Trotz Milliarden-Umsätzen in China setzt Intel-Chef Pat Gelsinger auf Konfrontation. Chipfabriken, nicht Öl würden die Geopolitik künftig bestimmen, meinte er.
Die US-Regierung schränkt Exporte nach China weiter ein, US-Bürger dürfen dort nicht mehr arbeiten. Die neuen Regeln sind streng und einschneidend – für Unternehmen weltweit.
Industrievertreter sind unzufrieden mit dem Fokus des EU Chips Acts auf kleine Strukturgrößen. Sie fordern ein Umdenken der EU-Kommission und mehr Geld.
Exportbeschränkungen für Nvidia und Zulieferer der Halbleiterindustrie dürften nur der Anfang gewesen sein: Allgemeine Beschränkungen gegenüber China sollen folgen, die Auswirkungen werden weltweit spürbar sein.
Indien will Milliardensummen in den Bau neuer Chipfabriken stecken, Kritiker zweifeln am Sinn dieser Investition. Die Debatte ist auch für die EU interessant.
Durch die Exportbeschränkungen der USA, die vor allem auf China abzielen, wird Halbleiterfertigung dort schwieriger. Paradoxerweise könnte China langfristig aber sogar profitieren.