Abo
  • Services:

Streaming: Netflix erzeugt 15 Prozent des globalen Downloads

Netflix ist die einzelne Anwendung mit dem höchsten Download-Volumen weltweit - weit vor HTTP-Medienstreams und Youtube. In Europa ist der Streaminganbieter jedoch nicht führend.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Titelbild des Reports von Sandvine
Das Titelbild des Reports von Sandvine (Bild: Sandvine)

Netflix nutzt 15 Prozent des gesamten Internet-Download-Volumens und ist damit führend bei den einzelnen Anwendungen. Das berichtet das Branchenmagazin Variety unter Berufung auf den Global Internet Phenomena Report des Netzwerkausrüsters Sandvine. Auf Netflix folgen HTTP-Medienstreams, die 13,1 Prozent des gesamten Downstream-Verkehrs ausmachen, Youtube mit 11,4 Prozent, die Webnutzung mit 7,8 Prozent und MPEG mit 4,4 Prozent.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Auf dem gesamten amerikanischen Kontinent macht Netflix laut Sandvine 19,1 Prozent des gesamten Downstream-Datenverkehrs aus. Hier erzeugt Amazon Prime Video mehr Daten (7,7 Prozent) als Youtube (7,5 Prozent).

Während der Hauptsendezeit am Abend kann die Netflix-Nutzung bis zu 40 Prozent des gesamten Downstream-Verkehrs in einigen Festnetzen in Amerika erreichen, was sich mit früheren Studienergebnissen deckt.

Filesharing weltweit nur noch bei 2,8 Prozent

Weltweit beträgt der Anteil von Videowiedergabe 57,7 Prozent des gesamten Downstream-Traffics, gefolgt von der Webnutzung (17 Prozent), Gaming (7,8 Prozent) und Social Media (5,1 Prozent). Andere Kategorien sind iTunes und Google Play (4,6 Prozent), Filesharing (2,8 Prozent) und Audio-Streaming (1 Prozent).

Beim gesamten Videotraffic repräsentiert Netflix weltweit 26,6 Prozent. Regional betrachtet wächst Netflix in Amerika um 30,7 Prozent. In der EMEA-Region, was für Europa, Mittlerer Osten und Afrika steht, hat Youtube den höchsten Anteil am Downstream-Videotraffic (30,4 Prozent), gefolgt von Netflix (23,1 Prozent). Im asiatisch-pazifischen Raum ist das webbasierte Videostreaming mit 29,2 Prozent führend, gefolgt von Facebook-Video mit 17,7 Prozent.

Die Daten, die Sandvine für den Global Internet Phenomena Report verwendet, stammen laut den Angaben von rund 150 Service Providern weltweit, die 2,1 Milliarden Abonnenten repräsentieren. Zu China oder Indien enthält der Bericht keine signifikanten Daten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  2. 32,99€ (erscheint am 25.01.)
  3. 4,99€
  4. 4,99€

berritorre 10. Okt 2018

Ja, habe ich mir auch gedacht. Für mich gab es aber eben immer Nord- und Südamerika als...

violator 09. Okt 2018

Scheinbar unnötige JS-Dateien, wenn man sie mit Adblocker ja gar nicht benötigt.

sneaker 06. Okt 2018

Ja, ich denke, für 99,9% der Nutzer ist irgendwo zwischen 10 und 20 Mbit/s der Bereich...

sneaker 06. Okt 2018

Ja, das glaube ich auch nicht. Große Anbieter, insbesondere die Telekom, setzen auf...

PiranhA 05. Okt 2018

Unter der Gruppe der Medienstreams hat man halt die größten Vertreter herausgepickt, weil...


Folgen Sie uns
       


Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit

Der Landwirtschaftssimulator kommt auf den C64: Giants Software legt der Collector's Edition des Landwirtschafts-Simulators 19 eine Version für den Heimcomputer von Commodore bei. Wir haben das gar nicht mal schlechte Spiel auf originaler Hardware gespielt.

Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit Video aufrufen
Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /