Verstößt die deutsche Vorratsdatenspeicherung gegen europäisches Recht? Das Bundesverwaltungsgericht will diese Frage nicht selbst entscheiden und legt sie dem EuGH vor.
Microsoft hat seine Cloud-Sicherheitssoftware Azure Sentinel veröffentlicht. Unternehmen können damit ihren Netzwerktraffic überwachen. Das kostet allerdings 2,20 Euro pro Gigabyte. Viel Traffic reduziert diesen Preis drastisch.
Über präparierte Webseiten wird derzeit eine Sicherheitslücke im Internet Explorer ausgenutzt. Mit ihr lässt sich Schadcode auf dem System ausführen. Microsoft hat eine Warnung und ein Update veröffentlicht.
Instagram-Influencer sollen von Facebook unter Druck gesetzt worden sein, keine Snapchat-Inhalte zu teilen: Diese und weitere Anschuldigungen sammelt Snapchat bereits seit mehreren Jahren im Projekt Voldemort. Auch die US-Handelsaufsicht hat Ermittlungen gegen Facebook eingeleitet.
Update Suchmaschinenbetreiber müssen das Recht auf Vergessenwerden nicht weltweit umsetzen. Beanstandete Links müssen nach einem Urteil des EuGH nur innerhalb der EU ausgelistet werden und per Geoblocking unzugänglich bleiben.
Die Darts der Ultra-Serie fliegen wesentlich weiter als bisherige Schaumpfeile. Allerdings feuern die neuen Nerf-Blaster nur diese Munition ab - ein Kopierschutz verhindert Drittanbieterprodukte. Für Fans könnte das teuer werden.
Mehr Stellen und mehr Geld: Das Bundesinnenministerium weitet den Sicherheitsapparat immer weiter aus. Seit 2013 wurden mehrere Tausend neue Stellen geschaffen - die Geheimdienste sind darin noch nicht einmal enthalten.
Die Sicherheitsbehörden wollen ihr Tetra-Netz, das seit rund zehn Jahren Spitzenwerte von 28,8 KBit/s liefert, plötzlich ausbauen. Doch auch die Stadtwerke wollen die frei werdenden Frequenzen im 450-MHz-Spektrum haben.
Google will den Google Assistant so überarbeiten, dass der Datenschutz der Nutzer besser geschützt wird. Zudem soll es weniger ungewollte Aktivierungen des digitalen Assistenten geben.
Dem Nachrichtenmagazin Spiegel hat Rui Pinto Millionen an Dokumenten der Fußballbranche zugespielt. In seiner Heimat Portugal wartet er auf den Prozess. In 147 Fällen soll er beschuldigt werden, darunter auch der Erpressung.
Die Code-Hosting- und Entwicklungsplattform Github darf künftig CVE-Nummern vergeben. Dank einer Übernahme wird außerdem wohl die Suche nach Sicherheitslücken im Code vereinfacht und Github zeigt Sicherheitswarnungen für PHP.
Mittels präparierter SMS nistet sich die Schadsoftware Simjacker auf der SIM-Karte eines Mobiltelefons ein und liest Daten aus. Drei große Mobilfunkunternehmen aus Deutschland geben für ihre SIM-Karten jedoch Entwarnung.
Nach mehreren Monaten Pause verschickt die Schadsoftware Emotet wieder Phishing-E-Mails. Dabei setzt sie auf die Beantwortung ungelesener E-Mails - mit Schadsoftware.
Delivery Hero mit seinen Marken Foodora, Lieferheld und Pizza.de hat eine Reihe von Datenschutz-Verstößen begangen. Für diese bezahlt der neue Eigentümer Takeaway nun 195.000 Euro Bußgeld.
Trump hatte die US-Konzerne aufgefordert, alle Verbindung mit China abzubrechen. Der Cisco-Chef will diese Spaltung nicht und muss sie wirklich fürchten.
Die Bundesregierung sieht Vorteile in der "Tokenisierung von Assets". Auch für digitale Identitäten sollen Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technik geprüft werden.
Die Essener Polizei hat Fotos einer Demonstration auf Facebook und Twitter veröffentlicht. Dagegen hatten zwei Demonstrationsteilnehmer geklagt, die auf den Bildern zu erkennen waren. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat nun zugunsten der Versammlungsfreiheit entschieden.
Die Autobiografie von Whistleblower Edward Snowden steht schon ganz oben auf der Bestseller-Liste. Doch die US-Regierung will nicht, dass der Ex-Geheimdienstmitarbeiter daran verdient.
Funkende Fido2-Sticks lassen sich mit iOS 13 auch auf dem iPhone verwenden. Passwortloses Anmelden oder eine starke Zwei-Faktor-Authentifizierung per Webauthn waren bisher nur mit einer Lightning-Variante des Yubikeys möglich.
Eine Optimierung bei Dateisystemoperationen im Linux-Kernel führt zu blockierten Bootvorgängen auf manchen Systemen. Schuld daran sind Userspace-Programme, die zuverlässige Zufallsdaten wollen, bevor diese bereitstehen.
Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulenbilder und Röntgenaufnahmen: 16 Millionen Patientendatensätze konnte ein Sicherheitsforscher auf ungeschützten Servern im Internet entdecken. Auch Tausende Patienten aus Deutschland sind betroffen.
