Abo
  • Services:

November-Patchday: Fünf kritische Lücken in Windows und Internet Explorer

Am 11. November 2014 will Microsoft eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Sicherheitslücken per Windows-Update schließen. Allein fünf der Bugs stuft Redmond als kritisch ein, sie betreffen alle noch unterstützten Windows-Versionen, eine davon den Internet Explorer. Insgesamt gibt es 16 Patches.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft bringt im November 2014 ganze 16 Patches.
Microsoft bringt im November 2014 ganze 16 Patches. (Bild: iStock Photo)

Administratoren dürfen sich ab dem kommenden Dienstag, 11. November 2014, auf längere Updatevorgänge an Windows-Rechnern einstellen. Wie üblich ist der zweite Dienstag des Monats der Microsoft-Patchday, bei dem Sicherheitslücken und andere Programmfehler behoben werden. Diesmal gibt es aber laut der Ankündigung der Patches von Microsoft gleich 16 verschiedene Aktualisierungen, die per Windows-Update verteilt werden.

Stellenmarkt
  1. Holl Flachdachbau GmbH & Co. KG Isolierungen, Fellbach bei Stuttgart
  2. Controlware GmbH, München, Ingolstadt

Dabei gibt Microsoft wie stets nicht vorab an, worin genau die Lücken bestehen, um potenziellen Angreifer in den letzten Tagen vor den Patches nicht auch noch die Arbeit zu erleichtern. Aber eine Abschätzung des Gefahrenpotenzials erlaubt die Ankündigung dennoch: Fünf Lücken tragen den Status "Critical" und betreffen in wechselnder Zussammensetzung alle Windows-Versionen seit Vista, eine davon auch den Internet Explorer von Version 6 bis 11.

Über vier der Bugs lässt sich unerwünschter Code in das System einschleusen, der fünfte kritische Fehler erlaubt immerhin noch, dass ein Programm mit erweiterten Rechten ausgeführt wird. Zu eventuell fehlerhaften Embedded-Versionen von Windows macht Microsoft keine Angaben, Windows RT und RT 8.1 müssen aber auch gepatcht werden.

Alles von Vista bis Windows-10-Preview muss gepatcht werden

Das immer noch am meisten genutzte Microsoft-Betriebssystem, Windows 7, ist sowohl in 32- wie 64-Bit-Version von vier der kritischen Lücken betroffen, diese Bugs sind auch in Windows 8 und 8.1 vorhanden. Vier der fünf kritischen Fehler, jedoch in anderer Zusammensetzung als bei Windows 7 und 8/8.1, befinden sich auch in den Technical Previews von Windows 10 und Windows Server. Somit kommt kein Anwender eines noch unterstützten Windows um die Updates herum, wenn er ein sicheres System verwenden will.

Neun weitere Patches bezeichnet Microsoft als "Important", sie sollen Lücken schließen, die ebenfalls Remote-Code erlauben, Sicherheitsfunktionen umgehen, oder Malware das Laufen mit erweiterten Rechten erlauben. Davon sind wiederum Windows, aber auch Microsoft Office, Exchange und ein ebenfalls nicht genanntes Server-Betriebssystem betroffen. Ein Fehler steckt auch im .NET-Framework, sodass auch Entwickler von Drittanwendungen ein Augenmerk auf den Patchday haben sollten. Zwei Lücken, die beide Windows betreffen, eine davon Office, tragen nur den Status "Moderate", es gibt also empfohlene, aber nicht kritische Patches.

Bei sechs der 16 Patches ist auf jeden Fall ein Neustart des Rechners nötig. Je nach Konfiguration und installierter Software können aber bei so großen Windows-Updates durchaus mehrere Reboots eines Windows-PCs fällig werden, bis alle Aktualisierungen durchgeführt sind. Wie ein Sprecher des Security-Unternehmens Shavlik dem Register sagte, ist die Zahl der Updates im Jahr 2014 die bisher größte, die Microsoft auf ein Mal bereitstellen will.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate vorbestellen
  2. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  3. ab 399€

zonk 08. Nov 2014

Das ist zwar natuerlich Bullshit, aber (eher wegen fehlendem Interesse, als dem so viel...

gadthrawn 08. Nov 2014

Xo embedded hat Support...


Folgen Sie uns
       


Casio WSD-F30 - Hands on (Ifa 2018)

Die WSD-F30 von Casio ist eine Smartwatch, die sich besonders gut fürs Wandern eignen soll. Sie zeigt verschiedene Messwerte an - auch auf einem zweiten LC-Display.

Casio WSD-F30 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    •  /