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Five Eyes: MI5 sieht wegen Huawei keine Gefahr für US-Beziehungen

Der scheidende Chef des britischen MI5 erwartet nicht, dass die USA die Geheimdienstzusammenarbeit wegen Huawei tatsächlich einstellt. Sie sei für die USA genauso wichtig wie für die Briten, sagte er.

Artikel veröffentlicht am ,
Sir Andrew Parker
Sir Andrew Parker (Bild: MI5)

Der Chef des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, Sir Andrew Parker, sieht laut einem Bericht der Financial Times "keinen Grund zu der Annahme", dass der Austausch von Informationen Großbritanniens mit den USA beeinträchtigt würde, wenn das Land Huawei-Ausrüstung im 5G-Netz einsetzt. Die US-Regierung hatte gedroht, dass der geheimdienstliche Informationsaustausch mit Staaten beendet werde, die 5G-Technologie von Huawei einsetzten.

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Eine US-Delegation aus Vertretern des National Economic Council und der National Security Agency war am Montag in London eingetroffen, um die Entscheidung von Premierminister Boris Johnson zu Huawei in letzter Minute zu beeinflussen.

In dem Interview sagte Sir Andrew, der im April als Chef des MI5 abtritt, die Five-Eyes-Geheimdienst-Partnerschaft zwischen Großbritannien, den USA, Kanada, Australien und Neuseeland sei "stärker als jemals zuvor". Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Großbritannien sei "sehr eng und vertrauensvoll", er fügte hinzu: "Das ist für uns natürlich von großer Bedeutung. Und ich wage zu sagen, auch für die USA, obwohl sie das nur selbst sagen können. Es ist keine Einbahnstraße."

Über einen Verlust der Geheimdienstpartnerschaft "gebe es gegenwärtig keinen Grund nachzudenken".

Alle vier Mobilfunknetzbetreiber in Großbritannien - Vodafone, BT, EE und Three - haben 5G-Netze gestartet und setzen Huawei-Ausrüstung ein, wenn auch nicht im Core.

Alex Younger, Chef des britischen Geheimdienstes MI6, erklärte im Februar 2019, Großbritannien könnte zu Huawei eine sanftere Haltung einnehmen als die USA. Das Thema sei zu komplex, um es mit Zulassung oder Ausschluss zu beantworten. Er sagte, es sei "ein komplizierteres Thema" und die Länder hätten "ein souveränes Recht, eine Antwort auf all das zu erarbeiten".

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sambache 13. Jan 2020

können sich die Briten endlich annektieren lassen.

spag@tti_code 13. Jan 2020

Natürlich wird das auswirkungen haben, wenn auch nicht mutwillig: Wie sollen die...


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