Über eine Sicherheitslücke im Passwortmanager Lastpass konnten Webseiten auf die zuletzt verwendeten Zugangsdaten zugreifen - von einer anderen Webseite.
Neben Kryptohandys dürfen Behördenmitarbeiter nun auch auf iPhones Vertrauliches miteinander besprechen - vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Telekom.
Detaillierte persönliche Informationen von Ecuadors Bürgern waren offen zugänglich im Internet. Insgesamt umfasste die Datenbank 20 Millionen Einträge, darunter auch der 2017 eingebürgerte Julian Assange.
Ein Abofallenbetrug bei Vodafone, Mobilcom-Debitel und Klarmobil sei seit langer Zeit gelaufen, ohne dass die Bundesnetzagentur aktiv wurde, kritisiert die Stiftung Warentest. Kunden sollten zahlen, obwohl der Anbieter auf der Vodafone-Sperrliste unseriöser Drittanbieter steht.
US-Whistleblower Edward Snowden hätte weiterhin nichts dagegen, Russland in Richtung Deutschland zu verlassen. Doch Schutz vor einer Auslieferung in die USA kann er hierzulande nicht erwarten.
Eigentlich endet Julian Assanges Freiheitsstrafe am 22. September. Eine Richterin entschied jedoch, dass er auch nach dem Verbüßen seiner Haftstrafe im Gefängnis bleiben muss.
Der Sperrbildschirm in iOS 13 kann mit einem einfachen Trick umgangen werden. So kann auf das Adressbuch des Besitzers zugegriffen werden. iOS 13 soll am 19. September veröffentlicht werden - die Lücke will Apple bis dahin nicht schließen.
Der frühere Siemens-Festnetzbereich bietet als Adtran 5G-Produkte an. Besonders für die letzte Meile (Fixed Wireless Access) hat man bei dem US-Konzern etwas entwickelt.
Bahn und Bundesregierung wollen mehr Videoüberwachung und Polizei auf den Bahnhöfen. Geplant ist auch, die umstrittene Gesichtserkennung einzusetzen - dafür gibt es aber bisher keine rechtliche Grundlage.
Die großen Browser-Hersteller wollen im kommenden Frühjahr die alten TLS-Versionen 1.0 und 1.1 komplett deaktivieren. Die Firefox-Entwickler werden das in ihrer Nightly-Version testen.
Ifa 2019 Die Deutsche Telekom hat auf der Internationalen Funkausstellung ihr neues 5G-Netz gezeigt und dabei Technik vom Ausrüster Huawei genutzt. Die Speedtestergebnisse sind vierstellig. Sind mehr Nutzer im Netz, sinkt die Datenrate.
Eine Sicherheitsfirma will eine Schadsoftware entdeckt haben, die ohne Nutzerinteraktion Daten aus dem Mobiltelefon auslesen kann. Die Schadsoftware komme per SMS und laufe auf der SIM-Karte. Das funktioniert allerdings nicht immer.
Slack will auch außerhalb der USA das Speichern von Daten anbieten - angefangen mit Frankfurt am Main. Das dürfte einigen Kunden gefallen. Allerdings ist das Speichern in der lokalen Cloud eigentlich nicht mit lokalem Hosting gleichzusetzen.
Vielen Kunden ist unklar, was mit der neuen Zahlungsrichtlinie PSD2 auf sie zukommt. Betrüger nutzen die Verwirrung aus, um an Daten und Geld von Paypal- und Bankkunden zu kommen. Die Polizei warnt.
Lacie hat drei neue, robuste SSDs vorgestellt, die speziell für Fotografien und Kameraleute gedacht sind, die unterwegs viel Speicherplatz benötigen. Ein Modell ist sogar mit einem integrierten SD-Kartenleser zum Transfer der Daten auf die SSD ausgestattet.
Datenschutzbehörden können von Fanpage-Betreibern die Deaktivierung des Angebots verlangen. Das Bundesverwaltungsgericht sieht die Anbieter als "Türöffner" für Facebooks Datensammelei.
Mozilla legt das Test-Pilot-Programm des Firefox neu auf und startet mit einem Experiment für einen privaten Netzwerk-Proxy für den Browser. Diesen soll der Netz-Dienstleister Cloudflare betreiben.
Mitarbeiter von Protonmail haben in OpenDMARC eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der sich die Signaturprüfung austricksen lässt. Angreifer haben die Lücke bereits für Phishingangriffe gegen Journalisten genutzt. OpenDMARC wird offenbar nicht weiterentwickelt und es gibt kein Update.
Mit Telegram können aus Versehen gesendete Nachrichten unkompliziert auch beim Empfänger gelöscht werden. Das hat jedoch nicht zuverlässig funktioniert und die peinlichen Bilder verblieben auf dem Smartphone.
Es wird langsam ruhig um den Flash Player, der ohnehin nicht mehr lange unterstützt wird. Im September-Patchday muss Adobe nur zwei Fehler beseitigen. Die Bedeutung des Plugins sinkt allerdings von Monat zu Monat.
Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
123Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Cisco will mehr 5G-Technologie anbieten und investiert in dem Bereich. End-to-End kann der US-Konzern hier nichts bieten, hat aber beispielswiese Edge Router und Packet-Core-Plattformen.
Ein japanischer Verkäufer soll sich rund 1.300 Kreditkartendaten mittels fotografischem Gedächtnis gemerkt haben. Die Polizei konnte ihn jedoch leicht überführen.