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Datensicherheit

NAI Labs und die NSA entwickeln sicheres Linux

US-Geheimdienst fördert Security-Enhanced Linux. NAI Labs, eine Division von PGP Security, arbeiten zusammen mit der National Security Agency (NSA) und anderen Partnern an einem "Security-Enhanced Linux" (SELinux). Über die nächsten zwei Jahre wird die NSA hierfür 1,2 Millionen US-Dollar an NAI Labs zahlen, die die Sicherheit des Open-Source-Betriebssystems verbessern sollen.

CDU: Mehr Belastung für die Wirtschaft durch Datenschutz

Bundesregierung schieße über das Ziel hinaus. Die Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Datenschutz, Beatrix Philipp, MdB, erklärte, dass die Bundesregierung der Wirtschaft mit der Gesetzesänderung zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), die im Bundestag verabschiedet worden ist, nicht nur das bundesdeutsche Datenschutzgesetz an eine EU-Richtlinie angeglichen, sondern in einigen Bereichen auch darüber hinaus gegangen würde; bei der Einführung eines Datenschutzaudits, der Videoüberwachung und der Chipkartenregelung.

BDI: Sicherheit ist Schlüssel zum Erfolg im E-Business

Sicherheit im elektronischen Geschäftsverkehr muss Chefsache werden. Anlässlich der Tagung "Sicherheit im Internet" im Haus der Deutschen Wirtschaft erklärte Dr. Carsten Kreklau, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), dass Sicherheitsfragen der Schlüssel zum Erfolg zu allen E-Business-Aktivitäten der Unternehmen seien. Sie müssten zur Chefsache werden, forderte Kreklau auf.

Sicherheitsloch im Internet Explorer gestopft

IE startet Datei-Anhänge von HTML-E-Mails bei inkorrekten MIME-Headern. Microsoft stellt jetzt einen Bugfix für ein Sicherheitsloch bei der Anzeige von HTML-E-Mails innerhalb des Internet Explorer zum Download bereit: Demnach konnten Angreifer sich diese Sicherheitslücke zu Nutze machen, um Datei-Anhänge an HTML-E-Mails auszuführen, indem inkorrekte MIME-Header verwendet wurden.

Symantec bringt Norton AntiVirus 2001 für PalmOS

Auch die Professional Edition von Norton AntiVirus 2001 in den USA erhältlich. Norton AntiVirus 2001 für PalmOS sucht direkt auf dem PDA nach Viren, Würmern und ähnlichen Schädlingen oder fahndet während der Synchronisation mit dem PC nach entsprechenden Infektionen.

Win32.Winux infiziert Windows und Linux

Erster Virus entdeckt, der auf beiden Plattformen arbeitet. Wie Central Command, ein Hersteller von Antiviren-Lösungen, mitteilte, ist soeben der erste Virus gesichtet worden, der sowohl auf der Windows-Plattform als auch unter Linux agiert. Der Schädling hört auf den Namen Win32.Winux oder auf Linux.Winux, richtet aber keinen nennenswerten Schaden an.

Landes-Datenschutzbeauftragte üben Kritik

Bedenken bezüglich G10-Novellierungs-Entwurf. Auf der 61. Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder am 8. und 9. März in Düsseldorf wurde die Bundesregierung von Experten aufgefordert, den Datenschutz und das Fernmeldegeheimnis zu gewährleisten. Auf personenbezogene Daten solle nur strikt zweckgebunden zugegriffen werden können.
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Microsoft bringt Windows XP Beta 2

Betatest mit fast einer halben Million Testern. Bill Gates kündigte jetzt auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) die Windows XP Beta 2 für April an, die nächste Vorabversion von Microsofts Windows-Betriebssystem für den Heim- und Business-Bereich. Die neue Beta-Version will Microsoft an mehrere hunderttausend Tester verteilen.

