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Datenschutz: Rechtsanwaltskanzlei zählt 160.000 DSGVO-Verstöße

Seit Mai 2018 wurden nicht nur sehr viel DSGVO-Verstöße gemeldet, es hagelte auch saftige Strafen. Eine Rechtsanwaltskanzlei zieht Bilanz und listet die Länder nach den höchsten Bußgeldern und meisten Verfahren auf.

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Die europäischen Mitgliedstaaten - eingefärbt nach den höchsten DSGVO-Bußgeldern
Die europäischen Mitgliedstaaten - eingefärbt nach den höchsten DSGVO-Bußgeldern (Bild: DLA Piper)

Seit die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, wurden über 160.000 Verstöße gegen den Datenschutz gemeldet. Zu diesem Ergebnis kommt die Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper in einer Studie, welche die Verstöße in den 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein ausgewertet hat.

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Strafen im Umfang von 114 Millionen Euro seien seit Mai 2018 durch die europäischen Datenschutzbeauftragten verhängt worden, heißt es in dem Papier. Das höchste Bußgeld wurde von der französischen Datenschutzbehörde CNIL gegen Google verhängt. Angestoßen hat das Verfahren der Datenschützer Max Schrems. Entsprechend führt Frankreich auch die Liste der Staaten mit den insgesamt höchsten Bußgeldern an. So wurden in Frankreich insgesamt Bußgelder in Höhe von 51 Millionen Euro verhängt. Auf Platz zwei und drei sind Deutschland mit 24,5 Millionen Euro und Österreich mit 18 Millionen Euro.

Höchste Strafe noch nicht rechtskräftig

Das mit 200 Millionen Euro deutlich höhere Bußgeld gegen die britische Fluggesellschaft British Airways sei noch nicht rechtskräftig, heißt es in der Studie. Die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner's Office) hatte das Bußgeld in Folge eines Datenlecks mit über 400.000 Betroffenen erlassen und der Fluggesellschaft "schwache Sicherheitsvorkehrungen" vorgeworfen. Auch das Verfahren um ein Datenleck bei der Hotelkette Marriott International mit 500 Millionen Betroffenen sei noch nicht abgeschlossen. Auch hier hatte die britische Datenschutzbehörde eine hohe Srafzahlung von über 100 Millionen Euro angesetzt. Großbritannien wäre mit 329 Millionen Euro an verhängten Bußgeldern deutlich vor Frankreich, wenn die Verfahren bereits abgeschlossen wären, merken die Autoren der Studie an.

Am meisten Datenschutzverstöße gab es in den Niederlanden mit 40.647 Vorfällen, dicht gefolgt von Deutschland mit 37.636. Die Niederlande führen auch die Rangliste der pro 100.000 Einwohner gemeldeten Datenschutzvorfälle mit 147 an, dicht gefolgt von Irland mit 132 und Dänemark mit 115.

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whitbread 25. Jan 2020

Weil dann die verbrecherischen Datensammler tun und lassen könnten was sie wollen. Die...

whitbread 25. Jan 2020

Nein - wer den Umgang mit sensiblen Kundendaten nicht schützt, schadet sich selber und...


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