1930-2012: Neil Armstrong ist tot

Der erste Mann auf dem Mond - Neil Armstrong - ist tot. Das teilte die Nasa in den USA mit. Er starb im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Herzoperation.

Artikel veröffentlicht am ,
Neil Armstrong - 1930-2012
Neil Armstrong - 1930-2012 (Bild: Nasa)

Sein Satz "That is one small step for man, one giant leap for mankind" - "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit", dürfte einer der bekanntesten Sätze der Geschichte sein. Neil Armstrong sprach ihn, während er am 20. Juli 1969 im Rahmen der Apollo-11-Mission als erster Mensch seinen Fuß im Meer der Stille auf die Mondoberfläche setzte. Nun ist der ehemalige US-Astronaut im Alter von 82 Jahren gestorben.

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"Neil Armstrong war nicht nur zu seiner Zeit ein Held, sondern ist es für alle Zeiten", ließ US-Präsident Barack Obama via Twitter verbreiten. "Solange es Geschichtsbücher gibt, wird Neil Armstrong in ihnen vorkommen - als derjenige, der den ersten kleinen Schritt der Menschheit in einer Welt außerhalb unserer eigenen machte", so Nasa-Administrator Charles Bolden.

"Neil Armstrong war ein amerikanischer Held wider Willen, der immer meinte, nur seinen Job zu machen", ließ seine Familie in einem Statement verbreiten.

Armstrong wurde am 5. August 1930 im US-Bundesstaat Ohio geboren und erwarb mit 16 Jahren (andere Quellen sagen mit 17) seinen Flugschein. Während seines Studiums wurde er vom Militär eingezogen und als Marineflieger ausgebildet. Er nahm am Koreakrieg aktiv teil und beendete nach dem Krieg sein Studium der Luftfahrttechnik. Danach wurde er Testpilot für die US-Luftwaffe und flog unter anderem die Bell X-1 und die North American X-15.

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Nach der Gründung der Nasa kommandierte er - damals schon Zivilist - die Mission Gemini 8 vom 16. bis zum 17. März 1966. Für die Mondlandung der Mission Apollo 11 wurde Armstrong als Kommandant nominiert. Pilot der Mondlandefähre war Edwin "Buzz" Aldrin. Allerdings übernahm Armstrong die manuelle Steuerung der Mondlandefähre Eagle. Pilot des Kommandomoduls war Michael Collins.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vom Mond machte Armstrong bis 1971 noch kurz Karriere bei der Nasa und wurde dann bis 1979 zum Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni Cincinnati bestellt und war danach als Geschäftsmann erfolgreich. Der Raumfahrt blieb er weiterhin verbunden und kritisierte den amtierenden US-Präsidenten 2010 in einem offenen Brief massiv wegen dessen Entscheidung, keine Menschen mehr zum Mond schicken zu wollen.

Armstrong hinterlässt seine Frau, zwei Söhne, einen Stiefsohn und eine Stieftochter sowie zehn Enkelkinder. Seine Familie hat ihm zu Ehren die Website www.neilarmstronginfo.com eingerichtet, auf der es heißt:"Wer sich fragt, was er tun kann, um Neil seine Ehre zu erweisen - an den haben wir eine einfache Bitte. Wenn Sie das nächste Mal in einer klaren Nacht spazieren gehen und der Mond auf Sie herablacht, dann denken Sie an Neil Armstrong und zwinkern Sie ihm zu."

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JanZmus 27. Aug 2012

Für die ersten Astronauten, die zum Mars fliegen, wird es 100% einen Rückflug geben! Ich...

Anonymer Nutzer 26. Aug 2012

...dann wären alle nur One-Hit-Wonders und Eintagsfliegen, die uns nicht direkt...

am (golem.de) 26. Aug 2012

Der betreffende Redakteur hielt die SW-Variante im Nachruf für angemessener, wie auch...

Trollfeeder 26. Aug 2012

+1



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