Solar Impulse: Solarflugzeug reist in der Boeing

Solar Impulse plant das nächste Großprojekt: einen Flug quer durch die USA. Dazu haben die Schweizer ihr Solarflugzeug demontiert und in Kisten verpackt. Eine Boeing 747 wird die Einzelteile nach Kalifornien transportieren.

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Solarflugzeug Solar Impulse HB-SIA: Demontage in drei Wochen
Solarflugzeug Solar Impulse HB-SIA: Demontage in drei Wochen (Bild: Fred Merz/Solar Impulse)

Für ein neues Projekt ist das mit Solarenergie angetriebene Flugzeug Solar Impulse HB-SIA in der Schweiz demontiert worden. Es wird in Kürze in die USA transportiert. Dort planen die Gründer Bertrand Piccard und André Borschberg einen Flug von der West- zur Ostküste.

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Across America lautet die Devise. Von San Francisco aus wird es Richtung Washington und von dort nach New York gehen. Der Solarflug von Küste zu Küste soll im Frühjahr und Sommer stattfinden. In wie vielen Etappen er erfolgen wird und wie lange er dauert, ist noch nicht bekannt.

Kein Schiffstransport

Rund drei Wochen dauerte es, das Flugzeug auseinanderzunehmen. Voraussichtlich im Februar wird Solar Impulse HB-SIA Richtung Kalifornien starten - in Kisten verpackt an Bord einer Boeing 747. Das sei die einzige Möglichkeit, das empfindliche Solarflugzeug über den Atlantik zu bringen, erklärte Solar Impulse. Schwerer Wellengang und Stürme könnten es bei einem Transport per Schiff beschädigen.

Ziel der Boeing 747 ist der Moffett-Flugplatz am Ames Research Center der US-Raumfahrtbehörde Nasa im Silicon Valley - in direkter Nachbarschaft zu Google und Apple. Dort wird die HB-SIA dann für den Amerikaflug vorbereitet.

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Solar Impulse HB-SIA ist knapp 22 Meter lang und hat eine Spannweite von über 63 Metern. Trotz seiner Größe wiegt das Flugzeug nur 1,6 Tonnen. Als Antrieb dienen vier Elektromotoren mit einer Spitzenleistung von je 7,4 Kilowatt (10 PS). Sie werden von etwa 12.000 Solarzellen aus monokristallinem Silizium mit Strom versorgt.

Energie als Höhe speichern

Die Solarzellen befinden sich auf der Oberseite der Tragflächen. Damit Solar Impulse auch bei Dunkelheit fliegt, gibt es zwei Möglichkeiten, Energie zu speichern: In den Motorgondeln befinden sich Lithium-Polymer-Akkus, die nach Sonnenuntergang die Motoren versorgen. Daneben speichert der Pilot Energie in Form von Flughöhe - tagsüber steigt er bis auf etwa 8.500 Meter auf und kann bei Dunkelheit langsam sinken.

Anlass für das Projekt war eine Verzögerung beim Bau des größeren Solarflugzeuges Solar Impulse HB-SIB: Der Holm der Tragfläche muss neu gebaut werden. Dadurch verschiebt sich die solare Weltumrundung um ein Jahr: Piccard und Borschberg können erst 2015 starten.

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