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SpaceX: Dragon ist auf dem Weg zur ISS

Die von SpaceX gebaute Raumfähre Dragon ist wieder auf dem Weg zur ISS. Der Start in der Nacht zum Montag verlief planmäßig. Die Dragon bringt wissenschaftliche Geräte und Nachschub zur ISS - darunter auch einen Kühlschrank mit Speiseeis.

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Start der Raumfähre Dragon am 8. Oktober: der erste von zwölf Versorgungsflügen
Start der Raumfähre Dragon am 8. Oktober: der erste von zwölf Versorgungsflügen (Bild: Nasa)

Die Raumfähre Dragon ist wieder auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). Nach dem Demonstrationsflug im Mai ist dies der erste reguläre Versorgungsflug. Die Nasa hat SpaceX den Auftrag für insgesamt zwölf solcher Missionen erteilt.

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Der vom US-Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) entwickelte Raumtransporter startete planmäßig am 7. Oktober um 20:35 Uhr Ortszeit (2:35 Uhr am 8. Oktober mitteleuropäischer Sommerzeit) vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus. Eine Falcon-9-Trägerrakete brachte die Kapsel in den Weltraum. Anders als beim Start im Frühjahr gab es dieses Mal keine Startverzögerung.

Eis für die ISS-Besatzung

Die Dragon ist beladen mit rund 450 Kilogramm an Versorgungsgütern für die ISS. Darunter sind Geräte für wissenschaftliche Experimente, Ersatzteile, ein Tiefkühlschrank sowie Kleidung und Nahrungsmittel für die ISS-Besatzung. Im Kühlschrank liegt auch Eiscreme für die Astronauten. Wie im Mai ist die Kapsel auch dieses Mal unbemannt unterwegs.

Am Mittwoch gegen 13:30 Uhr soll die Dragon an die ISS angedockt werden. Dort soll sie 18 Tage lang bleiben. In der Zeit wird die Besatzung die Versorgungsgüter aus- und rund 900 Kilogramm an Gütern einladen, die der Raumtransporter mit zur Erde nehmen wird. Dazu zählen Proben von wissenschaftlichen Experimenten und nicht mehr gebrauchte oder nicht mehr funktionsfähige Geräte und Teile.

Rücktransport zur Erde

Die Dragon bietet derzeit die einzige Möglichkeit, Güter in dieser Menge zurück zur Erde zu bringen. Der russische Sojus-Transporter, der die Besatzung zur ISS fliegt, hat nur relativ wenig Platz für weitere Zuladung. Die unbemannten Transporter wie das europäische Automated Transfer Vehicle (ATV) oder das japanische H-2 Transfer Vehicle (HTV) hingegen fliegen nicht zur Erde, sondern verglühen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre - zuletzt das ATV-3 Edoardo Amaldi am 3. Oktober.

Neben SpaceX soll künftig das US-Raumfahrtunternehmen Orbital Sciences Transportflüge zur ISS durchführen. Noch dieses Jahr wird das US-Raumfahrtunternehmen erstmals seine Trägerrakete Antares vom Raketenstartplatz Wallops Flight Facility auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Virginia aus starten lassen. Dabei wird die Antares eine Zuladung ins All bringen, die einen Transport der Raumkapsel Cygnus simulieren soll. Der erste Demonstrationsflug der Cygnus zur ISS ist für kommendes Jahr geplant.



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quantummongo 08. Okt 2012

Irgendwo im Netz gab es doch nen Rechner für die Kosten pro Kg ins All schießen, abhängig...


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