Abo
  • Services:
Anzeige
Darpa-Projekt UFP: Roboter fallen aufwärts.
Darpa-Projekt UFP: Roboter fallen aufwärts. (Bild: Darpa)

Projekt Upward Falling Payloads: Darpa plant Unterwasser-Schläfer-Drohnen

Darpa-Projekt UFP: Roboter fallen aufwärts.
Darpa-Projekt UFP: Roboter fallen aufwärts. (Bild: Darpa)

Die Darpa will die Meeresböden mit Robotern pflastern. Diese sollen auf dem Grund schlafen, bei Bedarf aufgeweckt werden und dann eine Drohne zur Meeresoberfläche transportieren.

Drohnen auf dem Meeresgrund, die bei Bedarf auftauchen und ausschwärmen - das ist das Ziel des Projekts Upward Falling Payloads (UFP), das die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) initiiert hat. Ziel ist, zu jeder Zeit überall auf hoher See präsent sein zu können.

Anzeige

Das Konzept sieht vor, Roboter, von der Darpa Riser genannt, in den Weltmeeren zu verteilen. Werden sie gebraucht, soll ein Signal ausgesendet werden, auf das hin die Riser auftauchen - daher auch der Name des Programms: Sie fallen aufwärts, zur Meeresoberfläche.

Drohne oder Schwimmroboter

Oben angekommen, sollen die Riser dann alle möglichen Aufgaben übernehmen. Sie könnten Daten liefern, bei Rettungsmissionen helfen, als Kommunikationsknoten dienen oder die Kommunikation des Gegners stören. Dazu soll ein Teil der Riser mit unbemannten Fluggeräten (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) ausgestattet werden, die starten, wenn der Riser an der Oberfläche angekommen ist. Andere sollen mit Schwimmrobotern bestückt werden.

Die Idee sei, mit den über die Ozeane verteilten Robotern der US-Marine schnell und an jedem Einsatzort auf hoher See technische Unterstützung zukommen lassen zu können, erklärt Andy Coon, Programmmanager bei der Darpa. Die genannten Aufgaben sind natürlich nicht neu. UFP biete aber eine alternative Möglichkeit der Durchführung als die bisherigen Starts von Schiffen oder Flugzeugen aus. Auch sei es dadurch nicht nötig, vorhandene UAVs für größere Reichweite umzubauen, sagt Coon.

Allerdings gilt es, dafür einige technische Schwierigkeiten zu lösen. So müssen die Roboter so konstruiert werden, dass sie die lange Zeit in Tiefen von mehreren tauend Metern auf dem Meeresgrund überstehen. Die Drohnen hingegen müssen nicht so robust sein - die Riser sollen so beschaffen sein, dass sie in deren Innerem vor dem Druck geschützt sind.

Schläfer, aufgewacht!

Die Roboter sollen indes nicht nur jahrelang auf dem Meeresgrund schlafen. Sie müssen dann auch noch aufgeweckt werden können und wieder betriebsbereit sein. Auch das Aufwecken selbst ist nicht so einfach: Funk zur Übertragung von Signalen fällt unter Wasser aus.

Die Darpa hält am 25. Januar 2013 eine Konferenz ab, auf der die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums Interessenten über das UFP-Projekt informieren will. Die Ausschreibung zu UFP umfasst drei Bereiche: den Riser mit einer Druckkapsel und der Fähigkeit, eine Nutzlast zur Oberfläche zu bringen, die Nutzlast - eine Drohne oder ein Schwimmroboter, und schließlich ein System, um den Risern ein Aufwecksignal zu schicken.


eye home zur Startseite
Drizzt 24. Jan 2013

Setzen 6... du hast das System nicht verstanden... Die Drohnen sollen einfach überall...

Charles Marlow 23. Jan 2013

So wie der Prototyp S.A.I.N.T. von Nova Robotics.

redwolf 23. Jan 2013

Vielleicht über einen Schwimmer. U-Boote im 2. Weltkrieg hatten sowas. Moderne soweit ich...

booyakasha 23. Jan 2013

Da fällt mir spontan der Film "battle for haditha" ein. Dabei verwenden "Terroristen...

Endwickler 23. Jan 2013

Die ganze Welt schon mal mit Bomben pflastern, die man dann bei Bedarf zur Explosion...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fidor Solutions AG, München
  2. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, München
  3. EXPERT-TÜNKERS GmbH, Lorsch
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 29,97€

Folgen Sie uns
       


  1. Crypto-Bibliothek

    OpenSSL bekommt Patch-Dienstag und wird transparenter

  2. Spectre und Meltdown

    Kleine Helferlein überprüfen den Rechner

  3. Anfrage

    Senat sieht sich für WLAN im U-Bahn-Tunnel nicht zuständig

  4. Gaming

    Über 3 Millionen deutsche Spieler treiben regelmäßig E-Sport

  5. Raumfahrt

    Weltraummüll-Räumkommando mit Laserkanonen

  6. Smartphone

    Nokia 2 kommt für 120 Euro nach Deutschland

  7. Remote Desktop

    Teamviewer kommt für IoT-Geräte wie den Raspberry Pi

  8. Telekom-Chef

    Regulierung soll an schlechtem Glasfaserausbau schuld sein

  9. Hacker One

    Nur 20 Prozent der Bounty-Jäger hacken in Vollzeit

  10. Memories of Mars

    Basisbau und Überlebenskampf auf dem Roten Planeten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. EU-Netzpolitik Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
  2. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  3. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

  1. Alkohol?

    My1 | 13:11

  2. "Nur"

    TC | 13:10

  3. Re: Tank

    Der Held vom... | 13:09

  4. erst "kostenloser" gelesen

    TC | 13:09

  5. Re: Höttges stellt eine offensichtliche Tatsache...

    Hackfleisch | 13:09


  1. 13:28

  2. 13:21

  3. 13:01

  4. 12:34

  5. 12:04

  6. 11:43

  7. 11:29

  8. 10:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel