de bestätigte der Sicherheitsexperte, dass auch die aktuelle Beta 1.4.3b2 betroffen ist. Die Entwickler des freien Multi-Messengers Adium müssen nun dafür sorgen, dass die Namen ein- und ausgehender Dateien entschärft werden. Und Nutzern rät Noptrix, sich die Dateinamen von zur Übertragung angebotenen Dateien genauer anzuschauen.

Noptrix hatte in den vergangenen Wochen bereits Sicherheitslücken in Skype und ICQ gemeldet. Sie wurden mittlerweile beseitigt.

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