Eine Optimierung von RSA-Signaturen kann bei fehlerhaften Berechnungen den privaten Schlüssel verraten. Bekannt ist dieser Angriff schon seit 1996, ein Red-Hat-Entwickler hat jetzt herausgefunden, dass es immer noch verwundbare Hard- und Software gibt.
Microsoft hat einen Sicherheits-Patch für den Internet Explorer veröffentlicht. Der Besuch einer entsprechend modifizierten Webseite erlaubt es Angreifern, beliebigen Code auf dem fremden System auszuführen. Das Sicherheitsloch wird bereits aktiv ausgenutzt.
Black Hat 2015 Wer moderne Technik zerlegt, um sie und damit die Welt verstehen zu können, macht sich strafbar. Dabei müsste das Hacken gefördert werden, sagt die Anwältin Jennifer Granick.
Black Hat 2015 Auf der Black-Hat-Konferenz hat Joshua Drake die Hintergründe zu den Stagefright-Sicherheitslücken erläutert. Über mindestens elf verschiedene Wege lässt sich ein Android-System seinem Vortrag zufolge angreifen. Fortschritte gibt es bei den Android-Updates.
UpdateBlack Hat 2015 Die Sicherheitslücke in Androids Stagefright-Framework bewirkt ein Umdenken: Sowohl Google als auch Samsung führen einen monatlichen Patchday ein, an dem Sicherheits-Updates unabhängig von eigentlichen Systemaktualisierungen bereitgestellt werden sollen.
Kaum online kamen schon die ersten Zugriffe: Das Sicherheitsunternehmen TÜV Süd hat eine Wasserwerkssimulation als Honeynet aufgesetzt und acht Monate lang ins Internet gestellt. Auch Betreiber von kleinen und unbedeutenden Anlagen mit Internetanschluss seien unmittelbar gefährdet, folgern die Sicherheitsexperten.
Fehlerhaft arbeitende Speicherchips sind möglicherweise ein größeres Sicherheitsrisiko als bisher gedacht. Einem Forscherteam ist es nun gelungen, einen sogenannten Rowhammer-Angriff mittels Javascript durchzuführen. Gegenmaßnahmen sind schwierig.
Cisco, F5, Juniper, Fortinet: Ein Sicherheitsforscher hat eine Reihe von TLS-Servern entdeckt, die den sogenannten Message Authentication Code (MAC) von Verbindungen nicht prüfen. Andere Serverimplementierungen prüfen eine Checksumme am Ende des Handshakes nicht.
Ein OpenSSL-Update behebt eine kritische Sicherheitslücke. Mittels einiger Tricks kann ein Angreifer damit ein gewöhnliches Zertifikat zu einer Zertifizierungsstelle machen. Betroffen sind vor allem Clients.
Programme testweise mit massenhaft fehlerhaften Daten zu füttern, ist eine effektive Methode, um Fehler zu finden. Das sogenannte Fuzzing ist schon seit Jahrzehnten bekannt, doch bessere Tools und einige spektakuläre Funde von Sicherheitslücken haben zuletzt das Interesse daran erneut geweckt.
Über eine Schwachstelle in Android können Unbefugte Zugriff auf Daten auf dem Gerät erhalten. Die meisten verwendeten Android-Geräte weisen den Fehler weiterhin auf, obwohl Google schon vor Monaten darauf hingewiesen wurde.
Adobe muss außerplanmäßig patchen. Laufende Angriffe auf IE- und Firefox-Nutzer mit Flash Player machen es notwendig, die Sicherheitslücke möglichst schnell zu schließen.
Wer in Android eine Schwachstelle findet, wird von Google entlohnt. Der Suchmaschinenanbieter erweitert sein Bounty-Programm auf das mobile Betriebssystem - allerdings mit einigen Einschränkungen.
Update OpenSSL veröffentlicht Updates für kleinere Sicherheitslücken - dabei ist den Entwicklern ein Fehler unterlaufen: Durch eine veränderte Datenstruktur ändert sich die Binärschnittstelle der Bibliothek, was zu Fehlfunktionen führen kann.
Sicherheitslücken in Adobes Flashplayer sollten Anwender zum Handeln zwingen. Bereits existierende Exploit-Kits werden derzeit sehr schnell an Patches angepasst. Für das letzte Update brauchten Angreifer nicht einmal zwei Wochen, um die abgesicherte Sicherheitslücke auszunutzen.
Ein Debian-Bug aus dem Jahr 2008 hinterlässt immer noch Spuren. Eine Analyse der öffentlichen SSH-Schlüssel bei Github zeigt: Mittels angreifbarer Schlüssel hätten Angreifer die Repositories von Projekten wie Python und Firmen wie Spotify oder Yandex manipulieren können.
Hitb 2015 Wie viel Toner benötigen US-Universitäten, welche Windkraftanlagen laufen gerade und welche Autokennzeichen werden gerade in New Orleans erfasst? John Matherly berichtet, wie freigiebig das Internet der Dinge mit Informationen umgeht.
Hitb 2015 Mit relativ simplen Methoden ist es dem 18-jährigen Webentwickler Bas Venis gelungen, schwerwiegende Sicherheitslücken im Chrome-Browser und im Flash-Plugin aufzudecken. Er ruft andere dazu auf, nach Bugs in der Logik von Browsern zu suchen.
Die offiziellen Abbilder im sogenannten Docker-Hub enthielten in über 30 Prozent aller Fälle schwere Sicherheitslücken, heißt es in einer Studie. Darunter seien auch sehr schwerwiegende, die lange bekannt seien.
Wer Sicherheitslücken findet, fliegt: Die Fluggesellschaft United Airlines startet ein Bug-Bounty-Programm und zahlt mit Bonusmeilen statt Geld. Es darf jedoch nicht überall nach Schwachstellen gesucht werden.
Update Ein Fehler im Diskettentreiber von QEMU kann in verschiedenen Virtualisierungslösungen zu einer Sicherheitslücke führen. Sie lässt sich selbst dann ausnutzen, wenn überhaupt kein virtuelles Diskettenlaufwerk genutzt wird.
In der Blog-Software Wordpress ist erneut eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke gefunden worden. Ursache ist eine Beispieldatei eines Icon-Sets. Betroffen sind das Default-Theme Twenty Fifteen und das Jetpack-Plugin.
Update Eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke gefährdet Nutzer von Wordpress-Blogs. Einen Fix gibt es noch nicht. Laut dem Entdecker der Lücke wurden seine Warnungen von Wordpress ignoriert.
Verschiedene Antiviren-Programme enthalten Features, um verschlüsselte HTTPS-Verbindungen zu scannen. Dabei gefährden sie die Sicherheit der Verschlüsselung. Besonders drastisch: In der aktuellen Version von Kaspersky ist die Freak-Sicherheitslücke noch nicht geschlossen.
Eine kritische Sicherheitslücke in der aktuellen Version von Magento erlaubt Angreifern das Ausführen von beliebigem PHP-Code. Sorgen macht der unprofessionelle Umgang des Herstellers mit der Lücke.
Eine schlecht dokumentierte Funktion der Wordpress-API ist von zahlreichen populären Plugins fehlerhaft verwendet worden. Der Fehler führt zu Cross-Site-Scripting-Lücken: Betroffen sind unter anderem das Jetpack-Plugin, die Plugins von Yoast und das All-in-one-SEO-Plugin.
Microsoft hat mit dem jüngsten Windows-Update eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der HTTP-Verarbeitung behoben. Der entsprechende HTTP-Code läuft als Kerneltreiber.
Durch Fuzzing-Technik können unter anderem Sicherheitslücken gefunden werden. Mit Libfuzzer stellt das LLVM-Projekt nun eine eigene Bibliothek dazu bereit und nutzt diese auch selbst für den Compiler Clang.
Update Vor einem Jahr machte der Heartbleed-Bug in OpenSSL Schlagzeilen - doch solche Bugs lassen sich mit Hilfe von Fuzzing-Technologien aufspüren. Wir haben das mit den Tools American Fuzzy Lop und Address Sanitizer nachvollzogen und den Heartbleed-Bug neu entdeckt.
Update Das DNS-Protokoll hat eine Funktion, mit der man umfangreiche Informationen zu einer Domain abfragen kann. Dieser sogenannte AXFR-Transfer ist normalerweise nicht für die Öffentlichkeit, aber erstaunlich viele DNS-Server erlauben ihn trotzdem.
Die Entwickler von OpenSSL haben ein Update veröffentlicht, das zahlreiche Sicherheitslücken behebt. Anders als von manchen befürchtet, ist allerdings keine gravierende Lücke wie Heartbleed dabei.
UpdateIMHO Sicherheitslücken in öffentlichen Datenbanken zu zählen, ist keine seriöse Methode, um etwas über die Sicherheit von Produkten auszusagen. Trotzdem wird das immer wieder gemacht - zuletzt vom Hasso-Plattner-Institut anlässlich der Cebit.
Golem.de hat bei großen Root-Server-Anbietern nachgefragt, wie sie mit der Rowhammer-Lücke umgehen. Systeme mit ECC-Speicher sind vermutlich nicht betroffen und manchmal können Bios-Updates Angriffe erschweren.