PGP 7.0 jetzt auch für MacOS

Personal Firewall und ICQ-Verschlüsselung enthalten. Auf der CeBIT in Hannover zeigt die Network-Associates-Abteilung McAfee die Version 7.0 der Verschlüsselungssoftware PGP, die jetzt eine Personal Firwall und Verschlüsselung von ICQ-Chats bietet.
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Norton Internet Security 2001 in neuer Version

Symantec zeigt auf der CeBIT auch eine überarbeitete Personal Firewall. Symantec überarbeitete sein Sicherheitspaket Norton Internet Security 2001 und hievt das Programm auf die Versionsnummer 3.0. Die gleiche Versionsnummer trägt auch die Personal Firewall, die ebenfalls auf der CeBIT gezeigt wird.

Update: Bundeswehr will keine MS-Software

Angst vor amerikanischer Spionage. Aus Angst vor Spionage durch US-Geheimdienste wollen das Auswärtige Amt und die Bundeswehr Sicherheitslücken schließen. Das berichtet der Spiegel in der aktuellen Ausgabe. In Computern, die in sensiblen Bereichen eingesetzt werden, will die Bundeswehr künftig keine Software der Firma Microsoft mehr verwenden. Die Bundeswehr hat dies mittlerweile offiziell dementiert.

EU-Datenschutzgesetze halten mit Technologie nicht Schritt

ASPIC appelliert an die EU, unzeitgemäße Gesetze dringend zu überprüfen. Die ASP-Industrie hat sich mit dem Appell an die Europäische Kommission gewandt, Datenschutzgesetze im Rahmen einer aktuellen, europaweiten Studie zu überprüfen. Das ASP Industry Consortium (ASPIC) befürchtet, dass für Unternehmen mit grenzüberschreitendem Datenverkehr eine latente Gefahr der strafrechtlichen Verfolgung besteht.

Neuer Siedler-IV-Patch erschienen

Update und zusätzliche Karten zum Download bereit. Das mittlerweile in vierter Version erhältliche Aufbau-Strategiespiel "Die Siedler" soll jetzt durch einen Patch verbessert werden. Zudem sollen neue Karten das Spiel aufwerten.

eBay und Microsoft kooperieren

E-Commerce soll weiter ausgebaut werden. Der Auktionsveranstalter eBay und Microsoft wollen künftig eng miteinander kooperieren. Dies sieht ein strategisches Abkommen vor, das beide Unternehmen jetzt unterzeichneten.

Gefährliche "Nackte Ehefrau" unterwegs

Destruktiver Windows-Wurm "Naked Wife" treibt sein Unwesen. Der jüngst entdeckte neue Internet-Wurm "Naked Wife", auch unter der Bezeichnung "W32/Naked@MM" bekannt, trifft als Dateianhang mit einer E-Mail ein. Deren Begleitworte dürften vor allem männliche Windows-Nutzer zum Aufrufen der EXE-Datei animieren - die daraufhin versucht, sich weiterzuversenden und System-Dateien sowie Anwendungen zu löschen.

Digitale Signaturen und Verschlüsselung für mySAP.com

Utimaco SafeGuard Sign&Crypt durch SAP zertifiziert. Mit SafeGuard Sign&Crypt 3.0 bietet Utimaco Safeware eine Lösung zur Sicherung von Arbeitsprozessen in SAP-Applikationen an. Das Sicherheitssystem ermöglicht die Integration von digitalen Signaturen und Verschlüsselung in die Sicherheitsarchitektur von mySAP.com und hat das dazu erforderliche Zertifizierungsverfahren von SAP nun erfolgreich durchlaufen.

Hintertür im PalmOS entdeckt

Debugger knackt Palm-Passwörter. Die im Bereich Netzwerk-Sicherheit tätige Firma @stake veröffentlichte jetzt einen Bericht, der beschreibt, dass sich die Passwörter des PDA-Betriebssystems PalmOS ohne große Schwierigkeiten knacken lassen. Damit sind vermeintlich geschützte Daten keineswegs vor Fremden sicher.

