• IT-Karriere:
  • Services:

Multi-Plattform-Bedrohung: Crisis befällt virtuelle Maschinen

Die Windows-Version der Crisis-Malware kann sich in VMware-Images kopieren und sich damit in vier verschiedenen Umgebungen ausbreiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Verbreitung in VMware
Verbreitung in VMware (Bild: Symantec)

Das Symantec Security Response Team hat in der Windows-Version der Crisis-Malware eine Bedrohung für virtuelle Maschinen (VM) gefunden. Die Malware durchsucht den Rechner nach VMware-Images und kopiert sich mit dem VMware-Player in die Images. "Damit besitzt Crisis die Funktionalität, sich in mittlerweile vier verschiedenen Umgebungen auszubreiten: Mac, Windows, Windows Mobile und virtuelle Maschinen", erklärte Symantec.

Stellenmarkt
  1. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Symantec hatte im vergangenen Monat die Malware OSX.Crisis oder Morcut gefunden, die Mac-Systeme bedroht. Kaspersky berichtete, dass sich der Schädling über ein Java-Archiv (JAR-Datei) verbreitet, das über Social Engineering verteilt wird. OSX.Crisis installiert eine Backdoor und tarnt sich dann mit Rootkit-Funktionen im System.

Die Windows-Version W32.Crisis nutzt keine Sicherheitslücken in der VMware-Software selbst, sondern manipuliert oder mounted die Dateien der virtuellen Maschine (VM) auf dem Host-System, auch wenn diese nicht läuft. "Dies ist möglicherweise die erste Malware, die sich über virtuelle Maschinen verbreitet. Das könnte der nächste Schritt vorwärts für Malware-Autoren sein", so Takashi Katsuki von Symantec.

Über das Remote Application Programming Interface (RAPI) kann die Malware nur Windows-Mobile-Geräte, nicht aber Android-Geräte oder iPhones angreifen. Symantec erkennt das Java-Archiv als Trojan.Maljava, die Bedrohung für Mac als OSX.Crisis und die Windows-Version als W32.Crisis.

Golem Akademie
  1. OpenShift Installation & Administration
    14.-16. Juni 2021, online
  2. Microsoft 365 Security Workshop
    9.-11. Juni 2021, Online
Weitere IT-Trainings

Laut Sophos erlaubt der Trojaner OSX/Morcut-A Unbefugten den Zugriff auf infizierte Computer, stiehlt Daten, hinterlässt neue Malware, lädt Code aus dem Internet herunter, zeichnet Tastaturanschläge auf und ermöglicht Remote-Zugriff.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Edna & Harvey: The Breakout - Anniversary Edition für 6,99€, The Daedalic Armageddon...
  2. 2,50€
  3. 71,49€
  4. 4,25€

guenther62 04. Jul 2015

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sagt recht deutlich, dass...

velo 24. Aug 2012

ok danke

androidfanboy1882 23. Aug 2012

Als ob der Virus nur auf VMs abziehlt.. Sobald er zugriff aufs intranet hat kann er sich...

elgooG 22. Aug 2012

1) Lassen sich VMWare-Images transparent verschlüsseln. Danach funktioniert das Mounten...

slashwalker 22. Aug 2012

YMMD!


Folgen Sie uns
       


Samsung QLED 8K Q800T - Test

Samsungs preisgünstiger 8K-Fernseher hat eine tolle Auflösung, schneidet aber insgesamt nicht so gut ab.

Samsung QLED 8K Q800T - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /