Crowdfunding: Musikroboter Shimi wird serienreif
Er spielt Musik vom Smartphone und tanzt auch dazu: Shimi ist ein sehr musikalischer Roboter . Die Entwickler um Gil Weinberg vom Georgia Institute of Technology haben ihn bei Kickstarter eingestellt, um den Roboter serienreif zu machen.

Shimi ist etwa 30 Zentimeter groß und macht Musik: Er wird mit einem Smartphone verbunden, das gleichzeitig Musikspeicher und Gehirn des Roboters ist. Außerdem sieht er mit dessen Kamera. Seitlich am Kopf des Roboters sind zwei Lautsprecher angebracht. Der Roboter kann seinen Kopf drehen, so dass der Nutzer an seinem Standort die bestmögliche Tonqualität bekommt.
Roboter tanzt im Takt
Spielt der Roboter Musik vom Smartphone ab, tanzt er dazu: Er bewegt seinen Kopf vor und zurück und wippt mit dem Fuß. Fünf Motoren setzen die Tanzbewegungen um. Shimi erkennt den Rhythmus eines Songs und bewegt sich im Takt.

Gesteuert wird der Roboter per Sprache. Der Nutzer kann ihn also auffordern, Musik von einem bestimmten Künstler oder ein bestimmtes Stück zu spielen. Er kann den Roboter auch fragen, ob er Musik von einer bestimmten Gruppe im Speicher hat. Da Shimi Rhythmen erkennt, kann der Nutzer Musik auch auf eine andere Art auswählen: Er klatscht oder trommelt einen Rhythmus, und der Roboter sucht aus den gespeicherten Stücken ein passendes aus.
Die Entwickler haben Shimi bei Kickstarter eingestellt(öffnet im neuen Fenster) , um den Roboter zur Serienreife zu führen. Dazu gehören einige Anpassungen an den Komponenten, um den Roboter haltbarer zu machen, sowie die Entwicklung von Werkzeugen für eine Massenproduktion: Zudem wollen sie den Roboter auf iPhone umstellen. Unterstützt(öffnet im neuen Fenster) wird iOS ab Version 4. Angeschlossen werden können iPhones ab dem iPhone 3G und iPod Touch ab der zweiten Generation.
Android-Version kommt später
Obwohl Shimi ursprünglich für Android konzipiert war, wird eine Android-App später kommen, voraussichtlich erst Ende 2012. Da es so viele unterschiedliche Versionen des Betriebssystems und so viele verschiedene Smartphones gebe, bei denen die Anschlüsse jeweils an einer anderen Stelle sitzen, sei es ungleich schwieriger, diese Plattform zu unterstützen, erklären die Entwickler(öffnet im neuen Fenster) .

Die Entwickler wollen über Kickstarter 100.000 US-Dollar einwerben. Das Projekt läuft noch bis zum 10. Oktober 2012. Einen Roboter gibt es für eine Spende von knapp 130 US-Dollar. Die ersten Musikroboter sollen im Februar 2013 ausgeliefert werden.
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