Durch permanente Speicherzugriffe lassen sich bei manchen Arbeitsspeichermodulen Bits umkippen. Dadurch sind verschiedene Angriffe möglich. Der Fehler liegt in der Hardware, ohne einen Austausch der Speichermodule ist der Angriff kaum zu verhindern.
Nicht nur Lenovo ist betroffen: Die Technologie von Superfish, die die Sicherheit von HTTPS-Verbindungen auf Lenovo-Laptops gefährdet, kommt auch in diversen Jugendschutzfilterprodukten zum Einsatz. Lenovo leugnete zunächst, dass es überhaupt ein Problem gibt.
Bei einem Scan des Internets hat sich herausgestellt, dass Hunderttausende von Geräten denselben SSH-Schlüssel nutzen. Teilweise liegt das an Fehlern, teilweise an fragwürdigen Konfigurationsentscheidungen.
Zum Beseitigen von Sicherheitslücken in ihren Produkten sind den Entwicklern 90 Tage manchmal nicht genug. Google nimmt sich dieses Problems nun mit seinem Project Zero an: In besonderen Fällen gibt es eine kleine Pufferzone. Mitunter werden auch bestimmte Wochentage berücksichtigt.
Selbst der Besuch seriöser Websites kann unangenehme Folgen haben. Hacker kombinierten verschiedene Sicherheitslücken im Flash Player und Internet Explorer, um gezielt US-Rüstungsunternehmen, Regierungsstellen und Finanzdienste über Forbes.com anzugreifen.
Ein mit MirageOS betriebener TLS-Server bewacht einen Bitcoin-Schlüssel. Wem es gelingt, ihn dem Server mittels einer Sicherheitslücke zu entlocken, darf 10 Bitcoins behalten. MirageOS ist ein von Grund auf neu entwickeltes Betriebssystem.
Der ADAC hat eine Sicherheitslücke bei der Connecteddrive-Funktion von BMW gefunden, die auch bei Mini und Rolls Royce verwendet wird. Damit lässt sich das Auto aus der Ferne auch von Unbefugten öffnen. BMW hat für seine Fahrzeuge ein Sicherheitsupdate verteilt.
Über einen schwerwiegenden Fehler in der Messaging-Applikation Silenttext von Silent Circle könnten sich Angreifer Zugriff auf fremde Blackphones verschaffen. Die Sicherheitslücke befindet sich auch in der App für Android.
Eine schwere Sicherheitslücke mit dem Namen GHOST ist in der Namensauflösung der Glibc-Bibliothek entdeckt worden. Das Problem wurde bereits vor zwei Jahren behoben, aber offenbar nicht als Sicherheitsproblem erkannt. Viele Linux-Distributionen sind daher betroffen.
Google hat sich erstmals öffentlich zu den elf Sicherheitslücken in der Android-Komponente Webview geäußert. Das Unternehmen spielt das Problem herunter und empfiehlt den Einsatz alternativer Browser - das hilft aber nur begrenzt.
In Firmware versteckte Malware ist ein Problem, Zertifizierungen dürften aber kaum dagegen helfen. Wer vertrauenswürdige Firmware möchte, muss offene Quellen, transparente Audits und reproduzierbare Buildprozesse fordern.
Update Innerhalb einer Woche hat Google Details zu zwei weiteren Sicherheitslücken in OS X veröffentlicht. Bevor Apple Patches veröffentlicht hat, ist Googles 90-Tage-Schonfrist abgelaufen. Zudem sind Windows-Systeme derzeit über ein Sicherheitsloch in Adobes Flash-Player angreifbar.
Nach Microsoft ist jetzt Apple dran: Google hat nach Ablauf einer Schutzfrist von 90 Tagen eine Sicherheitslücke in OS X öffentlich gemacht. Wann es von Apple einen Patch geben wird, ist nicht bekannt.
Speziell präparierte Videodateien können zur Codeausführung unter anderem in VLC genutzt werden. Dessen Entwickler verhalten sich aber zurückhaltend, zudem werfen die Berichte einige Fragen auf.
Google hat das dritte Mal innerhalb von drei Wochen Details zu einer nicht geschlossenen Windows-Sicherheitslücke bekanntgegeben. Beim zweiten Mal hatte Microsoft mit einem langen Blogposting dagegengehalten und wird auch dieses Mal nicht begeistert sein.
Für alle aktuellen Router von Asus, gleich ob mit oder ohne DSL-Modem, gibt es neue Firmware. Besitzer der Geräte sollten sie installieren, denn die Geräte lassen sich aus dem lokalen Netz sonst mit allen Rechten übernehmen.