Tinderverse: Tinder findet das Metaverse nicht mehr so gut

Mark Zuckerberg ist sich des Erfolgs des Metaverse sicher - beim Datingdienst Tinder ist man skeptisch. Pläne für ein Tinderverse wurden reduziert.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Tinder-App auf einem Smartphone
Die Tinder-App auf einem Smartphone (Bild: REUTERS)

Tinder wird den Aufbau einer Metaverse-Version seiner Dating-Plattform nicht mehr mit Nachdruck verfolgen. Wie The Verge unter Berufung auf Tinders Vermeldung der Quartalszahlen berichtet, wurden entsprechende Pläne stark reduziert.

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Ursprünglich hatte Tinder geplant, dass sich Singles im sogenannten Tinderverse verabreden und treffen könnten. Geplant war offenbar eine umfangreiche virtuelle Umgebung; Tinder kaufte 2021 das Unternehmen Hyperconnect, das sich auf Augmented Reality spezialisiert und mit Single Town bereits eine Avatar-Umgebung entwickelt hatte.

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der schlechten Quartalszahlen - der Eigentümer von Tinder, Match Group, vermeldete einen operativen Verlust von 10 Millionen US-Dollar - wurde ein Wechsel der CEO-Position bekanntgegeben. Renate Nyborg verlässt den Posten nach nicht einmal einem Jahr, für sie übernimmt der CEO der Match Group, Bernard Kim.

Entwicklung wird zurückgefahren

Kim soll Hyperconnect angewiesen haben, die Entwicklung des Tinderverse zurückzufahren. "Angesichts der Unsicherheiten, wie das Metaverse überhaupt aussehen wird und wie es funktioniert oder auch nicht, habe ich Hyperconnect angewiesen, zwar weiter daran zu arbeiten, aber nicht zu sehr in das Metaverse zu investieren", erklärte Kim. Er bezeichnete zudem die momentane weltweite wirtschaftliche Lage als "herausfordernd".

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Der Match Group zufolge soll auch der Kauf von Hyperconnect zum durchwachsenen Quartalsergebnis beigetragen haben. Für das dritte Quartal 2022 wird dem Unternehmen kein nennenswertes Wachstum prognostiziert, die Einnahmen im zweiten Quartal lagen mit 795 Millionen US-Dollar unter den Erwartungen von 804 Millionen US-Dollar.

Ebenfalls heruntergefahren werden die Pläne für Tinder-Coins, einer internen Währung, die Nutzer durch Aktivitäten verdienen und anschließend für Premiuminhalte ausgeben können. Nachdem die Funktion in einigen Testmärkten gestartet war, soll sie Kim zufolge nicht gut angekommen sein. Deshalb soll sie vorerst nicht in weiteren Märkten eingeführt und stattdessen überarbeitet werden.

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graealex 04. Aug 2022 / Themenstart

Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass Dadtingportale eine sinnvolle Sache sind. Aber...

bw71236196231 04. Aug 2022 / Themenstart

Das frontend, die App, ist der kleinste und am wenigsten interessante Teil. Die Services...

Dakkaron 04. Aug 2022 / Themenstart

Turns out: Bullshitbingo ist doch keine gute Produktentwicklungsstrategie... Wer hätte...

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