"Myba": Warnung vor neuer Variante des I-Love-You-Virus

"LoveLetter" stirbt wohl niemals aus. Schon wieder einmal treibt eine Love-Letter-Variante ihr Unwesen. "Myba" heißt der neue Spross, der nach Angaben von Kaspersky Labs als Exe-Datei daherkommt, die wieder in Visual Basic geschrieben wurde und Merkmale des "LoveLetter" aufweist.

IETF - Neuer Standard soll Privatssphäre schützen

RFC 3041 beschreibt die zufällige Generierung von IPv6-Adressen. Mit einem neuen Standard will die IETF (Internet Engineering Task Force) die Identifikation von Web-Surfern und die Gewinnung von Daten über ihr Surfverhalten erschweren. Der neue Standard ist von der IETF als RFC 3041 veröffentlicht worden und soll aufzeigen, wie zufällig generierte Informationen statt identifizierbarer Daten verwendet werden können.

Gnutella-Wurm Mandragore aufgetaucht

Wurm nutzt Peer-to-Peer-Netz Gnutella zur Verbreitung. Hersteller von Antivirensoftware warnen vor einem neuen Wurm namens "Mandragore", der sich über den Peer-to-Peer-Dienst Gnutella ausbreitet. Bereits im Mai 2000 hatte Seth MacGann in der Sicherheitsmailingliste auf diese Sicherheitslücke hingewiesen, ausgenutzt wurde sie bisher aber nicht.

Virenscanner für Mail-Server von F-Secure

"F-Secure Anti-Virus for Internet-Mail" fahndet nach schädlichen Dateianhängen. Der Antiviren-Anbieter F-Secure bietet ab sofort mit "Anti-Virus for Internet-Mail" auch einen Virenscanner an, der E-Mails auf Gateway-Ebene nach schädlichen Mail-Anhängen durchforstet. Das soll Unternehmen von Viren-Attacken per E-Mail verschonen.

Umfrage: Firmen fürchten Hackerangriffe beim E-Commerce

Mehr als jedes zehnte Unternehmen hatte schon Sicherheitsverletzungen. Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland fürchtet Hacker als größtes Sicherheitsrisiko für sein E-Commerce-System. Bei 11 Prozent der Unternehmen ist es nach eigenen Angaben in den letzten zwölf Monaten zu Sicherheitsverletzungen ihres E-Commerce-Systems gekommen, wobei es sich hier nur um die entdeckten und gemeldeten Fälle handelt. Und die Angst der Unternehmen vor Hackern scheint berechtigt: Denn ganz überwiegend waren es Firmenfremde, die das E-Commerce-System angegriffen haben. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage zur Wirtschaftskriminalität im E-Commerce, die KPMG unter den großen deutschen Unternehmen durchgeführt hat.

QuikSync 3 jetzt auch für Nicht-Iomega-Hardware

Wann die deutsche Version erscheint, steht noch nicht fest. Mit QuikSync 3 bringt Iomega in den USA erstmals eine Version des Backup-Programms heraus, das nicht nur mit Iomega-Hardware funktioniert. Alle Vorversionen waren auf den Einsatz mit Laufwerken von Iomega beschränkt. Die Software legt automatisch Sicherungen von veränderten Dateien an und sorgt so für aktuelle Backups.

Symantec Security Check prüft Sicherheit von Internet-PCs

Kostenloser Sicherheits-Check auf Deutsch. Ab sofort stellt Symantec eine deutsche Version des kostenlosen Security Check bereit: Auf Knopfdruck überprüft das Programm den PC des Anwenders online auf Virenbefall und potenzielle Sicherheitslücken. Konkrete Anleitungen sollen dem User anschließend helfen, seinen Rechner sicherer zu machen.

