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Rekordumsatz: US-Regierung wegen Huawei schwer frustriert

Die US-Regierung will die Sanktionen gegen Huawei verschärfen, weil der Technologiekonzern weiter stark wächst. Im neuen Teilabkommen zum Handelskrieg wurde Huawei ausgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
10. Mobiles Breitbandforum von Huawei am 15. Oktober 2019 in Zürich
10. Mobiles Breitbandforum von Huawei am 15. Oktober 2019 in Zürich (Bild: Stefan Wermuth/AFP via Getty Images)

In der US-Regierung herrscht große Frustration, dass der Boykott durch das Handelsministerium im Mai 2019 keine großen Auswirkungen auf Huawei hatte. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungskreise. Ende Dezember meldete Huawei einen Umsatzanstieg von rund 18 Prozent auf den Rekordwert von 122 Milliarden US-Dollar, unter anderem, weil US-amerikanische Unternehmen Möglichkeiten für eine weitere Belieferung von Huawei fanden.

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Huawei hatte eines der schwierigsten Jahre in seiner 32-jährigen Geschichte gut überstanden. Im vergangenen Jahr hat die US-Regierung zwei Anklagen gegen das Unternehmen erhoben, Huawei auf die schwarze Liste des Handelsministeriums gesetzt und neue Beschränkungen für den Verkauf an kleine US-amerikanische Mobilfunkbetreiber festgelegt. Die Trump-Pence-Regierung setzte Verbündete unter Druck, Huawei von der Einführung des 5G-Netzwerks auszuschließen, konnte aber keine Beweise für Spionage des Technologiekonzerns für die chinesische Regierung vorlegen.

Viele US-amerikanische Unternehmen bauen Chips im Ausland, so dass sie nach einer ersten Schockstarre weiterhin an Huawei verkauften. Gleichzeitig fand Huawei für viele Komponenten alternative Quellen, einschließlich seines eigenen Chip-Entwicklers Hisilicon. Das Unternehmen ist jetzt in der Lage, 5G-Ausrüstung komplett ohne Komponenten aus den USA zu bauen.

Handelskrieg gegen Huawei soll sogar noch verschärft werden

Wenn Chips und andere Komponenten im Ausland hergestellt werden und weniger als 25 Prozent US-amerikanisches Material enthalten, können sie bisher lizenzfrei an Huawei verkauft werden. Eine vom Handelsministerium vorgeschlagene neue Regelung würde diesen Prozentsatz bei Huawei auf 10 Prozent reduzieren, sagten mit den Planungen vertraute Personen dem Wall Street Journal.

Die USA und China haben im Handelskrieg am Mittwochabend (Ortszeit) ein erstes Teilabkommen abgeschlossen. In Washington unterschrieben Präsident Donald Trump und der chinesische Vize-Ministerpräsident Liu He den Vertrag. Nach US-Darstellung soll China nun deutlich mehr Energie, Agrarerzeugnisse und Industriegüter in den USA einkaufen. Früheren Angaben zufolge soll China innerhalb von zwei Jahren US-Waren für weitere 200 Milliarden US-Dollar kaufen. Zudem soll der Vertrag den Schutz von geistigem Eigentum der USA in China verbessern. Die US-Strafzölle auf chinesische Importe in Höhe von 25 Prozent auf Waren im Wert von rund 250 Milliarden US-Dollar sollen jedoch erst nach Abschluss eines weiteren Handelsabkommens aufgehoben werden. Der Umgang mit Huawei werde separat verhandelt.

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Garius 17. Jan 2020 / Themenstart

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/08/0330chewbacca.jpg https://youtu.be...

Garius 17. Jan 2020 / Themenstart

Beides sagt nichts über seine Intelligenz aus. Ein intelligenter Geschäftsmann oder...

heikom36 17. Jan 2020 / Themenstart

England wird von der EU gebremst? Die bremsen sich mit ihrem blonden Dummvogel von selbst...

arrrghhh.... 16. Jan 2020 / Themenstart

Das wäre auf jeden Fall wünschenswert. Noch wünschenswerter wäre es, wenn sich die USA...

narfomat 16. Jan 2020 / Themenstart

nice one... =)

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