Abo
  • Services:

CNIL: Höchststrafe für Google wegen Nutzerdatensammlung

Google zahlt in Frankreich wegen seines Umgangs mit Nutzerdaten eine Geldstrafe und muss auf der Startseite seiner Suchmaschine eine Erklärung dazu veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Simone de Beauvoir im Doodle des Tages bei Google.fr
Simone de Beauvoir im Doodle des Tages bei Google.fr (Bild: Google.fr)

Die französische Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés (CNIL) hat Google die Höchststrafe von 150.000 Euro auferlegt, weil der US-Konzern gegen die Datenschutzgesetze des Landes verstößt. Das gab die nationale Datenschutzbehörde bekannt. Google muss zudem binnen acht Tagen eine Stellungnahme zu der CNIL-Entscheidung auf seiner französischen Suchmaschine Google.fr veröffentlichen.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Kiel
  2. Hays AG, Offenbach

Googles neue Datenschutzerklärung vom 1. März 2012 sei vage und unklar, so der Vorwurf. Sie gelte gemeinsam für 60 Dienste wie Google Suche, Youtube, Gmail, Picasa, Google Drive, Google Docs oder Google Maps. Nach Ansicht der Behörde verstößt die Datenschutzerklärung Googles gegen die Verpflichtung des Unternehmens zu umfassender Transparenz, zu Nutzung und Umgang mit den Daten der Anwender. Problematisch sei auch "die pauschale Ermächtigung zur Erstellung umfassender diensteübergreifender Nutzerprofile und die fehlende Festlegung einer Speicherdauer der Daten."

Google hatte im Jahr 2012 erklärt, dass nicht mehr Daten gesammelt würden. Jeder Nutzer könne weiterhin selbst darüber entscheiden, sich bei Google einzuloggen und die meisten Google-Dienste stünden auch ohne Anmeldung zur Verfügung, darunter die Suche, Google Maps und Youtube. Nutzer, die sich einloggten, könnten weiterhin den Verlauf ihrer Suchabfragen verändern und komplett deaktivieren und bei Google Mail lasse sich der Chat auch weiter auf "Off the Record" schalten. Zudem könnten Nutzer kontrollieren, wie Google Werbung auf sie zuschneide, und auch der Inkognito-Modus von Chrome stehe wie alle anderen Werkzeuge, die Google zum Schutz der Privatsphäre anbietet, weiterhin zur Verfügung.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte im Juli 2013 wegen der Datenschutzbestimmungen ein offizielles Verfahren gegen Google eingeleitet. Das Verfahren ist Teil einer durch die CNIL koordinierten Aktion, an der Datenschutzbehörden mehrerer EU-Länder beteiligt sind.

Ein Ziel des Verfahrens sei, dass Google "nicht die gesamten Daten des einzelnen Nutzers ohne weiteres dienstübergreifend verknüpfen kann", sagte Caspar. Dies sei aber nach den derzeitig geltenden Datenschutzbestimmungen von Google möglich.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,49€
  2. (u. a. Pirates of the Caribbean 1-5 Box Blu-ray 26,97€, Iron Man Trilogie Blu-ray Collector's...
  3. 259,00€
  4. (u. a. One 219,99€)

oBsRVr666 16. Jan 2014

Ich finde das die Bildersuche bei extrem Google stark zensiert ist. Wenn dich die...

Igby 12. Jan 2014

Genaugenommen hat es Google bei einem Jahres"gewinn" von 8,0 Mrd Euro (10,7 Mrd. Dollar...

derdiedas 10. Jan 2014

so wäre sichergestellt das jede Person oder Unternehmen wenigstens annähernd gleich hart...

DY 10. Jan 2014

So ist es. Es werden allerorten die Wege geebnet, dass möglichst viele relevanten Daten...

DY 10. Jan 2014

Das Wichtigste ist doch, dass unsere Daten auf einem US-Server landen, egal wo und wie.


Folgen Sie uns
       


Macbook Air 2018 - Test

Nach mehreren Jahren spendiert Apple dem Macbook Air ein neues Gehäuse. Trotzdem ist es keine Referenz mehr für Kompaktheit und Gewicht. Das Notebook kann durch andere Dinge trotzdem überzeugen.

Macbook Air 2018 - Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

    •  /