Hyperloop: TU München baut Hyperloop-Teststrecke in Bayern

Der Hype um den Hyperloop ist abgeebbt. Das heißt aber nicht, dass nicht weiter daran gearbeitet wird, wie das Beispiel aus München zeigt.

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So könnte der Hyperloop in Zukunft aussehen.
So könnte der Hyperloop in Zukunft aussehen. (Bild: Hyperloop TT)

Bayern bekommt einen Hyperloop - aber nur einen kleinen: Die Technische Universität München (TUM) will eine Teströhre bauen.

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Die Teströhre werde auf dem Gelände der TU bei Ottobrunn in der Nähe von München gebaut, berichtet der Bayerische Rundfunk (BR). Darin wollen die Forscher die Hyperloop-Technik in der Praxis erproben.

Die Röhre soll 24 Meter lang werden. Darin soll ein Vakuum erzeugt werden, so dass sich ein Vehikel darin weitgehend ohne Luftwiderstand durch die Röhre bewegen kann. Um die Reibung noch weiter zu reduzieren, soll Magnetschwebetechnik zum Einsatz kommen.

Hyperloop soll 1.100 km/h schnell sein

Der Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeitstransportmittel. In einer weitgehend luftleeren Röhre schweben Kapseln praktisch ohne Luftwiderstand und Reibung mit etwa 1.100 km/h.

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Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk hat vor einigen Jahren ein Hyperloop-Konzept veröffentlicht. Es ist Open Source, weshalb sich mehrere Unternehmen mit der Umsetzung beschäftigen.

Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX hat mehrfach einen Hyperloop-Wettbewerb veranstaltet, die SpaceX Hyperloop Pod Competition. Daran hat auch ein Team der TUM teilgenommen - und das durchaus erfolgreich: Das Team Warr hat mit seinen Hyperloop-Kapseln den Wettbewerb mehrfach gewonnen.

Die Teststrecke der TUM solle bis Ende des Jahres fertig sein, sagte Projektleiter Gabriele Semino dem BR. Die Tests sollen dann Anfang des kommenden Jahres starten.

Semino schätzt, dass die Technik in etwa zehn Jahren so weit gediehen ist, dass erste Strecken gebaut werden können. Mit dem Hyperloop würde eine Fahrt von Berlin nach München etwa eine halbe Stunde dauern. Aktuell sind es mit dem ICE 4,5 Stunden. Der Bau einer Hyperloop-Trasse zwischen beiden Städten würde der Machbarkeitsstudie der TUM zufolge etwa so viel kosten wie der Bau einer ICE-Trasse.

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ApfelBirneHund123 04. Aug 2022 / Themenstart

Der Transrapid in Shanghai wurde schon 2002 in Betrieb genommen, hat 1,2 Milliarden für...

berritorre 04. Aug 2022 / Themenstart

Ein Komedie-Klassiker. Wie hies der Komödiant nochmal? ;-)

ApfelBirneHund123 04. Aug 2022 / Themenstart

Diese Begründung ist kein Freifahrtschein um solchen Konzepten blind zu vertrauen. Es...

Jorgo34 03. Aug 2022 / Themenstart

Ach, es ist jedes mal schön wieder uninnovative schwarzredner im Golem Forum anzutreffen...

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