Tracking: Ultra-Wideband lässt sich in iOS 13.3.1 abschalten

Apples neue iPhones greifen bisher wegen Ultra-Wideband-Verboten auf die Standortortfunktion zurück, auch wenn diese deaktiviert ist. Ab iOS 13.3.1 wird es einen Schalter für Ultra-Wideband geben.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Apple zeigt das neue iPhone 11 Pro.
Apple zeigt das neue iPhone 11 Pro. (Bild: Apple)

In der Beta 2 von iOS 13.3.1 hat Brandon Butch eine Einstellung gefunden, die es erlaubt, die Ultra-Wideband-Funktion der neuen iPhones zu deaktivieren. Bisher war es nicht möglich, diese seit dem iPhone 11 und 11 Pro eingebaute Technik explizit auszuschalten, was einen Nachteil hatte: Das Smartphone greift auf das ortsgebundene Tracking auch dann zu, wenn dies in den Optionen deaktiviert ist. Das liegt an Regularien zur Ultra-Wideband-Technik: In einigen Ländern, die den Betrieb der Funktechnik an manchen Orten verbieten, muss das iPhone erkennen, ob es in so einen Bereich kommt und das Ultrabreitbandmodul abschalten.

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In iOS 13.3.1, von dem die zweite Beta an öffentliche Betatester und Entwickler verteilt wurde, gibt es einen manuellen Ausschalter für das Ultrabreitbandmodul in den Einstellungen. Ist das Modul ausgeschaltet, muss das iPhone auch nicht mehr prüfen, ob sich das Gerät in einem für Ultrabreitband verbotenen Bereich befindet.

Das Ultra-Wideband-Modul für Airdrop wird zwischen iPhones mit gleicher Technik verwendet. Airdrop kann aber auch über WLAN in Verbindung mit Bluetooth verwendet werden. Künftig könnten auch Tracker beispielsweise für den Schlüsselbund mit UWB ausgestattet werden. Für Augmented/Virtual Reality sowie Bezahlsysteme wie Apple Pay ist UWB ebenfalls interessant.

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