SecureDomino: Einbrecherwarnung für Lotus Domino

Zur Verhinderung von Brute- und Smartforce-Hacker-Angriffen. Der Domino Server bietet zwar umfangreiche Sicherheitsmechanismen, doch mit SecureDomino des Drittherstellers Timetoact steht für den Domino Server nun auch eine Intruder Detection Software zur Verfügung, mit der Brute-Force-Attacken abgewehrt werden können.

iPass bringt VPN-Lösung für PDAs

Versionen für PalmOS und Windows Pocket PCs. Der Internetdienstleister iPass hat eine PDA-Software für PalmOS und den Pocket PC angekündigt, mit dem sichere Internet-Wählverbindungen zwischen PDA und Firmennetzwerk realisiert werden können. IPass betreibt ein eigenes Netzwerk mit über 10.000 Accesspoints rund um den Globus. Die Softwarelösung ist deshalb auch nur für dieses Netz gedacht.

Microsoft wird Mitglied in der GSM Association

Windows Powered Smart Cards für mobile GSM-Applikationen. Microsoft ist jetzt Mitglied der GSM Association, ein Zusammenschluss von über 514 Betreibern von Mobilfunknetzen der zweiten und dritten Generation sowie Herstellern für die GSM-Industrie. Als assoziiertes Mitglied will Microsoft vor allem seine Windows Powered SIM (Subscriber Identity Module) Smart Cards an Mobilfunknetzbetreiber herantragen.
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PGP-Erfinder Phil Zimmermann verlässt NAI

"NAI hat eine andere Vision für PGPs Zukunft". Philip Zimmermann, der Programmierer des Public-Key- bzw. Private-Key-Verschlüsselungsprogramms Pretty Good Privacy (PGP), hat Network Associates Inc. (NAI) verlassen, wie er in einem offenen Brief an die PGP-Gemeinde mitteilte. NAI hatte im Dezember 1997 das von Zimmermann gegründete Unternehmen PGP Inc. gekauft und ihn als technischen Berater angestellt.

Robert T-Online wandelt auf Anna Kournikovas Spuren

Neue deutsche Variante des Anna-Kournikova-Computervirus. Nachdem Anfang der Woche der Virus VBS_Kalamar.A, alias VBS.SST alias AnnaKournikova sein Unwesen trieb, folgt nun eine neue, speziell deutsche Variante des Virus. Diesmal ist es "Robert T. Online", der die gefährliche Botschaft transportiert. Der Absender "support@t-online.de" täuscht eine vertrauenswürdige Herkunft der E-Mail vor und das Attachment "Neue Tarife.txt.vbs" ermutigt, gerade nachdem T-Online gestern neue Tarife angekündigt hat, zum unvorsichtigen Öffnen.

Microsoft stellt erstmals ein Firewallprodukt vor

Mit dem ISA Server will Microsoft für Unternehmenssicherheit sorgen. Mit dem jetzt veröffentlichten Internet Security and Acceleration (ISA) Server bietet Microsoft nun auch ein Firewall- und Web-Cache-Produkt für Unternehmen an. Nach Angaben von Microsoft stecken in dem neuen Produkt drei Jahre Entwicklungszeit.

Autor des Kournikova-Virus festgenommen

Täter geständig und reumütig. Nach Meldungen von Anti-Virenherstellern konnte der niederländische Autor des Kournikova-Virus festgenommen werden. Die schwedische Firma Atremo hat nach eigenen Angaben den "Namen" des vermutlichen Täters dem FBI übergeben, nachdem man durch Newsgroups und Webforen auf die Spur des Täters gekommen war, so das Unternehmen.

Probleme um die Marken SSH und "Secure Shell"

SSH-Erfinder Tatu Ylonen will gegen Markenrechtsverletzungen vorgehen. Der Entwickler der Secure Shell (SSH) Tatu Ylonen bzw. seine Firma SSH Communications Security wollen offenbar gegen die unerlaubte Benutzung ihrer Marken SSH und Secure Shell vorgehen. Davon betroffen ist auch die freie SSH-Implementierung OpenSSH.

Anna-Kournikova-Bild als Virus unterwegs

Loveletter-ähnlicher VBS-Virus. Der VBS.SST ist ein weiterer Visual-Basic-Script-(VBS-)Wurm, der sich, wie schon andere Würmer vor ihm, des Mailclients "Outlook" von Microsoft bedient, um sich selbst zu verschicken. Der Virus versucht sich als Foto der Tennisspielerin Anna Kournikova zu tarnen und kommt wie der Loveletter als Dateianhang, also als Attachment auf den Rechner.

Sicherheitslücke in Secure Shell (SSH1)

Alter Patch macht neue Probleme. Bereits 1998 ist im sicheren Telnet-Ersatz Secure Shell (SSH1) mit der Protokoll-Version 1.5 eine Sicherheitslücke aufgetreten, die es Angreifern erlaubt, gefährliche Pakete in den verschlüsselten SSH-Datenstrom einzuspeisen. So könnte es gelingen, Programme auf Client oder Server auszuführen. Nun hat man eine Sicherheitslücke im entsprechenden Patch entdeckt.

innominate Protected Firewall Solutions

Sicherheit durch Open Source und ständige Überwachung. Innominate bietet jetzt eine umfassende Firewall-Lösung aus einer Hand an. Das neuartige Konzept beinhaltet sowohl die innominate Protected Firewall 2010, als auch den für einen dauerhaft hochwertigen Schutz notwendigen Überwachungs- und Aktualisierungsservice.

Patch für MS-Sicherheitslücke "NTLMSSP Privilege Elevation"

Download ab sofort möglich. Microsoft hat einen Patch veröffentlicht, der eine Sicherheitslücke in Microsoft Windows NT schließen soll, die unter dem Namen "NTLMSSP Privilege Elevation" bekannt geworden ist. Die Sicherheitslücke konnte im schlimmsten Fall den Angreifer in die Lage versetzen, auch als normaler User zu Administratorenrechten auf der betroffenen Maschine zu kommen.

Patch für MS-Sicherheitslücke "Network DDE Agent Request"

Download sofort möglich. Microsoft hat einen Patch veröffentlicht, der eine Sicherheitslücke in Microsoft Windows 2000 schließen soll, die unter dem Namen "Network DDE Agent Request" bekannt geworden ist. Die Sicherheitslücke konnte im schlimmsten Fall den Angreifer in die Lage versetzen, den betroffenen Rechner komplett unter Kontrolle zu bekommen.

Kingston: Biometrisches Erkennungssystem für Notebooks

IdentiGuard gegen Verlust oder Missbrauch von Passwörtern. Kingston Technology, ein Hersteller von Memory-Modulen und Anbieter von PC-Peripherie-Produkten, hat eine neue Linie von biometrischen Identifikationssystemen angekündigt. Mit dem Produkt "IdentiGuard" für Notebook und PC soll die Verwendung von Passwörtern sicherer gemacht werden: Sie wird auf einen simplen Fingerabdruck reduziert.

Neues "Schleusen"-System sicherer als "Firewalls"?

Patent für deutsche Internet-Forscher. Wissenschaftler aus Rheinland-Pfalz haben ein System entwickelt, das firmeninterne Computer im Internet sicherer vor unberechtigten externen Zugriffen schützten soll als "Firewalls". Für ihre Erfindung erhielten die Forscher des Trierer Instituts für Telematik jetzt Patentschutz, das teilte die mit der Fraunhofer-Gesellschaft verbundene Institution am Montag mit. Ihre "Lock-Keeper" genannte Schleusenlösung soll "Hackern" dadurch wirksam das Handwerk legen, dass niemals eine direkte physikalische Verbindung des firmeneigenen Netzes mit dem Internet zugelassen wird.

Software für die Netzwerk-Sicherheit

Retina 3.0 setzt künstliche Intelligenz gegen Hacker ein. Ab sofort bietet die Software-Firma eEye das Sicherheits-Programm Retina mit zahlreichen Neuerungen in der Version 3.0 an. Retina soll dabei Netzwerke durch Einsatz künstlicher Intelligenz gegen Hacker-Angriffe schützen.

