Facebook hat eine Plattform für Unternehmen erstellt, auf der sich Sicherheitsexperten über Risiken wie Viren und Malware austauschen können. Zum Start dabei sind unter anderem Dropbox, Twitter und Yahoo.
Ein russischer Hacker hat eine Anleitung veröffentlicht, wie Rootkits über manipulierte UEFIs eingepflanzt werden können. Wie leicht es ist, aktuelle UEFI-Implementierungen anzugreifen, hatten Hacker bereits auf dem 31C3 demonstriert.
Mit einem bereits aktiven Trojaner für Linux können Angreifer infizierte Rechner nutzen, um DDoS-Angriffe durchzuführen. Er nistet sich unter dem Namen iptables6 ins System ein.
Apps aus Googles Play Store mit Downloadzahlen von stellenweise über 5 Millionen beinhalten Adware, die den Nutzer zu dubiosen Appstores oder Anwendungen mit Premium-SMS-Versand weiterleiten. Interessant ist dabei die Art und Weise, wie die Werbung an den Nutzer gebracht wird.
Das kürzlich recht eindeutig dem US-Geheimdienst NSA zugeordnete Schnüffelprogramm Regin blieb einem Bericht des Spiegel zufolge mindestens zwei Jahre lang unentdeckt. So lange soll es den Rechner einer Kanzleramtsmitarbeiterin ausspioniert haben.
In Firmware versteckte Malware ist ein Problem, Zertifizierungen dürften aber kaum dagegen helfen. Wer vertrauenswürdige Firmware möchte, muss offene Quellen, transparente Audits und reproduzierbare Buildprozesse fordern.
Trauen Sie noch ihrer Hardware? Weil Sie brav Updates installieren, nur Originalsoftware sowie Virenscanner verwenden und auch sonst vorsichtig sind? Das hilft alles nicht mehr, denn in Firmware vergrabene Malware ist nach neuen NSA-Dokumenten kein Gerücht mehr. Die Hardwarehersteller haben das jahrzehntelang verschlafen.
Weil die Antivirenhersteller keine Muster von Regierungs-Malware haben, die PC-Komponenten auf Firmware-Ebene infiziert, können sie diese kaum entdecken. Mikko Hypponen von F-Secure sieht vor allem die Hardwarehersteller in der Pflicht.
Beim Angriff auf kritische Infrastruktur für die digitale Kriegsführung setzt der US-Geheimdienst NSA auch auf Manipulation von Hardware auf technisch niedrigster Ebene. Die Agenten arbeiten seit Jahren an Software, die Festplatten, SSDs und Mainboards direkt infizieren kann.
Der BSI-Chef will Zwangstrennungen vom Internet von Rechnern, auf denen Trojaner und andere Malware laufen. Er räumt zugleich ein, dass mit konventionellen Sicherheitsmaßnahmen nur 80 Prozent aller Angriffe unterbunden werden könnten.
Update Blackhat ist ein düsterer Film über die Bedrohung durch Cyberkriminelle, der am 5. Februar in Deutschland anläuft. Er ist spannend, wenn man die teils unglaubwürdige Geschichte akzeptiert.
Seit August bietet Golem.de seinen Lesern ein Abomodell an. Statt Texte hinter Paywalls zu räumen und künstliche Schranken aufzubauen, lautet das Angebot von Golem pur simpel: Ab 2,50 Euro im Monat gibt es Werbe- und Tracking-Freiheit. Wie das ankommt, verrät unsere erste Bilanz.
Die Attacken gegen Sony und Microsoft über Weihnachten haben Werbung für den Lizard Stresser gemacht. Dessen Angriffsstärke soll auf schlecht gesicherten Routern und Linux-Rechnern basieren. Selbst Tor wurde offenbar vom Lizard Squad angegriffen.
FBI-Direktor Comey liefert weitere Indizien, die darauf hinweisen, dass Sony von Nordkorea aus gehackt wurde. Zweifel bleiben, aber Comey will nicht alles verraten.
Eine Google-Managerin hat nicht schlecht gestaunt, als ihr im Flugzeug ein falsches SSL-Zertifikat für Youtube angeboten worden ist. Provider Gogo begründet dies mit Traffic-Management.
31C3 Biometrie ist kaputt. Davon zeigen sich Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club in ihrer jährlichen Security-Rück- und Vorschau überzeugt. Mit einer neuen Sportart in Flickr-Galerien wollen sie Menschen wachrütteln.
Die US-Bundespolizei hat keine Hinweise, dass eine Ex-Mitarbeiterin von Sony Pictures für den massiven Datendiebstahl verantwortlich sein könnte. Ein Security-Unternehmen hatte hingegen behauptet, dafür Indizien zu haben.
Mehr als die Hälfte der Rechner eines vom BKA zerschlagenen Botnetzes sollen in Deutschland gestanden haben. In Zusammenarbeit mit dem BSI, dem Fraunhofer Institut und Antivirenherstellern wurden die betroffenen Nutzer informiert.
31C3 Fast jeder Thunderbolt-Mac ist leicht mit einem EFI-Rootkit übernehmbar. Mangelnde Weitsicht Apples ist schuld an einer Lücke, die ideal für Geheimdienste ist. Aber es gibt eine halbe Lösung für das alte Problem.
Update Die Spionagewaffe Regin hat es in die Spitze der Bundesregierung geschafft. Eine Mitarbeiterin soll eine grundlegende Sicherheitsregel missachtet haben.
Unter dem Namen von Anonymous haben Unbekannte möglicherweise rund 13.000 Zugangsdaten - teils inklusive Kreditkarteninformationen - von Angeboten wie Xbox Live, Playstation Network sowie von Pornoseiten veröffentlicht.
31C3 Mit der Analyse von Malware für eine großflächige Spearphising-Attacke konnten Datenexperten die Angreifer enttarnen. In detektivischer Kleinarbeit haben sie dabei ausgefeilte Komponenten aufgedeckt und ein Land hinter dem Angriff ausgemacht.
Bei einer großen Cyberattacke auf die EU-Kommission im Jahr 2011 wurde höchstwahrscheinlich die Cyberwaffe Regin verwendet, hat das BSI dem Spiegel bestätigt. Das Programm wird britischen und US-Geheimdiensten zugeordnet.
Die Webseite des Internet Systems Consortiums (ISC) ist vor kurzem über eine Lücke in Wordpress gehackt worden. Für einige Zeit hat die Site dabei das Exploit-Kit Angler ausgeliefert, wovor das ISC nun warnt. Die dort angebotene Software wie Bind soll nicht betroffen sein.
Anhand von IP-Adressen will das FBI Nordkorea als Urheber der Hackerangriffe auf Sony Pictures ausgemacht haben. Diese Adressen sind jedoch weltweit verteilt und keine führt eindeutig in das abgeschottete Land. Manche bezweifeln daher die Schuldzuweisung der US-Bundespolizei.
Es war einer der größten Einbrüche in einer Firma im Jahr 2014. In der US-Kette Staples wurde Schadsoftware gefunden, die Kreditkartendaten von Kunden im Laden stahl. In einer Stellungnahme versucht Staples nun, den Schaden kleinzureden. Der Prozentsatz betroffener Geschäfte ist hoch.
Das FBI hat offiziell Nordkorea beschuldigt, Urheber des Hackerangriffs auf Sony Pictures zu sein. Laut der US-Bundespolizei weist die untersuchte Malware Parallelen zu vorherigen Angriffen auf, die ebenfalls dem Land zugeordnet sein sollen.
US-Behörden wollen in einem Bericht Nordkorea für die jüngsten Hackerangriffe verantwortlich machen. Nach Drohungen der Hackergruppe Guardians of Peace hat Sony Pictures die US-Premiere des Films The Interview abgesagt.
Durch eine Lücke in einem beliebten Plugin werden derzeit Wordpress-Installationen in großer Zahl kompromittiert. Der Fehler steckt in einem Tool für responsives Webdesign, von dem viele Nutzer nicht einmal wissen dürften, dass sie es verwenden.
Das FBI hat etliche Unternehmen vor ausgeklügelten Hackerattacken gewarnt. Die US-Bundespolizei vermutet, dass mehrere gezielte Cyber-Angriffe aus dem Iran bevorstehen.
Ein Cyber-Angriff soll 2008 die Explosion einer Ölpipeline in der Türkei verursacht haben, wie anonyme Quellen berichten. Es gibt dafür aber nur Indizien.
Eine neue Angriffswelle mit gezielten Attacken droht: Cloud Atlas soll die nächste digitale Spionagekampagne sein. Die Malware sei eine aktualisierte Variante von Roter Oktober, sagen IT-Sicherheitsexperten.
Nokia will nach diversen Skandalen die Sicherheit in Mobilfunknetzen verbessern. Einzelne Unternehmen könnten in Zukunft der Bedrohung allein nicht mehr Herr werden, sagt Hans-Jürgen Bill von der Nokia-Geschäftsführung.
Die Cyberspionagekampagne gegen Regierungen und das Militär in Europa und dem Mittleren Osten wurde auch mit Hilfe von Malware durchgeführt, die unter Linux läuft. Auch dort ist sie sehr schwer aufzuspüren.
Angriffe sollen in Zukunft nicht mehr unerwartet kommen können: Bei Cisco wird erforscht, wie zumindest Folgeangriffe nach einem Erstschlag auf die IT-Infrastruktur oder Mitarbeiter zu verhindern sind. Das System wird jedoch Grenzen haben.
Die Hackergruppe Guardians of Peace fordert offenbar eine "finanzielle Entschädigung" von Sony Pictures. Die am Wochenende aufgetauchten Drohmails an Sony-Mitarbeiter seien jedoch nicht von ihr, schreibt die Gruppe in einer neuen Mitteilung.
Im weltweiten Vergleich unterliegt das Internet in Deutschland wenig Verboten. Eine Studie listet mehrere Punkte auf, die den Zugang zu Inhalten und die Rechte der Nutzer einschränken.
Neue Spuren der Sony-Hacker führen zu einem Hotel in Thailand. Von dort sollen die Daten von den Servern von Sony Pictures Entertainment ins Netz gestellt worden sein. Außerdem soll es wieder Hinweise darauf geben, dass die Hacker aus Nordkorea stammen.
Um die Sicherheit in der IT-Infrastruktur bei Sony soll es bereits seit längerem schlecht bestellt gewesen sein. Die Malware, vor der das FBI im Zuge des Sony-Hacks gewarnt hat, wurde von Kaspersky analysiert und hat jetzt einen Namen.
Hacker aus Nordkorea und eine gefährliche Malware: Im Netz kursieren allerlei Gerüchte über den jüngsten Hack auf Sonys Server. Einige sind schlicht falsch, andere nur Mutmaßungen. Ein erster Überblick.
Microsoft Deutschland hat eine große Anzahl von Product Keys gesperrt, die zu Testversionen, Volumenlizenzen für Bildungseinrichtungen oder OEM-Lizenzen für Windows und Office gehören. Sie seien illegal gehandelt worden. Auch PC Fritz wird wieder genannt.
Update Die seit November kursierenden Mails mit Malware in Form von Dateianhängen an vermeintlichen Rechnungen der Telekom haben eine neue Qualität erreicht. Die Empfänger werden darin nun mit ihrem Vor- und Nachnamen angesprochen.
Update Hersteller von Antivirensoftware halten das Tool Detekt für "schlecht gemacht". Von den ursprünglich acht Staatstrojanern werden wegen vieler Fehlalarme nur noch zwei gesucht.
Die neu bekannt gewordene Cyberwaffe Regin ist von der NSA und ihren britischen Freunden GCHQ in Europa für Angriffe eingesetzt worden. Das Magazin The Intercept hat den Code von Regin online gestellt.