• IT-Karriere:
  • Services:

Nach Online-Angriff: Keine E-Mails bei der Potsdamer Verwaltung

Nach einem Online-Angriff hat die Stadt Potsdam ihre Systeme vom Netz genommen. Derzeit sei ein Kontakt nur telefonisch möglich, erklärte die Stadt. Angreifer sollen versucht haben, auf die Daten der Stadt zuzugreifen oder Schadsoftware zu installieren.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Das Potsdamer Wahrzeichen Sanssouci
Das Potsdamer Wahrzeichen Sanssouci (Bild: Thomas Ulrich/Pixabay)

Die Stadt Potsdam ist bis auf weiteres nicht per E-Mail erreichbar. "Wir haben unsere Systeme aus Sicherheitsgründen offline gestellt, weil wir von einer illegalen Cyberattacke ausgehen müssen", sagte Oberbürgermeister Mike Schubert. In den vergangenen 48 Stunden seien bei den Netzzugängen der brandenburgischen Landeshauptstadt "zahlreiche Ungereimtheiten" festgestellt worden, heißt es in einer Mitteilung des Oberbürgermeisters. IT-Spezialisten seien dabei, das Problem zu beheben. Die Verwaltung könne derzeit allerdings keine E-Mails senden oder empfangen, auch Software könne nur eingeschränkt genutzt werden. Die Telefone funktionierten aber.

Stellenmarkt
  1. InnoGames GmbH, Hamburg
  2. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Über eine Schwachstelle bei einem nicht genannten externen Anbieter hätten Externe versucht, auf Daten der Stadt Potsdam zuzugreifen oder Schadsoftware zu installieren. Externe IT-Sicherheitsfirmen und IT-Forensiker würden den Fall derzeit untersuchen, heißt es in der Mitteilung.

"Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die betroffenen Systeme der Verwaltung baldmöglichst wieder eingeschaltet werden und wir wieder sicher arbeiten können. Bis dahin bitten wir um Geduld bei allen Anliegen, die die Bürgerserviceeinrichtungen betreffen", sagte Schubert. Die Stadt hat zudem eine Strafanzeige gegen unbekannt gestellt und die für Datenschutz und IT-Sicherheit verantwortlichen Landesstellen informiert.

Details zu dem Angriff sind bisher nicht bekannt. Schubert verwies jedoch auf die Sicherheitslücke des Netzwerk-Dienstleisters Citrix, von welcher mehrere Tausend Server, darunter auch Behörden, betroffen seien. Für Bürger bedeutet der Angriff zunächst deutliche Einschränkungen, beispielsweise können keine Pässe oder Ausweise beantragt werden, zudem sollen An- und Ummeldungen derzeit nicht möglich sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ (Vergleichspreis 334,99€ inkl. Versand)
  2. (u. a. Logitech G703 Hero Lightspeed für 59€ und Logitech G512 Lightsync + G502 Hero SE + G332...
  3. 169€ (Bestpreis mit Amazon. Vergleichspreis 194,99€)
  4. 169€ (Bestpreis mit Media Markt. Vergleichspreis 194,99€)

Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


      •  /