Quadcopter Pixy: Snap stellt fliegende Kamera ein

Nur vier Monate nach der Einführung ist für die Snap Pixy Schluss: Der Snap-CEO streicht die Weiterentwicklung der Drohne.

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Die Pixy von Snap
Die Pixy von Snap (Bild: Snap)

Das soziale Netzwerk Snap stellt die Produktion seiner kleinen Drohne Pixy ein. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Mitarbeiter, die bei einem Meeting mit Snaps CEO Evan Spiegel anwesend waren. Spiegel hatte auf der Besprechung das Ende des Projektes verkündet.

Als offiziellen Grund soll Spiegel während des Gesprächs eine Neuorganisierung der Prioritäten angegeben haben. Denkbar ist, dass die allgemeine wirtschaftliche Situation ein Umdenken erfordert. Snap ist stark vom Rückgang des Werbegeschäfts betroffen, im Juli hat das Unternehmen seine bisher schwächsten Quartalszahlen verkündet.

Pixy ist ein kleiner Quadcopter, der besonders leicht zu bedienen ist. Die Drohne hat keine Fernsteuerung und fliegt stattdessen eines von sechs vorprogrammierten Flugmustern ab. Dabei nimmt Pixy Fotos und Videos mit der eingebauten 12-Megapixel-Kamera auf. Die Drohne ist 101 Gramm leicht, die vier Rotoren sind geschützt im Gehäuse verbaut.

Pixy war möglicherweise nicht erfolgreich

Denkbar ist auch, dass die Pixy-Drohne nicht so erfolgreich gewesen ist wie erhofft. Bei der Vorstellung im April 2022 hatte Snap angekündigt, nur eine limitierte Anzahl der Quadcopter verkaufen zu wollen. Bis vor kurzem soll die Drohne allerdings noch problemlos erhältlich gewesen sein. Ein Blick auf die Webseite von Snap zeigt, dass Pixy mittlerweile nicht mehr verfügbar ist.

Snap hat in der Vergangenheit bereits Hardware verkauft. Am bekanntesten dürfte die Spectacles sein, eine Sonnenbrille mit eingebauter Kamera. Um die erste Generation der Kamerabrille gab es 2016 einen Hype, da Snap das Gerät zunächst nur über Pop-Up-Automaten verkaufte. Um die Position der Automaten herauszufinden, gab es regelrechte Schatzsuchen.

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