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Rapid Prototyping: Australischer Forscher baut Riesen-3D-Drucker

Dem 3D-Drucker , so glaubt ein australischer Forscher, gehört die Zukunft in der verarbeitenden Industrie. Er hat an seinem Institut einen Zimmer-großen 3D-Drucker, der Metalle verarbeitet.
/ Werner Pluta
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Khalid Imran von der Swinburne University druckt in 3D (Bild: Eamon Gallagher/Swinburne University)
Khalid Imran von der Swinburne University druckt in 3D Bild: Eamon Gallagher/Swinburne University

Einen 3D-Drucker im Zimmerformat haben Wissenschaftler in Australien gebaut. Das Gerät soll im industriellen Umfeld eingesetzt werden.

Der Drucker erinnere mit seinen Schiebetüren an ein Zugabteil, berichtet die australische Tageszeitung The Age(öffnet im neuen Fenster) . Der Maßstab stimmt auch: Khalid Imran und Syed Masood von der Swinburne University of Technology in Melbourne können problemlos aufrecht stehen.

Der 3D-Drucker verarbeitet Kupfer, Stahl und bis zu zwei weitere Metalle per Selektivem Lasersintern. Dabei wird das Material als Pulver aufgetragen und dann von einem Laser verschmolzen. Vorteil des Verfahrens sei nicht nur, dass Metallgegenstände in jeder beliebigen Form aufgebaut werden können. Sie kühlten auch schneller aus als Teile, die gegossen werden, sagte Masood der Zeitung. Sie stünden also schneller zum Einsatz oder zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.

Der Forscher glaubt, dass in Rapid-Prototyping-Verfahren die Zukunft für die verarbeitende Industrie liegt. 3D-Drucker könnte dort beispielsweise für die Entwicklung neuer Werkzeuge und Legierungen, für die Reparatur von Metallteilen oder den Bau von Prototypen verwendet werden.


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