Im Bundesland Thüringen sollen Bürger künftig verschlüsselt mit Behörden und Ministerien kommunizieren können. Das beschloss der Landtag auf Antrag der Linkspartei.
Das Repräsentantenhaus der USA hat mit großer Mehrheit den "USA Freedom Act" akzeptiert. Wenn das Gesetz auch den Senat passiert, müssen Telefongesellschaften Metadaten speichern - und nicht mehr die NSA selbst. Geplant war aber eine viel weiter gehende Reform.
Facebook soll automatisch im Hintergrund laufende Musik erkennen können, während Nutzer ihre Mitteilungen schreiben. Auch Fernsehsendungen und Filme sollen erkannt werden. Außerdem hat das Unternehmen seine Privatsphäreeinstellungen geändert.
Nach bohrenden Nachfragen eines Senators hat der FBI-Chef seine Aussagen zur Marihuana-Nutzung für Hacker, die für den Geheimdienst arbeiten wollen, zurückgenommen. Das Verbot bleibe bestehen. Er habe nur versucht, lustig zu sein.
Update In der ersten öffentlichen Anhörung des NSA-Ausschusses haben Verfassungsrechtler die Auslandsspionage des BND als teilweise verfassungswidrig gegeißelt. Die Gewährleistung einer sicheren Kommunikation könne als Verfassungsziel verankert werden.
Vor mittlerweile sieben Monaten wurde Microsoft auf ein Sicherheitsloch im Internet Explorer 8 hingewiesen. Noch immer gibt es keinen Patch für die letzte Version des Internet Explorer, die noch mit Windows XP läuft. Angreifer können darüber Schadcode auf fremde Systeme bringen.
Nach und nach wird das ganze Ausmaß des Einbruchs in Ebay-Server deutlich. Diebe haben 145 Millionen Datensätze geklaut. Gleichzeitig wird die Informationspolitik des Unternehmens kritisiert.
Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland sind wegen der NSA-Affäre zurzeit auf einem Tiefpunkt. Um sie wieder zu kitten, sollte Deutschland das Ausspähen akzeptieren und sich auf ein Less-Spy- statt auf ein No-Spy-Abkommen einlassen, sagt der politische Berater Ben Scott.
Datenschutzbeauftragte aus Politik und öffentlich-rechtlichen Sendern sprechen sich für klare Regeln bei den Onlinediensten von Smart-TVs aus. Die Nutzer, so eine Stellungnahme, müssten stets erst gefragt werden, was sich allein schon aus der Rechtslage ergibt.
Onionshare soll die Weitergabe von geheimen Daten erleichtern. Sie werden temporär im Tor-Netzwerk abgelegt und können nur nach Eingabe eines Passworts abgeholt werden.
Apple hat ein Update für seinen Webbrowser Safari veröffentlicht, das Sicherheitslücken schließen soll. Sowohl Safari 7 als auch die ältere Version 6 wurden dabei aktualisiert. Nutzer sollten das Update sofort aufspielen.
Der NSA-Ausschuss will von der Bundesregierung endlich Klarheit über eine Vernehmung von Edward Snowden in Berlin. Die Chefs der großen US-IT-Firmen sollen ebenfalls aussagen, und auch ein Ex-NSA-Chef soll dem Ausschuss "die Meinung geigen".
Einige begabte Hacker und IT-Experten würden einfach gerne mal etwas Gras rauchen. Um diese Leute beim FBI einstellen zu können, will die US-Bundespolizei ihre Regeln ändern.
Nach dem EuGH-Urteil zum Entfernen von Google-Links aus Ergebnislisten herrscht Unklarheit. Golem.de beantwortet die wichtigsten Fragen dazu, wie die Entscheidung umgesetzt werden soll.
Die Suchmaschine Duckduckgo hat ihre Webseite grundrenoviert und bietet mit Smarter Search ähnlich wie Google direkte Antworten auf Fragen nach dem Wetter, versucht Mehrdeutigkeiten aufzulösen und liefert Bilder, Rezepte und Ortssuchen.
Nach dem Supportende für Windows XP dürfen Rechner der öffentlichen Verwaltung in China nicht auf Windows 8 oder 8.1 umgestellt werden. Stattdessen sollen die Behördencomputer mit Linux betrieben werden, zwei Distributionen stehen dafür zur Wahl.
Einen Monat nach dem OpenSSL-Fork gibt OpenBSD-Foundation-Vorstand Bob Beck einen Lagebericht ab. Das Projekt suche weiter nach einer Finanzierung, habe den Code aber weiter verbessert und Fehler behoben.
Die internationale Aktion gegen Käufer und Besitzer der Spionagesoftware Blackshades ist rechtlich umstritten. Eine Anklage wegen illegaler Nutzung dürfte in vielen Fällen schwierig sein.
Nicht nur die NSA, sondern auch die deutschen Geheimdienste reizen jeden Spielraum aus, den die Gesetze ihnen bieten. Dabei überschreite der BND auch die Grenzen der Verfassung, wie aus einer Stellungnahme für den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages hervorgeht.
Divide bietet seinen Kunden die Möglichkeit, auf mobilen Geräten einen separat abgesicherten Arbeitsbereich einzurichten. Google hat das Unternehmen jetzt für eine unbekannte Summe gekauft und will es wohl in Android integrieren.
Das Wirtschaftsministerium hat vorerst den Export von Spionagesoftware gestoppt. Das Moratorium soll bis zu einer Neuregelung durch die Europäischen Union gelten. Bislang gibt es kaum gesetzliche Regulierungen für die Ausfuhr sogenannter digitaler Waffen.
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die wichtigsten netzpolitischen Entscheidungen inzwischen in Europa fallen. Golem.de hat daher die Parteien gefragt, wie es nach den Wahlen mit der Netzpolitik weitergehen soll.
Heartbleed gilt als eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. Einen Monat danach scheint die Gefahr größtenteils gebannt zu sein, auch wenn noch nicht alle Betroffenen reagiert haben.
Eine Datenbank gibt Informationen darüber, ob Passwörter oder Kontodaten eines Nutzers auf einschlägigen Foren zu finden sind. Die vom Hasso-Plattner-Institut bereitgestellten Informationen unterscheiden sich von denen des BSI.
Die Crowdfunding-Kampagne für den Open-Source-Laptop Novena von Andrew "Bunnie" Huang hat etwas mehr als 700.000 US-Dollar erreicht und damit das Ziel von einer Viertelmillion US-Dollar weit überschritten.
Nach dem Urteil des EuGH zum Löschen von Google-Links macht sich auch die deutsche Internetbranche für einen einheitlichen Datenschutz in Europa stark.
Auf der Eurocrypt-Konferenz ist ein schnellerer Algorithmus für eine spezielle Variante des diskreten Logarithmusproblems vorgestellt worden. Dieses Problem ist die Grundlage zahlreicher kryptographischer Verfahren, doch eine direkte Bedrohung für real eingesetzte Algorithmen gibt es zur Zeit nicht.
Mehrere 100 Millionen Euro will der BND für ein Frühwarnsystem gegen Cyber-Angriffe ausgeben. Nur mit modernster Hardware könne den IT-Entwicklungen gefolgt werden.
In die Blockchain von Bitcoin ist die Signatur des DOS-Virus' Stoned eingeschleust worden. Der richtet dort zwar keinen Schaden an, einige Virenscanner sehen jetzt das Bitcoin-Log jedoch als potenziell gefährlich an und wollen es löschen.
Nach dem Urteil des EuGH zum Löschen von Google-Links machen bereits etliche Menschen von dem neuen Recht Gebrauch. Das Unternehmen will erst in mehreren Wochen Details zu dem Verfahren nennen. Mit einer "Armee von Löschexperten" rechnen Insider.
Nach den Enthüllungen von US-Whistleblower Edward Snowden ist der Anteil an verschlüsseltem Netztraffic deutlich gestiegen. Dennoch macht er nur einen Bruchteil des Gesamttraffics aus.
Netzwerkausrüster Cisco wehrt sich gegen "übertriebene" Aktionen der US-Regierung. Es sei nicht hinnehmbar, dass Geräte beim Transport abgefangen und manipuliert würden. Sicherheitslücken müssten in der Regel sofort gemeldet werden.
Update Die Deutsche Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen, die in ihrem Namen verschickt werden. Sie fordern zum Download einer Schadsoftware auf, die noch nicht von allen Virenscannern erkannt wird. Dabei ist es sehr leicht, das Schreiben als Fälschung zu erkennen.
Yahoo hat den Anbieter für selbst-löschende Instant-Messaging-Nachrichten Blink gekauft und den Dienst stillgelegt. Das Team, das an Spontaneität in der Online-Kommunikation glaubt, wechselt komplett zu Yahoo.
Update Die NSA fängt offenbar Router US-amerikanischer Hersteller auf dem Weg zum Kunden ab und baut Spähprogramme ein. Ein Gütesiegel soll nun europäischen Käufern die Sicherheit geben, abhörsichere Geräte zu kaufen.
Update Das Aus für die Personensuche im Internet beschwören IT-Anwälte nach dem Urteil des EuGH. Doch es erscheint äußert unklar, wann und wie Suchmaschinen zum Löschen von Links gezwungen werden können.
DANE könnte die Echtheitsprüfung von Zertifikaten bei TLS-Verbindungen verbessern. Allerdings benötigt das System DNSSEC - und das ist bislang kaum verbreitet. Der Mailanbieter Posteo prescht jetzt voran und will das System etablieren.
Update Weitreichendes Urteil des EuGH: Der Suchmaschinenbetreiber Google kann zum Löschen von Links verpflichtet werden, selbst wenn sie auf sachlich richtige Tatsachen verweisen.
Update Die Premiere der auf der Erfolgsapp basierenden ARD-Rateshow Quizduell ist anders gelaufen als geplant: Statt der knapp 190.000 registrierten Nutzer an Smartphone und Tablet konnte nur das Studiopublikum mitmachen - weil nach Angaben der ARD ein Hacker die Server lahmgelegt hat. Diese Darstellung revidierte der Sender jedoch später.
Der frühere NSA-Chef Michael Hayden ist für provokante Äußerungen bekannt. Nun bestätigte er freimütig, zu welchen Zwecken Verbindungsdaten genutzt werden können.
Durch einen Fehler im Linux-Kernel kann ein einfacher Nutzer Root-Rechte erlangen. Bekannt ist der Fehler schon seit gut einer Woche, aber jetzt gibt es einen öffentlichen Exploit.
Die Hacker vom CCC wollen Edward Snowden und Chelsea Manning als Ehrenmitglieder ihres Clubs. Für Snowden soll es eine "finanzielle Unterstützung" durch die Organisation geben.
Die Zahl der gemeldeten Datenpannen nimmt zu in Deutschland. Doch Bußgelder wurden bislang keine verhängt. Auffallend zurückhaltend zeigt sich die Bundesnetzagentur im Bereich Telekommunikation. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff fordert nun Konsequenzen.
Nach dem Heartbleed-Bug haben viele Administratoren Zertifikate für TLS-Verbindungen ausgetauscht. Viele haben dabei jedoch einen fatalen Fehler begangen: Sie erstellten zwar ein neues Zertifikat, aber keinen neuen Schlüssel.
Nicht verunsichern lassen und weiter Antivirensoftware kaufen - so lautet ein Aufruf von G Data. Symantec hatte zuvor erklärt, dass nur noch durchschnittlich 45 Prozent aller Angriffe von Antivirensoftware erkannt werden.
LinuxTag Felix 'FX' Lindner und Gregor Kopf von Recurity Labs blicken zurück auf Heartbleed und andere Sicherheitslücken in Verschlüsselungssoftware - und veröffentlichen nebenbei einen fest eingestellten Schlüssel von zahlreichen Cisco-Produkten.
In einem ausführlichen Interview hat sich der frühere NSA-Chef Alexander über die Snowden-Dokumente und die Ausnutzung von Sicherheitslücken geäußert. Normale US-Geheimdienstmitarbeiter dürfen sich aber nicht mehr öffentlich auf die Enthüllungen beziehen.