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Condor: Flugunterhaltung per WLAN

Mit dem Bordunterhaltungssystem können die Passagiere während des Fluges per WLAN mit ihren eigenen Notebooks, Smartphones und Tablets die elektronischen Medienangebote nutzen. Die Airline spart dadurch viel Geld.

Artikel veröffentlicht am ,
Condor-Passagiere können künftig über WLAN-Netzwerk auf den Bordserver zugreifen.
Condor-Passagiere können künftig über WLAN-Netzwerk auf den Bordserver zugreifen. (Bild: Lufthansa Systems)

Die Fluggesellschaft Condor ist der erste Anbieter des Bordunter­haltungssystems Boardconnect von Lufthansa Systems, das über mehrere WLAN-Access-Points in der Kabine den Passagieren ermöglicht, mit ihren eigenen Endgeräten auf die mitgeführten Angebote zuzugreifen.

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Boardconnect ist nicht etwa ein Internetzugang für die Flugreisenden, sondern ermöglicht ihnen nur den Zugriff auf den Bordserver und dessen Videos, Musik und andere Informationen. Welche das genau sind, verriet Condor noch nicht. Lufthansa Systems betonte, dass sich mit dem Angebot auch neue Einnahmequellen an Bord erschließen lassen und den Passagieren ein maßgeschneidertes Programm geboten werden kann.

Die Umrüstung einer Passagiermaschine auf Boardconnect soll während normaler Wartungsarbeiten oder Nachtstopps möglich sein. Eine aufwendige Verkabelung bis zu den Sitzen der einzelnen Passagiere, was bei bisherigen Bildschirmlösungen der Fall war, entfällt. Auch die Betriebskosten sollen niedriger sein als bei in die Rücksitzlehne eingebauten Bordunterhaltungssystemem. Zudem kann durch die Gewichtseinsparung der Spritverbrauch gesenkt werden.

Zunächst soll ab Mitte September 2012 für einen Test eine einzelne, zweistrahlige Boeing 767-330(ER), Kennzeichen D-ABUZ, von Condor mit Boardconnect unterwegs sein. Auf welcher Strecke die Maschine eingesetzt wird, soll bald auf der Condor-Webseite online veröffentlicht werden.

Ein richtiger Internetzugang hat beim Fliegen nach wie vor Seltenheitswert. Wer wissen will, ob ein solches Angebot auf einem Flug zur Verfügung steht, kann die Flugsuchmaschine Hipmunk nutzen, die anzeigen kann, auf welcher Verbindung der Anwender in der Luft ins Internet gehen kann.

Auf Kurzstrecken hat sich der Internetzugang im deutschen Luftraum bislang nicht etablieren können. Das mag auch an der ablehnenden Haltung der Passagiere liegen. In einer 2011 veröffentlichten Studie hieß es, dass nur zehn Prozent der Deutschen SMS und die Internetnutzung an Bord befürworten.

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Himmerlarschund... 05. Sep 2012

Ich könnte mich auch nicht erinnern, aber ganz unvorstellbar ist der Fall ja nun nicht ;-)

zenker_bln 04. Sep 2012

Na, wenn dann jeder ein "Endgerät" selber hat, sollte es doch ein leichtes sein auf einem...

katzenpisse 04. Sep 2012

Was gibt's denn im Flugzeug wichtiges? :D

Stupendous Man 04. Sep 2012

Warum holst Du Dir dann nicht einfach eine deutsche Prepaid-SIM und kaufst Dir bei...

Icestorm 04. Sep 2012

Es reicht schon, wenn man bei der Lufthansa im neuen 747-800 die Arme beim Essen...


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