Schneller als herkömmliches WLAN: 1 GBit/s mit der Infrarotlampe

Forschern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme ist es gelungen, per Infrarotlicht bis zu 1 GBit/s zu übertragen. Es sind sogar noch weit höhere Geschwindigkeiten denkbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Labor sind bereits 3 GBit/s möglich.
Im Labor sind bereits 3 GBit/s möglich. (Bild: Jürgen Loesel/Fraunhofer IPMS)

Neben diversen Funktechniken zur Datenübertragung könnte es bald auch eine optische Datenübertragung geben. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) hat eine drahtlose Alternative entwickelt, die hohe Geschwindigkeiten erreicht und dabei eigentlich weit verbreitet ist.

Stellenmarkt
  1. (Junior) Projektmanager (m/w/d) - eCommerce
    dsb ccb solutions GmbH, Neckarsulm
  2. UX Designer (m/w/d)
    Interhyp Gruppe, München
Detailsuche

Die Forscher nutzen Infrarotlicht, wie es zum Beispiel viele Fernbedienungen nutzen, um einem Fernseher Kommandos zu geben. Allerdings mit weit höheren Datenraten. Laut dem IPMS sind damit Datenraten von 1 GBit/s bei gleichzeitig weniger Notwendigkeit an Rechenleistung möglich. Die Umwandlung von und in Funksignale soll schwieriger sein als eine Umwandlung von und in Infrarotlicht.

Damit hat die Infrarottechnik auch das Potenzial, stromsparend zu arbeiten und trotzdem hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Dem IPMS ist es bereits gelungen, den Transceiver auf einer Fläche vergleichbar mit der eines Kinderfingernagels unterzubringen. Da die Luft zwischen Empfänger und Sender die Qualität der Daten mindert, bietet das System auch eine Fehlerkorrektur.

Der größte Nachteil der Infrarottechnik bleibt aber die notwendige Sichtverbindung. Ob die vorgestellten Module auch über die Bande gut funktionieren, bleibt unklar. Fernbedienungen funktionieren häufig noch in solchen Situationen. Das IPMS nennt als Anwendungsbeispiel das Hinlegen einer Kamera neben einem Notebook, um so die Daten schnell zu übertragen.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    23./24.01.2023, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    17.-19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

1 GBit/s ist erst einmal nur der Anfang. In der Forschung ist es Frank Deicke vom IPMS bereits gelungen, 3 GBit/s zu erreichen. 10 GBit/s sollen erreichbar sein, also dieselbe Geschwindigkeit wie Thunderbolt und 10Gb-Ethernet sie bieten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


EisenSheng 03. Okt 2012

Wäre doch im Grunde ideal dafür. Ich vermute mal, dass das weit weniger anfällig ist als...

Lala Satalin... 02. Okt 2012

Du bist ja wohl des Wahnsinns... Ich hätte eher zu UV gegriffen, dann hätte man 10 GBit/s.

Indiana 01. Okt 2012

Selbst die MacBooks haben noch IR! Per Default läuft darüber die Fernbedienung für FrontRow.

redbullface 01. Okt 2012

Ich kann dir da nur zustimmen. :D Jaja, die gute alte Ironie.^^ (Nein, die Zustimmung war...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
FTTH
Wer zu Hause um 10 GBit/s symmetrisch braucht

In den USA sind sehr hohe symmetrische Gigabit-Datenraten für Privathaushalte in Vorbereitung. Wir haben bei deutschen Firmen nachgefragt, wie es hier damit aussieht - und sind in der Schweiz gelandet.
Eine Recherche von Achim Sawall

FTTH: Wer zu Hause um 10 GBit/s symmetrisch braucht
Artikel
  1. Bundesweiter Warntag: Es wird richtig, richtig laut!
    Bundesweiter Warntag
    "Es wird richtig, richtig laut!"

    Zum Warntag am 8. Dezember werden Warnungen erstmals über Cell Broadcast an Mobilgeräte verschickt. Der Anteil der erreichbaren Nutzer ist weiter unklar.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti und Friedhelm Greis

  2. Grafikkarten: Die Geforce GTX 1060 belegt nicht mehr Platz 1 auf Steam
    Grafikkarten
    Die Geforce GTX 1060 belegt nicht mehr Platz 1 auf Steam

    Nvidia hat seit langem keine wirklich günstigen Grafikkarten mit neuem Chipdesign herausgebracht. Deshalb ist der neue Platz 1 auch älter.

  3. Klimaschutz: KIT-Anlage macht die Luft sauber und erzeugt Kohlenstoff
    Klimaschutz
    KIT-Anlage macht die Luft sauber und erzeugt Kohlenstoff

    Einen doppelten Nutzen hat eine Pilotanlage am KIT: Sie entfernt Kohlendioxid aus der Luft und macht daraus unter anderem Baumaterial für Akkus.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon bestellbar • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.689,90€, MSI 28" 4K 579€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ • Alternate: Acer Gaming-Monitor 27" 159,90€, Razer BlackWidow V2 Mini 129,90€ • 20% Extra-Rabatt bei ebay • Amazon Last Minute Angebote [Werbung]
    •  /