Abo
  • Services:
Anzeige
Der Touch-ID-Sensor kann mit üblichen Methoden überlistet werden.
Der Touch-ID-Sensor kann mit üblichen Methoden überlistet werden. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Touch ID Apple öffnete die Büchse der Pandora

Mit der Einführung von Touch ID beim iPhone 5S hat Apple der Allgemeinheit keinen Gefallen getan. Frank Rieger und Ron vom Chaos Computer Club fürchten sich vor allem vor den Folgeentwicklungen: billige Android-Geräte, die Touch ID mit Cloud-Abgleichung günstig nachbauen.

Anzeige

Nach Apple kommt der Rest: Frank Rieger und Ron befürchten, dass Apple den Einstieg in unsichere Biometrie für alle eingeleitet hat. Android-Hersteller würden Touch ID nachbauen wollen, jedoch andere Schwerpunkte setzen. Sie fänden es zwar bemerkenswert, dass Apple die Fingerabdrücke in der Hardware prüfen lässt und nicht etwa per Software, sagten die beiden Hacker des Chaos Computer Clubs auf dem 30C3. Doch zweifelten sie aufgrund des NSA-Skandals trotzdem daran, dass der Fingerabdruck wirklich im Gerät bleibt.

Problematisch würden insbesondere die zu erwartenden Android-Geräte mit Fingerabdruckleser sein, befürchten sie. Einerseits wollten die Android-Hersteller hier Apple in nichts nachstehen, andererseits werde der Kostendruck zu Kompromissen führen. Android-Geräte würden mit niedrigen Margen zum Teil sehr günstig verkauft. Der Touch-ID-Sensor werde voraussichtlich nicht von Android-Geräten übertroffen werden.

Der eigentlich gute Fingerabdrucksensor Touch ID wurde innerhalb weniger Stunden nach dem Verkaufsstart vom Chaos Computer Club überwunden. Die Hacker erwarten, dass Android-Geräte einen Sensor mit noch geringerer Auflösung als Touch ID verwenden werden. Zudem glauben sie nicht, dass die vergleichsweise teure Chiptechnik von Apple genutzt wird. Um ein paar Cent zu sparen, wird der Fingerabdruck per Software oder viel eher über eine Cloud-Anwendung überprüft.

Bemerkenswert finden Frank Rieger und Ron, dass die Fingerabdrucktechnik eigentlich schon vor zehn Jahren überwunden wurde und nun wider Erwarten wieder da ist. Apple habe damit die Büchse der Pandora geöffnet, so die Hacker, und den Weg für die flächendeckende Verbreitung von Fingerabdruckscannern geebnet.


eye home zur Startseite
/mecki78 04. Jan 2014

Die meisten Geheimdienste stehen in Konkurrenz und betrachten alle, wirklich alle...

ChMu 03. Jan 2014

In den USA und Australien geht das auch nicht reibungslos und wenn, nur das erste mal...

berndelaleman 03. Jan 2014

Was mal wieder alle vergessen haben: Apple arbeitet doch gar nicht mit der NSA zusammen...

berndelaleman 03. Jan 2014

Naja, also in gewisser Hinsicht haben wir ja schon ein "bad case" Szenario. Ein Staat...

schosch 03. Jan 2014

Für das Feld-Wald-Wiesen-Szenario eines Nicht-Geheimnisträgers, welcher auch sonst eher...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München
  2. Carmeq GmbH, Ingolstadt
  3. implexis GmbH, verschiedene Standorte
  4. KOMET GROUP GmbH, Besigheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  2. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  3. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  4. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  5. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  6. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  7. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  8. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  9. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  10. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  2. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar
  3. Raumfahrt 2017 Wie SpaceX die Branche in Aufruhr versetzt

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. Hasskommentare Soziale Netzwerke löschen freiwillig mehr Inhalte
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

  1. Re: 1050 und dann noch langsamer?

    ms (Golem.de) | 04:17

  2. Re: Nicht so schwer:

    ms (Golem.de) | 04:13

  3. Re: schön die datenblätter zitiert

    ms (Golem.de) | 04:11

  4. Re: Funktioniert nicht

    User_x | 03:12

  5. Re: Wenn eMail so kritisch ist....

    User_x | 02:53


  1. 14:35

  2. 14:00

  3. 13:30

  4. 12:57

  5. 12:26

  6. 09:02

  7. 18:53

  8. 17:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel