Passwortherausgabe: Bundesdatenschützer warnt vor Klartextspeicherung

Die Pläne für die Herausgabe von Passwörtern an Behörden beunruhigen Datenschützer und Netzaktivisten. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber sieht sogar den elektronischen Bankenverkehr gefährdet.

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Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber kritisiert die Pläne zur Passwortherausgabe.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber kritisiert die Pläne zur Passwortherausgabe. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber kritisiert in einer Stellungnahme zentrale Aspekte des geplanten Gesetzes zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität. In dem neunseitigen Papier (PDF) bezeichnet Kelber die geplanten Regelungen zur Herausgabe von Zugangsdaten und Passwörtern als "unverhältnismäßig". Seiner Ansicht nach kann verlangte Herausgabe "nicht umgesetzt werden, ohne von den Diensteanbietern zu verlangen, datenschutzrechtliche Vorgaben zu verletzen". Die Digitale Gesellschaft kritisiert in ihrer Stellungnahme die Pläne als "kontraproduktiv" und "verfassungswidrig".


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