
Die Erfahrung beim Entwickeln von SoCs soll Intel bei eigenen Grafikchips helfen: Der CPU-Hersteller hat Ineda Systems übernommen, ein indisches Startup. Intel beschäftigt bereits Tausende Mitarbeiter in Indien.

Mit einem klaren Fokus auf Dienstleistungen will sich Apple nach einem Medienbericht für die Zeit wappnen, in der das iPhone nicht mehr zum Umsatzwachstum beiträgt. Dazu wird das Unternehmen jetzt schon umgebaut.

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

Apple hat mit Pullstring ein Startup übernommen, das sich auf Sprachsynthese spezialisiert und Spielzeug wie die sprechende Barbie entwickelt hat.

Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.

Eine neue Mondlandefähre soll her, und das möglichst schnell: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will in weniger als zehn Jahren wieder mit Astronauten zum Mond fliegen. Sie hat dazu aufgerufen, schnell Entwürfe für ein Landefahrzeug vorzulegen.

Die aktuell im Darknet angebotenen E-Mail-Adressen und Passwörter wurden um weitere 8 gehackte Webseiten erweitert. Unklar ist, wie der Hacker an die Daten gelangen konnte.

Umsatz und Gewinn sind drastisch gesunken: Nvidia hat im vierten Quartal 2018 deutlich weniger Geforce-Grafikkarten verkauft als erwartet, was den hohen Preisen und dem Ende des Crypto-Mining-Booms geschuldet war.

Amazon bekommt in New York keine 3 Milliarden US-Dollar an Steuergeschenken und New York City deshalb keine Amazon-Konzernzentrale in Long Island City. Der Konzern reagiert beleidigt, so der Eindruck von New Yorkern.

Google stellt sein Engagement in den USA heraus. Der Suchmaschinenkonzern investiert in Rechenzentren und neue Büros.

In diesem Monat haben Microsoft und der Technologieberater Accenture die Accenture Microsoft Business Group gegründet. Golem.de wollte wissen, was dort passiert.

Nach zähen Verhandlungen haben sich Parlament, Kommission und Mitgliedstaaten der EU auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt. Doch der Streit über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter ist noch nicht zu Ende, weil die umstrittene Richtlinie noch zwei wichtige Hürden nehmen muss.

Die Zeit drängt beim Aufbau des geplanten 5G-Netzes. Dennoch will die Koalition noch vor der Frequenzversteigerung ein Gesetz ändern, um den chinesischen Hersteller Huawei rechtlich an Spionage zu hindern.

Sie stehen nicht in der Landschaft, sie schwimmen nicht im Meer - sie sollen fliegen: Alphabet hat ein neues Unternehmen aus Googles X-Labor ausgegründet. Makani Power soll fliegende Windturbinen vermarkten.

Echtzeit-Auktionen für Internetwerbung arbeiten mit teilweise sehr sensiblen Nutzeretikettierungen. Drei europäische Datenschutzaufsichtsbehörden müssen nun entscheiden, ob diese Praxis von Google und anderen Anbietern zulässig ist.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

Die Desktop-Entwickler von Canonical testen offenbar die Verwendung des Dateisystems ZFS für Endnutzer in der Linux-Distribution Ubuntu. Dazu soll wohl auch der Installer angepasst werden. Die Lizenzprobleme von ZFS sind aber weiterhin nicht geklärt.

Pickups sind in den USA beliebt, eine elektrische Version gibt es jedoch noch nicht. In diese Lücke will das Startup Rivian - und Amazon und General Motors sind an einer Beteiligung interessiert.

Amazon übernimmt einen bekannten Hersteller für Mesh-WLAN-Geräte. Das Unternehmen ist mindestens 250 Millionen US-Dollar wert.

Die Bewohner des hessischen Münster haben nicht genügend Verträge bei BBV Rhein-Main für FTTH bestellt. Der Ausbau findet nicht statt. Schuld sei die fehlende politische Unterstützung und das Vectoring der Telekom.

Die ersten Satelliten sollen in wenigen Monaten ins All fliegen. Jetzt geht es um den Bau der Infrastruktur auf der Erde: SpaceX hat bei der US- Regulierungsbehörde FCC den Bau von Bodenstationen für das Satelliteninternet-System Starlink beantragt.

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

Zum vierten Mal in Folge soll sich Apple für die TSMC als Auftragsfertiger für einen iPhone-Chip entschieden haben: Das wohl A13 genannte SoC entsteht im N7+ oder N7P genannten Node der Foundry. Ob Layer mit extrem ultra-violetter Strahlung (EUV) genutzt werden, bleibt offen.

Agil sein. Schneller sein. USPs herstellen. KPIs erhöhen. Der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus sein. Das sind die Klassiker-Buzz-Sätze für die Vorstandsetagen. Doch ein Unternehmen agil zu machen, ist nicht einfach. Viele Firmen machen dabei große Fehler.
Von Marvin Engel

Nikola Motors hat eine reine Elektroversion seines Sattelschleppers angekündigt, obwohl das Unternehmen eigentlich Brennstoffzellen-Trucks bauen will. Der Grund könnte Tesla sein.

Bei den IT-Jobs liegen die Sicherheitsspezialisten weiter vorn. Doch auch eine IT-Berufsausbildung bringt 50.000 Euro im Jahr.

Youtube müsste Uploadfilter einsetzen, ein Startup nicht: Das sieht ein jetzt verabschiedeter Kompromiss zwischen Deutschland und Frankreich für die Reform des EU-Urheberrechts vor. Brancheninsider halten wenig von dem Plan.

Ein Verkauf von SecureWorks könnte Dell über 2 Milliarden US-Dollar bringen. Der Hersteller muss seine Schulden dringend reduzieren.

Mehr Kapazität für kommende Nodes: Intel wird in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon die vorhandene Fab D1X erweitern. So werden rund 2.000 Arbeitsplätze geschaffen und 10 nm sowie 7 nm angekurbelt.

Nach der Einigung um Huawei sehen der Bitkom und ein Geheimdienstexperte der Grünen die Änderung des Gesetzes kritisch. Anders als Huawei ließen sich US- und europäische Unternehmen nicht auf ein No-Spy-Abkommen ein.

Mehrere bekannte iOS-Apps wie Expedia oder Hotels.com verwenden ein Drittanbieter-Tool, das jede Interaktion mit der Anwendung aufzeichnet - ohne den Nutzern dies mitzuteilen. Das ist nach App-Store-Statuten nicht erlaubt, Apple hat den Anbietern daher eine eintägige Frist zur Beseitigung der Funktion gegeben.

Die Bundesregierung hat dem massiven Druck aus den USA nicht nachgegeben, Huawei auszuschließen. Merkel und das Auswärtige Amt haben sich der Argumentation der Telekom angeschlossen.

Für 200 Euro im Monat können private Kunden bei der BBV Deutschland den schnellsten Zugang buchen. Der FTTH-Betreiber hat all seine Anschlüsse auf symmetrische Datenraten umgestellt.

Zur Eröffnung seines neuen Hauptsitzes zeigt M-net mit Nokia neue Technik für sehr hohe Datenraten über Glasfaser. Nach der Krise in Cham zeigt sich M-net wieder von seiner besten Seite.

Wie bei früheren Geräten hat LG kurz vor der Vorstellung seines neuen Smartphones erste Details verraten: Das G8 Thinq wird auf der Vorderseite neben einer normalen Kamera eine ToF-Kamera haben, die unter anderem für eine sicherere Gesichtsentsperrung sorgen soll.

Crew Dragon und Starliner müssen noch etwas länger auf ihren ersten Flug warten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat angekündigt, dass sich die Flüge der Raumfähren der Raumfahrtunternehmen SpaceX und Boeing erneut nach hinten verschieben.

Die virtuelle Mobilfunkrufnummer von Mypio gibt es nicht mehr. Der Grund: Das österreichische Startup dahinter hat Insolvenz angemeldet. Kunden wurden nicht informiert.

M-net bekommt von den Stadtwerken München 50 Millionen Euro, um die Krise im Landkreis Cham zu überstehen. Auch der weitere FTTB-Ausbau in München braucht eine Stärkung der Kapitalbasis.

Die Netzbetreiber wollen eine schnelle Entscheidung über den Einsatz von Huawei-Technik. Heute wird auf höchster Regierungsebene beraten, ob dem Druck der USA nachgegeben wird.

Tesla macht das Elektroauto Model 3 deutlich günstiger. Anlass war die Einstellung des Kunden-Empfehlungsprogramms.

Es gibt neue Details zu Disneys eigenem Videostreamingdienst. Das Filmstudio hat Captain Marvel als ersten Disney-Spielfilm auserkoren, den es ausschließlich bei Disney+ geben wird.

Die von IBM lange geplante Auslagerung von mehreren Hundert Jobs in der Software-Wartung und Implementierung zum IT-Systemhaus Bechtle ist unterzeichnet. Betroffen sind 400 bis 500 Experten. Doch die Arbeitsbedingungen sind noch ungeklärt.

Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
Von Markus Kammermeier

Das US-Raumfahrtunternehmen hat erstmals die flugbereite Version seines neuen Triebwerks gezündet. Die ersten Testflüge des Raptor-Triebwerks sollen laut SpaceX in Kürze stattfinden.

Googles Konzernmutter Alphabet hat Gewinn und Umsatz erneut stark gesteigert. Doch auch die Betriebsausgaben lagen mit sieben Milliarden US-Dollar weit über den Prognosen.

Das Beratungsunternehmen Accenture und Microsoft gründen die Accenture Microsoft Business Group. Es werden auf Azure basierende Produkte und Dienstleistungen geschaffen. Die Führung in der neuen Firma wird Accenture haben.

Die Deutsche Post schafft ihre Paketkästen für Privathaushalte in Mietshäusern wieder ab. Die Nachfrage sei zu gering, sagt Post-Chef Frank Appel. Auch Drohnen und Roboter sieht er derzeit nicht als Zusteller.

Liberty Global setzt den Ausstieg in Europa weiter fort. Nun soll UPC Schweiz an Sunrise verkauft werden. Sunrise' größter Aktionär ist die deutsche Freenet.

Die Queen of the Skies kommt langsam in die Jahre. In wenigen Tagen jährt sich zum 50. Mal der Erstflug des vierstrahligen Boeing-Langstreckenflugzeugs mit dem Buckel. Trotz des Alters ist die Maschine noch immer unterwegs, allerdings nur noch bei wenigen Fluggesellschaften.

Die Deutsche Post hält vorerst an ihrem bei Privatpersonen fast erfolglosen Messenger Sims Me fest. Bei den Geschäftskunden gab es kürzlich Neuzugänge.

Die Netzbetreiber und Bundesministerien haben sich grob darauf verständigt, dass alle Ausrüster künftig einer Zertifizierung und Offenlegung der Quellcodes unterliegen. Dem Bundesinnenministerium geht das bei 5G nicht weit genug.