2D-Materialien müssen für die Halbleiterfertigung meist vom Wachstumssubstrat übertragen werden. Japanische Forscher haben dafür eine spezielle Folie entwickelt.
TSMCs zweites Werk in Japan soll mit neueren Prozessen fertigen, Intels Foundry-Sparte wird eine ARM-Server-CPU mit 64 Kernen im 18A-Prozess herstellen.
Bei Samsung soll die Halbleiterfertigung nach Jahren der Krise wieder im Plan sein. Der zweite 3-nm-Prozess soll noch 2024 starten - mit einem eigenen Chip.
3D-Stacking ist eine Lebensverlängerung für Moores Law. Bei Silizium werden mehrere Chips gestapelt, 2D-Materialien machen mehrere Transistorlagen in einem Chip möglich.
Um trotz US-Blockade leistungsfähige Prozessoren bauen zu können, denken Forscher in China über Waferscale-Integration nach. Die nutzt bislang nur ein Unternehmen.
Die Pläne der US-Regierung, Halbleiterfertigung in den USA wieder auszubauen, kommen nur langsam voran. Samsung kann den geplanten Termin nicht halten.
Die Zeit, Geld mit beiden Händen auszugeben, sei spätestens seit dem Verfassungsgerichtsurteil vorbei. FDP-Haushaltsexperte Frank Schäffler fand die Steuermilliarden für Intel und TSMC immer falsch.
Gedruckte statt belichteter Masken sollen bei der Halbleiterfertigung Geld und CO2 sparen. Canons Maschine soll günstiger sein als EUV-Belichter und Ähnliches leisten.
Immer strengeren Sanktionen zum Trotz macht Chinas Halbleiterbranche weiter Fortschritte. Ein ehemaliger TSMC-Manager rät statt Sanktionen zu Innovation.
Halbleiterhersteller wie TSMC brauchen eine leistungsfähige Lieferkette für hochreine Chemikalien. Taiwanesische Firmen expandieren deshalb nach Europa.
Intel, TSMC, Wolfspeed und Infineon erhalten hohe Subventionen für ihre Fabs in Deutschland. Doch die Fördermilliarden könnten sinnvoller ausgegeben werden.
Wie geplant erscheint Intels nächste Xeon-Generation noch 2023. Der Nachfolger kommt mit mehr Kernen als erwartet, Intel-3-Fertigung soll ihn besonders effizient machen.
Die US-Sanktionen hindern China nicht, Supercomputer zu bauen, davon geht Jack Dongarra aus. Auch ein Halbleiterexperte hält die Beschränkungen für annähernd wirkungslos.
Ein chinesisches Unternehmen will ChatGPT und GPT-4 Konkurrenz machen und setzt auf chinesische Hardware. Die soll Chinas KI-Branche unabhängiger machen.