Firefox Send: Mozilla bringt verschlüsseltes und temporäres Datenteilen

Firefox Send soll eine sichere Methode sein, um Daten mit anderen Nutzern per Link zu teilen. Der Prozess ist verschlüsselt. Außerdem können das Ablaufdatum, Zugriffspasswort und maximale Anzahl der Zugriffe eingestellt werden. Das funktioniert mit Abstrichen auch ohne Konto.

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Firefox Send ist eine recht sicher erscheinende Alternative für Dateisharing.
Firefox Send ist eine recht sicher erscheinende Alternative für Dateisharing. (Bild: Mozilla)

Mozilla hat die Live-Version seines Projektes Firefox Send verfügbar gemacht. Das ist ein dedizierter Webdienst, über den Nutzer Dateien teilen können. Unter der Domain send.firefox.com laden Anwender bis zu 1 GByte große Daten hoch. Das Tool generiert einen Link, über den hochgeladene Dateien von anderen Nutzern heruntergeladen werden. Es lässt sich dabei einstellen, für wie viele Downloads oder welchen Zeitraum Downloads gültig sind. Außerdem ist die Methode Ende-zu-Ende verschlüsselt und kann mit einem Passwort versehen werden.

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Ein Vorteil daran ist, dass kein dedizierter Account für den Prozess benötigt wird. Angemeldete Nutzer mit einem kostenlosen Firefox-Konto erhalten aber die Möglichkeit, 2,5 statt nur 1 GByte an Daten hochzuladen. Zudem werden dann bisher erstellte Downloadlinks bis zu sieben Tage gespeichert.

Private by Design als Motto

Wie Firefox Sync soll auch Send dem Prinzip Private by Design folgen. Mozilla versichert den verantwortungsvollen Umgang mit Daten. "Wir wissen, dass es bereits einige Cloud-Sharing-Lösungen gibt. Nichtsdestotrotz möchten wir unsere Mission - Ihnen eine Auswahl an privaten und sicheren Tools bereitzustellen - weiter vorantreiben und Sie können darauf vertrauen, dass Ihre Daten mit Send sicher sind.", schreibt das Unternehmen in seiner Ankündigung. Durch die temporäre Natur und Verschlüsselung ist das zumindest grundsätzlich möglich.

Für den Empfänger soll Send relativ einfach sein. Er muss nur dem Link folgen, über welchen der Dateidownload eingeleitet wird. Das funktioniert bei diversen Browsern wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge und benötigt ebenfalls keinen Account. Die Funktion ist bereits online verfügbar und unterliegt den Richtlinien der Firefox-Cloud-Services.

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Golressy 18. Aug 2020

wann nur kommt es wieder :-/ Ich hatte mich so dran gewöhnt. Endlich eine wirklich gute...

Entchen 13. Mär 2019

Bei mir war nach dem einloggen auch die leere Box, aber nach mehreren Sekunden - gefühlt...

Schnarchnase 13. Mär 2019

Beispiel Event-Listener debuggen, da kriegt Chrome keine Schnitte. Weiter Beispiele sind...

zoula 13. Mär 2019

Auch Tresorit bietet sowas an: bis 5GB, ohne Account, Passwortschutz, Linksharing...



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