Senkrecht starten, horizontal fliegen: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ein unbemanntes Wandelflugzeug entwickelt. Nach einigen Bruchlandungen ist der zwölfte Prototyp vom Steig- in den Gleitflug übergegangen.
Hier nicht: Die Google-Karte Airmap zeigt, wo Drohnen erwünscht sind und wo nicht. Die digitalen Karten für den Luftraum gibt es derzeit nur für die USA, sollen aber in Kürze ausgebaut werden.
In der Softwaresteuerung der Boeing 787-8 und -9 alias Dreamliner steckt ein Fehler. Ein interner Zähler für bestimmte Generatoreinheiten läuft nach 248 Tagen über. Eine entsprechende Regel wurde durch die FAA bereits an Betreiber der Maschinen verteilt. Ein Grund zur Panik besteht nicht.
Die Landeklappe hat möglicherweise ausgedient: Verformbare Flügelhinterkanten könnten ihre Aufgaben übernehmen. Das soll Flugzeuge leichter machen und Treibstoff sparen - ganz neu ist die Technik indes nicht.
Die Missionen des unbemannten Raumfahrzeugs X-37B zeichnen sich durch eine lange Dauer und wenig Informationen vom Betreiber, der US-Luftwaffe, aus. Die sagt auch dieses Mal nicht, wie lange das X-37B um die Erde kreisen wird. Aber dafür verrät sie eine der Aufgaben: einen neuen Antrieb testen.
Von der US Air Base Ramstein aus sollen die USA ihren weltweiten Drohnenkrieg steuern. Die Piloten säßen zwar in den USA, die Signalweiterleitung soll jedoch nach einem Medienbericht über Deutschland erfolgen.
Solo heißt die kleine Kameradrohne, die auf Befehl ein Objekt umkreisen und filmen kann. So gelingen nicht nur Drohnen-Selfies, sondern auch aufwendige Kamerafahrten. Gesteuert wird die viermotorige Solo über eine Fernbedienung, mit der auch der Kurs und die Bilder angezeigt werden.
Phantom 3 heißt DJIs neuer Quadrocopter. Er kann drinnen fliegen und Videos in einer Qualität aufnehmen, die bisher Drohnen der Oberklasse vorbehalten war.
Kleine Drohnen stellen nach Meinung des ADAC eine Gefahr für Rettungshubschrauber dar, wenn sie ohne Bedacht geflogen werden. Der Automobilclub fordert strengere Regeln für die unbemannten Fluggeräte für den Hausgebrauch, die immer mehr Verbreitung finden.
Die Nasa erprobt zusammen mit Boeing eine Reihe von Techniken, um den Treibstoffverbrauch von Passagierflugzeugen zu senken: Mit dabei: eine Antihaftschicht gegen Insekten und eine aktive Luftstromregelung im Seitenleitwerk.
Phase One Industrial hat mit der iXU 180 eine vergleichsweise kleine Kamera für Drohnen vorgestellt, die mit einem Mittelformatsensor ausgerüstet ist und Fotos mit 80 Megapixeln aufnehmen kann. Mit kleinen Hobbydrohnen wird sie - einmal abgesehen vom Preis - allerdings nicht abheben.
Das slowakische Flugauto Flying Roadster von Aeromobil soll 2017 erhältlich sein. Das zweisitzige Aeromobil verwandelt sich dank ausklappbarer Tragflächen in ein leichtes Sportflugzeug, das eine Flugreichweite von 700 Kilometern haben soll.
Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Google kooperiert mit Routehappy und kann dadurch zahlreiche Zusatzinformationen zu Flügen weltweit in seine Flugsuche einbinden, darunter auch, ob die Passagiere WLAN nutzen können. Das soll die Auswahl der Verbindung erleichtern.
Lasst hunderttausend Drohnen steigen: Drohnenbesitzer in aller Welt wollen am 14. März 2015 zeigen, dass unbemannte Fluggeräte nicht böse sind, sondern Spaß machen und nützlich sind. Auch hierzulande gibt es Veranstaltungen zum ersten International Drone Day.
Update In zwölf Etappen um die Welt: Das Solarflugzeug Solar Impulse 2 ist zu seiner Weltumrundung gestartet. Die Initiatoren wollen mit dem Millionenprojekt beweisen, dass sich mit erneuerbaren Energien auch vermeintlich Unmögliches machen lässt.
"Ein bisschen weiter nach oben", denkt sich der Pilot und schon schwebt die Drohne höher. Das ist keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, sondern das Ziel des Projekts Brainflight. Es könnte eines Tages auch zur Steuerung von Passagierflugzeugen genutzt werden.
Aus der gewaltigen Christus-Statue in Rio de Janeiro ist mit Hilfe einer Drohne ein ebenfalls enormes 3D-Modell entstanden. Es hat 134,4 Millionen Punkte und ist jetzt online zu bewundern.
Wer bekommt Kampfdrohnen und wer nicht? Das US-Außenministerium hat Regeln aufgestellt, nach denen Ausfuhrgenehmigungen für bewaffnete Drohnen erteilt werden. Die enthalten auch Verpflichtungen für die Empfänger.
Amazon wird keine Lieferdrohnen in den USA einsetzen können. Das geht aus den Regeln für kommerzielle Drohnenflüge hervor, die von den Behörden vorgestellt wurden. Sie verlangen vom Piloten eine ständige Sichtverbindung zu den Fluggeräten.
Erst scannen, dann graben: Moderne Archäologen brauchen moderne Technik. Sie sondieren damit ihre Grabungsgebiete, dokumentieren Stätten, bevor sie für immer verschwinden - und werden dabei immer mehr zu Naturwissenschaftlern und Informatikern.
Voyeurismus durch Drohnenüberflüge ist noch kein Massenphänomen, doch mit zunehmender Verbreitung der Fluggeräte wird sich das ändern. Mit einem Datenbankeintrag soll jeder eine Flugverbotszone um das eigene Grundstück errichten können. Das hat nur einen Haken: Niemand muss sich daran halten.
Drohnenhersteller DJI hat das Firmware-Update mit den ausgeweiteten Flugverbotszonen für seine Fluggeräte wieder zurückgezogen. Womöglich hatte der Hersteller die Software als Reaktion auf aktuelle Unfälle überstürzt veröffentlicht.
Ferngesteuerte Drohnen sollen in naher Zukunft einen Teil der Warenauslieferung in Großstädten übernehmen. Deshalb testet Alibaba in China den Transport von Tee-Paketen zu 450 Kunden. Das chinesische Unternehmen profitiert dabei von Regelungslücken in China.
Der Absturz einer Drohne in der Nähe des Weißen Hauses und die Bruchlandung einer Drogendrohne in Mexiko haben den Hersteller DJI auf den Plan gerufen. Ein Firmware-Update soll länderüberquerende Flüge verhindern und das Fliegen über Washington D.C. unmöglich machen.
Die kleine Drohne, die auf dem Gelände des Weißen Hauses abgestürzt ist, sorgt weiter für Diskussionen: US-Präsident Obama fordert nun eine Regulierung der Fluggeräte.
Amazon will die Paketlieferung mit Drohnen revolutionieren - doch Versuche des organisierten Verbrechens zeigen, welche Probleme und Gefahren mit dieser Art der Lieferung verbunden sind.
Die US-Flugaufsicht FAA kennt keinen Spaß bei Drohnen: Der kommerzielle Einsatz ist weitgehend verboten. Der Fernsehsender CNN darf aber mit den Fluggeräten experimentieren. Ziel der FAA ist es, ein Drohnenregelwerk aufzustellen.
CES 2015 Wo heute Röhrenfernseher durch die Luft fliegen, sollen in Zukunft moderne Unterhaltungssysteme sein: Panasonic will in einem Jahr die ersten Android-Entertainment-Systeme mit NFC an Fluggesellschaften ausliefern. Doch der Weg zum Smart Plane ist noch lang.
Verkehrsflugzeuge sollen die Landebahn langsamer anfliegen: Das ist das Ziel eines Forschungsprojekts des DLR. Dazu werden die Luftströme um die Tragfläche einer Passagiermaschine im Flug mit einem Laser sichtbar gemacht.
Ab in die Höhe fast mit Schallgeschwindigkeit: Ein US-Unternehmen hat eine Drohne mit Düsenantrieb entwickelt. Per Crowdfunding sucht es Unterstützung, um das Fluggerät zu bauen.
CES 2015 Intels Realsense-Kamera passt nicht nur in Tablets und Notebooks. Sie lässt auch Drohnen autonom fliegen, zum Beispiel, um Selfies zu machen. Mit den modernen UFOs lässt sich auch anderer Schabernack treiben.
Eine Google-Managerin hat nicht schlecht gestaunt, als ihr im Flugzeug ein falsches SSL-Zertifikat für Youtube angeboten worden ist. Provider Gogo begründet dies mit Traffic-Management.
Klein und erfolgreich: Ein britisches Unternehmen hat für seinen Quadrocopter Zano bei der Crowdfunding-Kampagne deutlich mehr Geld erhalten als angestrebt. Die per Smartphone gesteuerte Drohne macht Fotos und Videos.
Mieten statt kaufen: Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky glaubt, dass wir in Zukunft Autos nicht mehr kaufen, sondern bei Bedarf leihen. Das Geschäft mit den Autos werde sich grundlegend ändern - und die Autohersteller sind darauf nicht eingestellt. Ganz andere Akteure könnten die Branche künftig dominieren.
/87Kommentare/Von Sebastian Schaal (Wirtschaftswoche)
31C3 In Deutschland sollen demnächst weitere Körperscanner an Flughäfen stehen. Wie diese manipuliert und überlistet werden können, haben amerikanische Sicherheitsforscher getestet.
Das war eine Meisterleistung: Über 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt haben sich im Sommer eine Sonde und ein Komet getroffen. Aber das war nicht das einzige Ereignis, das 2014 die Raumfahrt bewegt hat. Golem.de schaut zurück auf Erfolge und Unglücke.
Zu Weihnachten werden Drohnen auf vielen Wunschzetteln stehen. Wo dürfen sie fliegen? Und filmen? Was darf man veröffentlichen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Der erste Airbus A350 XWB ist ausgeliefert worden. Zuerst wird der kleine Großraumjet auf einer Strecke zu einem deutschen Drehkreuz eingesetzt. Das wird allerdings noch ein paar Wochen dauern.
Die ungenehmigte Nutzung einer Drohne kann teuer werden. Nach Beschwerden von Besuchern eines Hafenfestes verhängte das zuständige Ministerium ein hohes Bußgeld.
Ist die Kamera echt oder eine Attrappe? Sicherheitspersonal am Flughafen darf kontrollieren, ob eine Digitalkamera funktioniert. Auch wenn das für den Reisenden einen Verlust bedeutet.
Flugzeughersteller Airbus erwägt Medienberichten zufolge, die Produktion des A380 einzustellen. Der A350 verzögert sich zudem, dafür soll es für den eigentlich nicht mehr zeitgemäßen Airbus A340 ein Upgrade geben.
Die US-Armee baut für die zwei am häufigsten eingesetzten Militärdrohnen einen eigenen Flughafen in Texas. So können die Drohnen abseits vom normalen Flugverkehr starten und landen.
Die US-Flugsicherheitsbehörde hat kommerzielle Drohnenflüge fast vollständig untersagt und so Amazons Plan durchkreuzt, Päckchen per Quadcopter auszuliefern. Selbst Testflüge in den USA sind erschwert worden, weshalb Amazon droht, sein Forschungsprogramm in andere Länder zu verlagern.
Der Carbon Flyer von Chris Hawker ist eine ferngesteuerte Drohne, sieht aber wie ein Papierflieger aus. Er soll extrem widerstandsfähig sein, wird mit zwei Propellern angetrieben und befördert eine Kamera.
Schadet zu viel Datenschutz der digitalen Wirtschaft? EU-Digitalkommissar Oettinger und Infrastrukturminister Dobrindt gehen davon aus. Oettinger kritisiert aber auch die große Koalition für ihren schleppenden Breitbandausbau.
Drohnenpiloten steuern ihre Spielzeuge in den USA mit steigender Tendenz in die Nähe von Flughäfen, berichtet die Flugsicherheitsbehörde. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis zu einem ernsten Zwischenfall zu sein. Ein Drohnenhersteller reagierte bereits, um das zu verhindern.
Fliegender Fisch: Parrot hat seine Kameradrohne mit Fischaugenobjektiv und den dazugehörigen Skycontroller gezeigt. Golem.de hat die Drohne ausprobiert.