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Instant Messaging: Snapchat-Entwickler entschuldigen sich für Sicherheitspanne

Die Snapchat-Entwickler haben sich in einem Blogeintrag für Sicherheitslücken entschuldigt, die das Ausspähen von Nutzern ermöglichten. Gleichzeitig veröffentlichten sie eine neue Version ihrer App.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Snapchat-Icon
Das Snapchat-Icon (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Mehr als zwei Wochen nach dem öffentlichen Bekanntwerden der Sicherheitslücken in der Snapchat-App entschuldigen sich deren Entwickler für die Datenpanne. Hacker hatten zuvor Millionen Nutzerdaten erbeutet und auf einer eigens dafür eingerichteten Seite veröffentlicht. Die Entwickler haben jetzt eine neue Version ihrer App für iOS und Android herausgegeben und versprechen in einem Blogeintrag weitere Updates.

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Sicherheitsforscher hatten Snapchat bereits Monate zuvor über die Lücken informiert. Mit Hilfe eines API ließen sich die Klarnamen, Benutzernamen und Telefonnummern aller Nutzer der App ausspähen. Snapchat hatte nicht reagiert. Die Sicherheitsexperten veröffentlichten daraufhin eine zuvor undokumentierte Programmierschnittstelle und den Quellcode von zwei Sicherheitslücken.

Die neue Version soll den Nutzern von Snapchat mehr Sicherheit bieten. Die aktuelle App lässt die Nutzer per Opt-out entscheiden, ob ihre Telefonnummer mit dem Benutzernamen verbunden werden soll. Die eigene Telefonnummer muss außerdem zuvor verifiziert werden, um Fake-Accounts vorzubeugen.

Snapchat ist für iOS und für Android erhältlich und wird von Jugendlichen häufig als Sexting-App benutzt, da sich gesendete Bilder wenige Sekunden nach dem Verschicken selbst löschen. Die Instant-Messaging-Anwendung läuft auf Smartphones und Tablets. Laut einer Studie hatte Snapchat zuletzt alleine in den USA mehr als 26 Millionen Nutzer.

Zuletzt wurden pro Tag mehr als 350 Millionen verschickte Fotos gezählt, womit der populäre Fotodienst Instagram überholt wurde. Mitte November bot Facebook eine Übernahme zum Preis von drei Milliarden US-Dollar an. Das Angebot von Google lag angeblich noch eine Milliarde Dollar darüber.

Der Begriff Sexting setzt sich aus Sex und Texting zusammen und beschreibt die private Verbreitung erotischer Aufnahmen des eigenen Körpers über MMS oder Instant Messaging.

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AnonymerHH 10. Jan 2014

das lesen und verändern von whatsapp nachrichten hast du dann nicht mitbekommen oder?


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