Das Time Magazin hat 2012 nicht nur eine Person, sondern auch ein Partikel des Jahres gekürt. Der Titel geht konkurrenzlos an das Higgs-Boson, das mutmaßlich am Large Hadron Collider nachgewiesen wurde.
Update Die im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) zusammengeschlossenen Unternehmen sehen im Vorstoß der Deutschen Telekom für 100 MBit/s per Vectoring über Kupferleitungen einen Trick, um den Glasfaserausbau zu behindern.
Mitarbeiter des Autozulieferers Continental können sich künftig von einem autonomen VW Passat durch Nevada kutschieren lassen: Die Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates hat Continental die Lizenz für den Betrieb eines Roboterautos erteilt.
Die Telekom hat ihren versprochenen Kompromissantrag zum Vectoring vorgelegt und will schnell mit dem Ausbau beginnen. Jetzt müssen die Bundesnetzagentur und die Konkurrenten reagieren.
Astronomen haben Tau Ceti, unseren zwölf Lichtjahre entfernten kosmischen Nachbarn, beobachtet. Um den sonnenähnlichen Stern kreisen mutmaßlich fünf Planeten, einer davon in der habitablen Zone.
Sie sehen aus wie von innen beleuchtete Tischtennisbälle auf kleinen Beinchen. Künftig sollen die Droplets genannten Schwarmroboter nach der Vorstellung der Entwickler aber komplexe Aufgaben erledigen wie etwa ein Weltraumteleskop zu montieren.
Ist das ein Büffel oder eine Antilope? Mit Hilfe von Fotos können Nutzer auch ohne zoologische Kenntnisse dank der Universität Oxford die Arten bestimmen. Dabei helfen sie über die Website Snapshot Serengeti sogar der Wissenschaft.
Bei Wärme schnappt er zu: US-Wissenschaftler haben einen Mikroaktor gebaut, der sich die ungewöhnlichen Eigenschaften seines Baumaterials zunutze macht. Er soll unter anderem als künstlicher Muskel für Mikroroboter dienen.
Die Darpa sucht Partner aus der Industrie für ein erstaunliches Projekt. Das Ziel ist es, die gleiche Datentransferrate wie über Glasfaser per Funk zu erreichen, und das ohne einen Glasfaser-Backbone.
Eine gelähmte Patientin in den USA bewegt einen Roboterarm über eine Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI). Damit kann sie etwas, das ihr lange verwehrt war: eine Tafel Schokolade nehmen und hineinbeißen.
Schmeckende, riechende, sehende und hörende Computer: IBM-Forscher glauben, dass Computer künftig sinnlich wahrnehmen können werden. Nach ihrer Prognose wird es im Jahr 2017 so weit sein.
In einem Patentstreit mit dem Unternehmen X2Y hat Intel einen Etappensieg erzielt. X2Y wollte einen Importstopp für Intel-Prozessoren erreichen, was aufgrund der globalisierten Chipindustrie weitreichende Folgen hätte.
Google holt sich einen Pionier auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz: Ray Kurzweil geht zu dem Internetunternehmen. Er soll dort auf den Gebieten Maschinenlernen und Sprachverarbeitung arbeiten.
Noch ist es nur ein Forschungsprojekt - aber eines, das bereits an einen großen Hersteller von Kühlsystemen für Computer lizenziert wurde. General Electric bewegt Luft ohne Rotoren mittels Piezoelektrik.
Forscher haben mit dem Weltraumteleskop Hubble die bislang ältesten Galaxien entdeckt. Das Licht, das die Kamera des Teleskops eingefangen hat, hat die Galaxien nur 350 bis 600 Millionen Jahre nach dem Urknall verlassen.
Vom künstlichen Lebewesen bis zur Galaxie können Spielinhalte scheinbar aus dem Nichts entstehen. Dahinter stecken jedoch komplexe Algorithmen, die unter dem sperrigen Begriff "prozedurale Generierung" große Umwälzungen erwarten lassen - für Spielentwickler wie für Spieler.
Geht es nach zwei Forschern der Universität Bath, werden Pixel bereits in fünf Jahren Geschichte sein. Die beiden arbeiten mit VSV an einem Videocodec, der Bilder mit Vektoren statt mit Pixeln darstellt.
Der Widerstand gegen die Pläne der Telekom, ein Monopol beim VDSL2-Vectoring zu errichten, ist zu groß. Nun kündigte sich beim Treffen mit der Bundesnetzagentur ein Kompromiss an.
Altes Prinzip, neue Funktion: Zwei Briten haben eine Elektrolampe entwickelt, die nach dem Prinzip einer Standuhr Strom erzeugt. Sie soll Hütten in der Dritten Welt günstig und ungefährlich beleuchten.
Cleo - unter diesem Codenamen haben Forscher von Microsoft Research Hard- und Software für GPS-Daten entwickelt. Da die Rechenarbeit ausgelagert wird, soll ein GPS-Sensor eineinhalb Jahre mit zwei Mignonbatterien durchhalten.
Mit Silicon Nanophotonics will IBM dem Bau von Computerchips, die sowohl optische als auch elektrische Schaltkreise enthalten, ein wesentliches Stück nähergekommen sein. Auf diese Art und Weise sollen sich deutlich schnellere Chips herstellen lassen.
Dieses Metamaterial ist paradox: Auf dem Trockenen ist es flüssig und in Wasser wird es fest. US-Forscher haben dieses Metamaterial, das aus DNA besteht, durch Zufall geschaffen.
Die Telekom verspricht mit einer Hybrid-Box 200 MBit/s in Download und 90 MBit/s im Upload. Doch von der Zukunftstechnologie Fibre-To-The-Home ist keine Rede mehr.
Wissenschaftler bitten Freizeitforscher um Hilfe bei der Auswertung von Bildern, die das Weltraumteleskop Hubble vom Andromeda-Nebel aufgenommen hat. Die Nutzer sollen auf den hochaufgelösten Fotos unter anderem Sternenformationen markieren. Ziel des Projekts ist die Kartierung des Andromeda-Nebels.
Eine Kontaktlinse mit Bildschirm haben Forscher in Belgien entwickelt. Der Bildschirm stellt beispielsweise ein Währungssymbol im Auge dar. Das System soll vor allem in der Medizin und der Kosmetik eingesetzt werden.
Der erste der vier Wave Glider, die autonom den Pazifik überqueren, hat sein Ziel Australien erreicht. Der Schwimmroboter hat für die rund 16.700 Kilometer lange Strecke etwas mehr als ein Jahr gebraucht.
US-Wissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der Stimmungen an der Stimme erkennt. Eine einfache App nutzt dies, um ein Gesicht anzuzeigen, dessen Ausdruck die Laune des Sprechers widerspiegelt.
Nachdem die Curiosity-Mission bislang so erfolgreich verlaufen ist, plant die US-Raumfahrtbehörde Nasa schon den nächsten Schritt: 2020 will sie einen weiteren Rover zum Mars schicken. Um Kosten zu sparen, soll dieser weitgehend mit Curiosity identisch sein.
Mit Mustern aus Nanorods will IBM Produkte fälschungssicher machen. Die winzigen Markierungen bilden farbliche Muster, die sich physikalisch nicht kopieren lassen. Sie können auf beliebige Gegenstände gedruckt werden.
Ein US-Forscher bringt Robotern mimetische Tricksereien aus der Tierwelt bei: Manche Tiere locken Artgenossen auf die falsche Fährte oder vertreiben Feinde, indem sie so tun, als seien sie viel stärker, als sie wirklich sind.
Ab 2014 will der schwedische Autohersteller Volvo Autos ausliefern, die bei geringeren Geschwindigkeiten autonom fahren können. Damit will Volvo zu mehr Sicherheit auf den Straßen beitragen.
Curiosity hat in Proben aus dem Marssand eine Kohlenstoffverbindung gefunden. Die Nasa-Wissenschaftler sind aber nicht sicher, ob der Rover den Kohlenstoff selbst von der Erde mitgebracht hat.
Eine robotische Kette, die in komplexe Formen gebracht werden kann, haben Forscher am MIT entwickelt. Milli-Motein, motorisiertes Protein in Millimetergröße, nennen sie die Entdeckung.
Spaun ist das Modell eines Gehirns, das aus 2,5 Millionen Neuronen besteht. Es kann unter anderem Zahlen sehen, erkennen und aufschreiben. Ziel ist, den Zusammenhang von Gehirnaktivität und Verhalten zu verstehen.
Am Äquator des Merkurs ist es glühend heiß. In den Kratern an den Polen des Planeten hingegen ist es bitter kalt. Dort hat eine Raumsonde Hinweise auf gefrorenes Wasser gefunden.
Kurz vor einer Pressekonferenz Anfang kommender Woche gab es Spekulationen, dass Curiosity Hinweise auf Leben auf dem Mars gefunden haben könnte. Die Nasa wiegelt ab: Der Mars bleibt einstweilen unbewohnt.
Daimler hat in Stuttgart eine Elektroautoflotte im Rahmen des Carsharing-Angebots Car2go vorgestellt. Sie umfasst 300 Elektro-Smarts, die zum Preis von 29 Cent pro Minute genutzt werden können.
Die Orientierung auf Vectoring-VDSL führt in die Sackgasse, so Fibre To The Home Council Europe. Nur FTTH ermögliche hohe Bandbreiten bei garantierter Servicequalität.
US-Wissenschaftler haben getestet, ob Mondgestein für Rapid Prototyping taugt. Es lässt sich, so haben sie herausgefunden, mit einem Laser schmelzen und zu neuen Gegenständen verarbeiten. Astronauten können also in Zukunft auf fremden Himmelskörpern mit einem 3D-Drucker Gegenstände aufbauen.
Hytaq ist ein Roboter, der fahren und fliegen kann. Er nutzt die Vorteile beider Fortbewegungsarten: Beim Fahren spart er Energie, fliegend überwindet er Hindernisse.
Statt teure neue Satelliten ins All zu schießen, wollen chinesische Wissenschaftler Satellitennavigation mit vorhandenen Satelliten betreiben. Am liebsten sind ihnen ältere, die nicht mehr ganz auf Position sind.
Ein US-Startup will Kindern spielend den Einsatz von Elektronik nahebringen. Mit den Atoms-Express-Toys-Blöcken der Seamless Toy Company können andere erschreckt werden, Lego-Konstrukte lassen sich in Bewegung setzen und Kuscheltiere zu sprechenden Monstern umbauen.
Sciencestarter ist die erste deutsche Crowdfunding-Plattform für die Wissenschaft. Die Angebote sollen nicht nur zum Geldsammeln dienen, sondern auch den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Bürgern fördern.
Eine elektrische Spinnmaschine und ein Tintenstrahldrucker sind modifiziert und zu einem 3D-Drucker kombiniert worden, mit dem sich Knorpelgewebe künstlich herstellen lässt. Damit wollen US-Forscher künftig beschädigte Knorpel nachbauen und den Verletzten implantieren.
Die Bundesnetzagentur hat sich wenig begeistert davon gezeigt, dass die Telekom für das Vectoring ein Exklusivrecht in Deutschland fordert. Doch nur unter dieser Voraussetzung will die Telekom ihr VDSL auf 100 MBit/s ausbauen.
Retina-Implantate sollen Blinden das Sehen ermöglichen. Lesen ist aber auch mit den Implantaten schwierig. Forscher haben an einem Probanden eine alternative Lektüremethode ausprobiert: Sie haben ihn Braille-Buchstaben sehen lassen.
Die Breko-Mitglieder sind nicht gegen Vectoring, sie wollen nur verhindern, dass die Deutsche Telekom sich die Technik exklusiv in ganz Deutschland sichert.
Ob der Plan der Telekom, 24 Millionen Kunden 100 MBit/s über Kupferleitungen anzubieten, umgesetzt werden kann, ist fraglich. Die Konkurrenz stellt sich dagegen, weil dies eine Remonopolisierung der letzten Meile bedeutete.
Der von Honda entwickelte humanoide Roboter Hearbo versteht genau, was ein Mensch ihm sagt: Er verfügt über ein besonderes System zur akustischen Wahrnehmung, das ihm ermöglicht, vier Geräuschquellen zu unterscheiden und zu verarbeiten.