CDU-CSU fordert Aktionen gegen betrügerische 0190er-Dialer
Dabei geht es weniger um die 0190er-Nummern z.B. seriöser Hotlines wie auch Anbieter aus dem Telefonsex-Bereich, sondern vor allem um die sich in letzter Zeit auf verschiedensten Wegen über das Internet und E-Mail-Anhänge in Windowsrechnern einnistenden, so genannten Dialer-Programme, die, im harmlosen Gewand, meist unbemerkt vom Nutzer eine Online-Verbindung zu einer Service-Nr. vom Typ "0190" oder "0190-0" oder "0193" herstellen (oder sogar eine bestehende Verbindung dadurch ersetzen), und zwar in betrügerischer Absicht und mit horrenden, nach Darstellung der CDU-Politiker sittenwidrigen Gebührenforderungen, die dann erst viel später auf der Telefonrechnung erscheinen.
"Kosten von 75 Euro für 2 Onlineminuten sind keine Seltenheit, aber auch von Kosten von bis zu 300 Euro pro Einwahl wurden inzwischen vom Deutschen Elternverein berichtet. Die Kosten erscheinen allerdings erst Wochen später auf der Telefonrechnung und sind vom Kunden oft nicht mehr nachvollziehbar" , so die beiden Politikerinnen, die Ministerin Künast beschuldigen, Beschwerden einfach links liegen zu lassen und Opfern lediglich den Gang zur Verbraucherberatung zu empfehlen.
Die Experten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordern, dass die betrügerischen Machenschaften verhindert werden müssen und fordern die Bundesregierung auf, diesem Treiben gesetzlich entgegenzuwirken. Zudem zerstöre der Dialer-Betrug das notwendige Vertrauen ins Netz, das für die Weiterentwicklung notwendig ist.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.