Kickstarter: Open-Source-Roboterarm Baccus hebt Bierdosen

Keine Lust mehr, das Bier selbst einzuschenken? Dann erledigt das der Roboterarm Baccus. Die Entwickler haben ein Crowdfunding-Projekt gestartet, um den Arm serienreif zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboterarm Baccus: Ergänzung für Partyroboter
Roboterarm Baccus: Ergänzung für Partyroboter (Bild: I Heart Engineering/Screenshot: Golem.de)

Baccus Open Source Robot Arm heißt der Roboterarm, den das New Yorker Unternehmen I Heart Engineering entwickelt hat und der ein Bierglas füllen und heben kann. Der Arm sei dafür gedacht, Menschen mit Getränken zu beliefern, schreiben die Entwickler in ihrem Blog. Entsprechend sei er darauf ausgelegt, circa 330 Gramm zu heben - das Gewicht einer 0,33-Liter-Getränkedose.

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Sein Handgelenk sei mit zwei Freiheitsgraden ausgestattet, so dass er sanft einschenken könne. Das mache den Arm zu "einer idealen Ergänzung für den Partyroboter". Außerdem solle Baccus in der Forschung und Lehre eingesetzt werden. Anhand des Open-Source-Arms ließen sich Themen wie Bewegungsplanung studieren.

Die New Yorker haben bereits einen funktionsfähigen Prototyp des Arms. Mit Hilfe eines Kickstarter-Projekts wollen sie ihn serienreif machen. Dazu gehört, eine stabilere Basis zu konstruieren, damit der Arm nicht umkippt, wenn er eine Bierdose hebt. Außerdem wollen sie einen Controller mit USB-Schnittstelle entwickeln, um die Motoren besser ansteuern zu können.

Per Crowdfunding sollen 11.000 US-Dollar zusammenkommen. Das Projekt endet am 15. Oktober 2012. Als Belohnung für die Spender gibt es unter anderem Poster und T-Shirts. Wer knapp 200 US-Dollar gibt, bekommt einen Roboterarm mit einem Freiheitsgrad, der sich somit um die eigene Achse drehen kann. Für knapp 800 US-Dollar soll es den Baccus Junior geben, der fünf Freiheitsgrade hat und Objekte von der Größe eines Tennisballs heben kann. Das Luxusmodell, der Baccus mit sechs Freiheitsgraden, der die Bierdose heben kann, ist für eine Spende von knapp 1.200 US-Dollar zu haben - allerdings voraussichtlich erst im Februar 2013.

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I Heart Engineering betreibt einen Onlineshop für Roboter. Im Programm ist unter anderem der Open-Source-Roboter Turtlebot, den die New Yorker auch selbst bauen. Außerdem entwickeln sie am Robotic Operating System (ROS) mit. Das Open-Source-Betriebssystem nutzen unter anderem Turtlebot und der von Willow Garage entwickelte Personal Robot 2 (PR2).

Auch der Roboterarm Baccus ist der Open-Source-Idee verpflichtet: Hardware wie Software stehen laut I Heart Engineering unter einer BSD-Lizenz.

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repstosw 21. Sep 2012

Ja, gibt es schon, der sieht aus wie eine leicht modifzierte Lynxmotion Version: http...

wp (Golem.de) 21. Sep 2012

Ist es. Sollte 2013 heißen. Ist korrigiert - danke für den Hinweis, wp (Golem.de)

Morpf 20. Sep 2012

Das Ärmchen scheint mit der Dose aber schon nah an der Belastungsgrenze zu sein, so wie...

Anonymer Nutzer 20. Sep 2012

Da ist das 300 $ Model klar im Vorteil, 6 Freiheitsgrade könnten in der Luxusversion doch...



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