Abo
  • Services:

Security: Banking-Trojaner für Linux entdeckt

Auf einschlägigen Foren wird ein Banking-Trojaner für Linux verkauft. "Hand of Thief" soll unter anderem Code in Webseiten von Banken injizieren können.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Banking-Trojaner Hand of Thief läuft unter Linux.
Der Banking-Trojaner Hand of Thief läuft unter Linux. (Bild: RSA)

Unter dem Namen Hand of Thief wird gegenwärtig ein Trojaner in Umlauf gebracht, der auf die Manipulation von Online-Banking-Webseiten spezialisiert ist. Die Schadsoftware ist für den Einsatz auf Linux-Systemen entwickelt worden. Für die Installation empfiehlt der Verkäufer Social-Engineering-Angriffe, vor allem per E-Mail.

Stellenmarkt
  1. Bundeskartellamt, Bonn
  2. SSA SoftSolutions GmbH, Augsburg

Hand of Thief entdeckte das Sicherheitsunternehmen RSA in einschlägigen Foren. Der Banking-Trojaner, der nach der Installation über eine GUI aus der Ferne gesteuert werden kann, laufe auf 15 verschiedenen Linux-Distributionen, darunter Ubuntu, Debian und Fedora, verspricht der Hersteller. Er sei auch an die beiden populären Desktops KDE und Gnome angepasst.

Verschleierungfunktionen

Die Malware enthält eine Funktion zum Abgreifen von Formularen, die über HTTP oder HTTPS in den Browsern Firefox, Google Chrome sowie weiteren, unter Linux populären Browsern wie Chromium, Aurora oder Ice Weasel ausgetauscht werden. Der Trojaner lasse sich auch nicht in virtuellen Maschinen oder Sandbox-Umgebungen installieren und enthält eine Anti-Debugging-Funktion, um seine Analyse zu erschweren. Außerdem habe er eine Backdoor-Funktion sowie ein Socks5-Proxy, über die Verbindungen aus der Ferne hergestellt werden können.

Gesammelt werden unter anderem Timestamp, User Agent, besuchte Webseiten und POST-Informationen, schreibt RSA. Außerdem könne die Malware Cookies stehlen. Sämtliche gestohlenen Daten werden in einer MySQL-Datenbank gespeichert.

Wer die 2.000 US-Dollar für die Malware aufbringt, erhält zunächst kostenlose Updates und Support. RSA vermutet, dass die Software noch weiter ausgebaut wird. Der russische Hersteller verkauft bereits ausgefeiltere Versionen für Windows und verlangt dafür 3.000 US-Dollar und mehr. Updates auf Major-Versionen kosten dort 500 Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 12,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 12,49€

Citrixx 11. Aug 2013

Für den Normalanwender zu umständlich. Der weiß vermutlich noch nicht einmal wie man...

makeworld 11. Aug 2013

na zumindest den Smiley wolltest du nicht erkennen.... :P geht ja eigentlich um...

0xDEADC0DE 11. Aug 2013

Nein, ich kenne keine Firma, die Android als Produktivsystem für Office verwendet, denn...

0xDEADC0DE 11. Aug 2013

Und das funktioniert auch mit SSL?

tundracomp 11. Aug 2013

Hier gibt es die neuste GNUCash version als fertiges PPA zum installieren: https...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /