Abo
  • Services:
Anzeige
Die Hacker der CIA und der NSA haben sich für den A4-Prozessor von Apple interessiert.
Die Hacker der CIA und der NSA haben sich für den A4-Prozessor von Apple interessiert. (Bild: Caspertheghost/CC0 1.0 Universell)

CIA-Hacker: Seitenkanalangriffe auf Apples Hardware

Die Hacker der CIA und der NSA haben sich für den A4-Prozessor von Apple interessiert.
Die Hacker der CIA und der NSA haben sich für den A4-Prozessor von Apple interessiert. (Bild: Caspertheghost/CC0 1.0 Universell)

In einem jährlichen Hack-Fest untersuchen Experten bei der CIA und der NSA Sicherheitslücken und Angriffe unter anderem auf die Verschlüsselung diverser Geräte von Apple.

Anzeige

Jamboree - zu Deutsch die große Sause - nennt sich ein jährlich stattfindendes geheimes Hack-Fest der US-Spione. Es wird von der CIA veranstaltet, eingeladen sind Experten von der NSA und externen Dienstleistern. Ihr Ziel: mögliche Schwachstellen in Soft- und Hardware zu untersuchen, die sie ausnützen können, etwa um die Verschlüsselung von Apple-Geräten zu knacken, Keylogger zu platzieren oder private Daten zu extrahieren. Diskutiert wird das Einschleusen modifizierter SDKs oder Seitenkanalangriffe auf Hardware. Auch bereits bekannte Jailbreaks werden dabei untersucht. Das TCB (Trusted Computing Base) Jamboree findet seit 2006 statt.

Pünktlich zur Vorstellung der neuen Apple Watch hat The Intercept weitere Dokumente aus dem Snowden-Fundus veröffentlicht, die belegen, dass sich die Spionagehacker vor allem für Geräte von Apple interessieren. Ein nicht näher datiertes Dokument des britischen GCHQ listet einige Spionage-Plugins, die es für das iPhone entwickelt hat. Sie sind Teil des Frameworks namens Warrior Pride, das der britische Geheimdienst für seine Angriffe auf mobile Geräte nutzt. Darüber hatte der Guardian bereits im Januar 2014 berichtet.

Schlumpf-Malware für iPhones

Unter dem Oberbegriff Smurf - Schlumpf - schreibt das GCHQ von Plugins, mit denen sie sich Zugriff auf das integrierte Mikrofon (Nosey Smurf), GPS (Tracker Smurf) oder die Leistungsaufnahme (Dreamy Smurf) verschafft haben. Erst kürzlich hatten Forscher beschrieben, wie sie anhand des Akkuverbrauchs den individuellen Standort eines Nutzers bestimmen können. Ihre Malware hat einen Tarnmechanismus namens Paranoid Smurf. Egal ob SMS, E-Mails, Surfchronik, Telefonate oder Adressen, "wenn es auf dem Telefon ist, können wir es kriegen," prahlen die Agenten.

Damit sie ihre Malware aber überhaupt ohne Apples Hilfe einschleusen können, müssen sie die Verschlüsselung dieser Geräte knacken. Diese Möglichkeiten werden offenbar auf dem TCB Jamboree besprochen. Bereits 2010 untersuchten die Spione die Möglichkeiten eines Zugriffs auf das iPhone 3G mit Hilfe diverser Jailbreaks und diskutierten die künftigen Herausforderungen, die das iPad mit sich bringen würde.

Gehackte SDKs 

eye home zur Startseite
AllAgainstAds 10. Mär 2015

zu sehen, mit wie viel Energie und Einfallsreichtum man daran arbeitet, die...

tingelchen 10. Mär 2015

Das ist allerdings eine normale Kiste. Das Problem dabei ist halt, das die Staatlichen...

jt (Golem.de) 10. Mär 2015

Stimmt auffallend. Das erste iPad erschien ja erst 2010. Deshalb ist die Jahreszahl im...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Harting Electric GmbH & Co. KG, Espelkamp
  3. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  4. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: Bridge Mode verfuegbar? Gekauft.

    aPollO2k | 23:25

  2. Re: die hätten vor dem unfähigen LG Köln klagen...

    User_x | 23:21

  3. Re: Sinnfrage

    klosterhase | 23:17

  4. Re: Vergleich zum Aldi Convertible

    meav33 | 23:06

  5. Re: "dem sei ohnehin nicht mehr zu helfen"

    fg (Golem.de) | 23:00


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel