Die Wettbewerber von Swisscom haben die Wettbewerbskommission um Hilfe gebeten, weil deren Point-to-Multipoint (P2MP)-Bauweise bei FTTH sie ausschließen würde. Swisscom bestreitet dies.
Wenn Beschäftigte bei der Internetnutzung nicht aufpassen oder ihre Befugnisse überschreiten, droht unter Umständen die Kündigung. Das gilt auch und vor allem für IT-Fachleute.
Es habe sich um "einen selbständigen Datentransfer oder einen Hackerangriff gehandelt", erklärte die Beschuldigte. Doch das genügte dem Amtsgericht München nicht.
Trotz Gesetzesänderungen für Betreiber offener WLANs hat das Amtsgericht Köln einen Schadensersatz verhängt. Es wandte die Haftungsprivilegierung nicht an.
Mit Play Galaxy Link können Besitzer von Samsung-Smartphones ein auf ihrem PC gestartetes Spiel über WLAN und Mobilfunk auf ihr Mobiltelefon übertragen. Dank adaptiver Framerates soll die Verbindung auch bei weniger guter Netzabdeckung zum Spielen ausreichen.
Update Die internationalen Ermittlungen richten sich gegen die mutmaßlichen Betreiber des Sharehosters share-online.biz, über welchen urheberrechtlich geschützte Inhalte verbreitet wurden. Nach eigenem Bekunden hat die GVU das Verfahren initiiert.
Die Kollaborationssoftware Owncloud bekommt unter dem Projektnamen Infinite Scale eine komplett neue Architektur. Statt auf PHP setzen die Entwickler nun auf Go. Auch das Frontend haben die Entwickler von Grund auf neu gestaltet und teilweise die Lizenz gewechselt.
Rund 7,5 TByte Daten konnten Hacker bei dem Dienstleister Sytech erbeuten. Darin enthalten sind geheime Forschungsarbeiten und Programme für den russischen Geheimdienst FSB. Unter anderem will dieser Tor-Nutzer deanonymisieren.
Der Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019 ist kurzzeitig außer Gefecht gesetzt, doch ein Blick in die Wahlprogramme gewährt generell tiefere Einsichten in die digitale Agenda der angetretenen politischen Kräfte als die Online-Entscheidungshilfen. Große Versprechen tun sich darin genauso auf wie massive Leerstellen.
Das Teilen von Dateien über föderierte Server ist mit der aktuellen Version 10.2 von Owncloud zuverlässiger und stärker am Nutzer ausgerichtet. Die Version veröffentlicht außerdem die Privatsphäreoptionen der Nutzer und bietet weitere Enterprise-Funktionen.
IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Wenn Eltern ihre Kinder nicht belasten wollen, haften sie selbst. Mit seiner Entscheidung bestätigte das Bundesverfassungsgericht eine gleichlautende Entscheidung des BGH. Unwissenheit hätte die Eltern vor der Strafe schützen können.
Firefox Send soll eine sichere Methode sein, um Daten mit anderen Nutzern per Link zu teilen. Der Prozess ist verschlüsselt. Außerdem können das Ablaufdatum, Zugriffspasswort und maximale Anzahl der Zugriffe eingestellt werden. Das funktioniert mit Abstrichen auch ohne Konto.
Der Streit um die EU-Urheberrechtsreform ist für viele Europaabgeordnete ein Kampf zwischen der europäischen Kultur und den "barbarischen" IT-Konzernen aus den USA. Viele junge Menschen können das nicht nachvollziehen und sehen ihre Interessen und ihre eigene Kultur völlig ignoriert.
Mit dem auf Tor aufbauende Onionshare können Dateien auch auf privaten Rechnern leicht hoch- und heruntergeladen werden. Die nun verfügbare Version 2.0 ermöglicht einen besonders einfachen Austausch von Dateien.
Gute Qualität und rechtlich sicher: Es schien, als würden Dienste wie Netflix gegen illegales Streaming und Filesharing gewinnen. Doch die feiern nun ein Comeback.
Das Schweizer Filehosting-Unternehmen Tresorit bietet einen kostenlosen Dienst zum Teilen großer Dateien per Webbrowser an. Bis zu fünf Gigabyte große Dateien sollen damit möglich sein, ohne dass das Unternehmen auf die Dateien zugreifen kann.
Der schwedische Internet-Provider Bahnhof wird von dem Wissenschaftsverlag Elsevier gezwungen, den Zugang für Nutzer zu Filesharing-Plattformen wie Sci-Hub zu blockieren. Mangels juristischer Alternative kommt Bahnhof dem auch nach, wehrt sich aber auf seine ganz spezielle eigene Art.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Filesharing ändert laut einem Experten nichts. Es bestätige nur die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Anschlussinhaber haben keine näheren Nachforschungspflichten und müssen Angehörige nicht ausspionieren.
Die Schuld für illegales Filesharing an ein Familienmitglied weiterzureichen, über das wegen Grundrechtsschutz keine Auskunft erteilt werden muss, wird nicht mehr so einfach akzeptiert. Der Europäische Gerichtshof sieht das Urheberrecht als gleichwertiges Grundrecht an.
Noch immer sind viele vernetzte Geräte leicht über das Internet zu hacken. Vor allem ein chinesischer Massenhersteller missachtet weiterhin die einfachsten Grundregeln zum sicheren Betrieb der Geräte. Nun gelobt er Besserung.
Netflix ist die einzelne Anwendung mit dem höchsten Download-Volumen weltweit - weit vor HTTP-Medienstreams und Youtube. In Europa ist der Streaminganbieter jedoch nicht führend.
Immer mehr Filter und Lizenzvereinbarungen werden die vertraute Nutzung des Internets erschweren. Wer als Anbieter die europäischen Auflagen nicht erfüllt, könnte künftig die Nutzer hierzulande aussperren. Es droht ein rein europäisches Internet.
Der Freistaat baut seine Zentralstelle gegen Cyberkriminalität in Bamberg personell und strukturell aus. Dies soll helfen, Nutzer von Kryptowährungen zu "deanonymisieren" oder Cyberangriffe auf Unternehmen abzuwehren.
Der Bundesgerichtshof hat ein Grundsatzurteil zur Haftung für offene Wi-Fi-Hotspots gesprochen. Das seit 2017 geltende neue Telemediengesetz mit der Abschaffung der Störerhaftung wurde bestätigt. Wenn Urheberrechte verletzt werden, kann aber eine Sperrung von Filesharing-Software verlangt werden.
Obwohl es 2017 weniger Fälle geleakter Zugangsdaten gab, blüht der Handel mit E-Mail-Adressen und Passwörtern wie eh und je. Das funktioniert auch deswegen so gut, weil Nutzer noch immer ein und dasselbe Passwort für verschiedene Konten verwenden.
In Europa ließen sich durch technische Mittel oder ein Tempolimit viele Menschenleben im Straßenverkehr retten. Doch während die Lobby solche sinnvollen Maßnahmen verhindert, sollen die Bürger ausgerechnet beim Urheberrecht gegängelt werden. Das ist unverhältnismäßig.
Bei dem Fintech-Transferwise gibt es jetzt eine Bankkarte, die günstig internationale Zahlungen ermöglicht. Nur bei Überweisungen zwischen unterschiedlichen Währungen wird eine geringe Gebühr erhoben.
Die Nutzung von Musik, Filmen und Serien aus illegalen Quellen ist weiter stark verbreitet. Viele Nutzer nervt, dass Inhalte in Deutschland erst spät verfügbar sind. Doch ist das beim Streaming wirklich noch so?
34C3 Die Nutzung des Internets in Kuba ist schwierig und exorbitant teuer. Forscher untersuchten nun erstmals das selbstgestrickte Internet in der Hauptstadt Havanna.
Mit der Messenger-App Signal und dem auch von Whatsapp eingesetzten Signal-Protokoll ist Moxie Marlinspike ein großer Coup gelungen. Den will er nun mit einer Bitcoin-Alternative wiederholen.
Es soll ein "hochprofessioneller Angriff mit fortgeschrittenem Social Engineering" gewesen sein: Der Handelsplattform Nicehash wurden Bitcoin im Wert von knapp 64 Millionen US-Dollar gestohlen. Nutzer sollen ihre Passwörter ändern.
Immer mehr Webseiten nutzen heimliches Kryptomining. Neben dem Plugin von Coinhive gibt es jetzt weitere Anbieter. Bekannte Webseiten aus den Alexa Top 100.000 sollen gemeinsam auf eine Reichweite von einer halben Milliarde Nutzer kommen.
Heimliches Monero Mining per Javascript: Die Macher der Torrent-Seite The Pirate Bay wollten offenbar feststellen, ob sie damit nennenswert Geld verdienen können. Viele Nutzer zeigten sich allerdings verärgert, weil keine Zustimmung eingeholt wurde.
Mozilla stellt einen experimentellen Dienst zum einfachen Tausch großer Dateien vor: Send legt eine Datei verschlüsselt auf einem AWS-Server ab, die anderen per Link zur Verfügung gestellt wird. Noch ist Send aber nicht perfekt.