• IT-Karriere:
  • Services:

Projekt Upward Falling Payloads: Darpa plant Unterwasser-Schläfer-Drohnen

Die Darpa will die Meeresböden mit Robotern pflastern. Diese sollen auf dem Grund schlafen, bei Bedarf aufgeweckt werden und dann eine Drohne zur Meeresoberfläche transportieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Darpa-Projekt UFP: Roboter fallen aufwärts.
Darpa-Projekt UFP: Roboter fallen aufwärts. (Bild: Darpa)

Drohnen auf dem Meeresgrund, die bei Bedarf auftauchen und ausschwärmen - das ist das Ziel des Projekts Upward Falling Payloads (UFP), das die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) initiiert hat. Ziel ist, zu jeder Zeit überall auf hoher See präsent sein zu können.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Das Konzept sieht vor, Roboter, von der Darpa Riser genannt, in den Weltmeeren zu verteilen. Werden sie gebraucht, soll ein Signal ausgesendet werden, auf das hin die Riser auftauchen - daher auch der Name des Programms: Sie fallen aufwärts, zur Meeresoberfläche.

Drohne oder Schwimmroboter

Oben angekommen, sollen die Riser dann alle möglichen Aufgaben übernehmen. Sie könnten Daten liefern, bei Rettungsmissionen helfen, als Kommunikationsknoten dienen oder die Kommunikation des Gegners stören. Dazu soll ein Teil der Riser mit unbemannten Fluggeräten (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) ausgestattet werden, die starten, wenn der Riser an der Oberfläche angekommen ist. Andere sollen mit Schwimmrobotern bestückt werden.

Die Idee sei, mit den über die Ozeane verteilten Robotern der US-Marine schnell und an jedem Einsatzort auf hoher See technische Unterstützung zukommen lassen zu können, erklärt Andy Coon, Programmmanager bei der Darpa. Die genannten Aufgaben sind natürlich nicht neu. UFP biete aber eine alternative Möglichkeit der Durchführung als die bisherigen Starts von Schiffen oder Flugzeugen aus. Auch sei es dadurch nicht nötig, vorhandene UAVs für größere Reichweite umzubauen, sagt Coon.

Allerdings gilt es, dafür einige technische Schwierigkeiten zu lösen. So müssen die Roboter so konstruiert werden, dass sie die lange Zeit in Tiefen von mehreren tauend Metern auf dem Meeresgrund überstehen. Die Drohnen hingegen müssen nicht so robust sein - die Riser sollen so beschaffen sein, dass sie in deren Innerem vor dem Druck geschützt sind.

Schläfer, aufgewacht!

Die Roboter sollen indes nicht nur jahrelang auf dem Meeresgrund schlafen. Sie müssen dann auch noch aufgeweckt werden können und wieder betriebsbereit sein. Auch das Aufwecken selbst ist nicht so einfach: Funk zur Übertragung von Signalen fällt unter Wasser aus.

Die Darpa hält am 25. Januar 2013 eine Konferenz ab, auf der die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums Interessenten über das UFP-Projekt informieren will. Die Ausschreibung zu UFP umfasst drei Bereiche: den Riser mit einer Druckkapsel und der Fähigkeit, eine Nutzlast zur Oberfläche zu bringen, die Nutzlast - eine Drohne oder ein Schwimmroboter, und schließlich ein System, um den Risern ein Aufwecksignal zu schicken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. (-70%) 5,99€
  3. 2,49€
  4. (-80%) 9,99€

Drizzt 24. Jan 2013

Setzen 6... du hast das System nicht verstanden... Die Drohnen sollen einfach überall...

Charles Marlow 23. Jan 2013

So wie der Prototyp S.A.I.N.T. von Nova Robotics.

redwolf 23. Jan 2013

Vielleicht über einen Schwimmer. U-Boote im 2. Weltkrieg hatten sowas. Moderne soweit ich...

booyakasha 23. Jan 2013

Da fällt mir spontan der Film "battle for haditha" ein. Dabei verwenden "Terroristen...

Endwickler 23. Jan 2013

Die ganze Welt schon mal mit Bomben pflastern, die man dann bei Bedarf zur Explosion...


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Radeon RX 5500 OEM (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
    Radeon RX 5500 OEM (4GB) im Test
    AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

    Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
    2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
    3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
    Netzwerke
    Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

    5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
    Eine Analyse von Elektra Wagenrad

    1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
    2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
    3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

      •  /