BRU-Pro - Backup-Lösung für große Datenmengen

Enhanced Software Technologies zeigt Backup-Software BRU-Pro. Enhanced Software Technologies zeigt auf der LinuxWorld seine neue Linux-basierte Backup-Lösung BRU-Pro. Die Software soll die Produktpalette von EST um eine skalierbare, einfach zu bedienende und automatisierbare Cross-Plattform-fähige Backup-Lösung erweitern.

Kostenloser HackMaster-Clone für PalmOS

X-Master verwaltet verschiedene Hack-Konfigurationen. Mit X-Master buhlt neben EVPlugBase ein weiterer kostenloser HackMaster-Clone um die Gunst der Palm-Anhänger. X-Master 1.0 von LinkeSoft soll kompatibel zu allen verfügbaren Palm-Systemerweiterungen sein, die man weithin als Hacks bezeichnet.

Microsoft zeigt sich lernfähig - Netz wird umgebaut

Auch am Freitag fiel Microsofts Website kurzfristig aus. Nach der letzten Woche, in der Microsofts Website gleich zweimal für mehrere Stunden eine Auszeit nahm, will Microsoft jetzt Lehren aus den DOS-Attacken ziehen. Auch am Freitag legten Angreifer Microsofts Website zweimal mit Denial-of-Service-Attacken auf Microsofts Netz kurzzeitig lahm.

Microsoft entschuldigt sich für Ausfall von Websites

Falsche DNS-Konfiguration legt MS-Webseiten lahm. Microsoft entschuldigt sich bei seinen Kunden für den fast kompletten Ausfall aller Webseiten des Software-Konzerns. Auf Grund einer falschen Konfiguration der eigenen DNS-Server waren die Microsoft-Webseiten gestern fast den gesamten Tag nicht erreichbar gewesen.

Bankenaufsicht initiiert Sicherheitsanalysen bei E-Banking

BSI soll Risiken aufklären. Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen und die Deutsche Bundesbank wollen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die technischen Sicherheitsvorkehrungen der E-Banking-Plattformen verschiedener Kreditinstitute in einem langfristig angelegten Projekt untersuchen. In die Untersuchung sollen zunächst insbesondere Institute einbezogen werden, die einen hohen Anteil ihrer Geschäftsvorfälle mit Privat- oder Firmenkunden über das Internet abwickeln.

InfraGard: FBI und NIPC wollen Computersicherheit verbessern

Sichere Kommunikation soll Crackern das Leben schwer machen. Das FBI (Federal Bureau of Investigation) und das NIPC (National Infrastructure Protection Center) stellten in der vergangenen Woche in den USA das "National InfraGard Program" vor. Das bereits 1996 als Pilotprojekt gestartete Programm soll helfen, kritische Computersysteme besser zu schützen.

c't: Bei Anti-Viren-Software ist Sicherheit oft trügerisch

Anti-Viren-Software auf dem Prüfstand. Anti-Viren-Programme versprechen optimalen Schutz vor Würmern, Viren und Trojanern. Doch allein auf Virenscanner zu vertrauen, reicht nicht aus, wie der Test von 14 Programmen in Ausgabe 2/2001 des Computermagazins c't zeigte. Spätestens seit dem ILOVEYOU-Wurm ist Anti-Viren-Software in aller Munde. Hundertprozentige Sicherheit kann sie jedoch auch nicht bieten. Denn die Virenscanner erkennen nur ihnen bekannte Schädlinge zuverlässig, so dass sie auf aktuelle Viren-Signaturen angewiesen sind. Bei geringfügig modifizierten Viren müssen die meisten Programme daher schon passen. Noch mehr Probleme bereitet ihnen das Aufspüren völlig neuer Viren und die Reinigung infizierter Dateien, so die c't.

Borland - Hintertür in Datenbanken steht seit Jahren offen

Interbase enthält Hintertür - Passwort für jeden einsehbar. Borland hat seine Datenbank Interbase seit Jahren mit einer Hintertür ausgestattet, die es jedem erlaubt, über den Port 3050 lokal oder per remote auf die Datenbank zuzugreifen. Das dazu benötigte Passwort steht klar im Quelltext, der als Open Source einsehbar ist.